Lauterbach, Konstanze

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Begriff Definition
Lauterbach, Konstanze

Konstanze Lauterbach, 1954 im thüringischen Ronneburg geboren, ist Theaterregisseurin.

Nach dem Abitur machte Lauterbach 1972 zunächst eine Berufsausbildung als Textilfacharbeiterin in Gera. Zwischen 1974 bis 1976 arbeitete sie dann als Requisiteurin am Theater Gera. 1976 begann Lauterbach ein Studium der Germanistik und Literaturwissenschaft.

In ihre Studienzeit fallen auch ihre ersten Regiearbeiten am Poetischen Theater der Leipziger Karl-Marx-Universität. 1982 bis 1984 leitete sie das Theater im Foyer des Theaters in Karl-Marx-Stadt (dem heutigen Chemnitz). 1987 bis 1990 war Lauterbach Regisseurin am Thüringer Landestheater Rudolstadt. Nach der Wende gehörte sie unter der Intendanz von Wolfgang Engel zum festen Regiestamm am Schauspiel Leipzig, inszenierte aber auch in Bremen, München und Wien. Die Kritiker der Zeitschrift Theater heute wählten sie 1993 zur Nachwuchsregisseurin des Jahres. 1996 erhielt sie den Deutschen Kritikerpreis. 2001 wechselte Konstanze Lauterbach als Regisseurin ans Berliner Deutsche Theater. Inzwischen lebt sie als freie Regisseurin in Berlin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Konstanze Lauterbach:

Tochter der Luft  am Schauspiel Leipzig (2/2008)

Atropa am Theater Konstanz (11/2009)

Kohlhaas am Staatstheater Wiesbaden (1/2010)

Die Kinder Agamemnons am Staatstheater Wiesbaden (10/2011)

Graf Öderland am Schauspiel Essen (2/2012)

Die Troerinnen am Nationaltheater Weimar (5/2012)

Medea am Schauspiel Essen (2/2014)

Das Leben des Galilei am Schauspiel Essen (6/2017)

Schiff der Träume am Volkstheater Rostock (4/2018)

Peer Gynt am Volkstheater Rostock (4/2019)