Schroeter, Werner

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Begriff Definition
Schroeter, Werner

Werner Schroeter, geboren am 7. April 1945 in Georgenthal (Thüringen), gestorben am 12. April 2010 in Kassel, war  Film-, Opern- und Theaterregisseur.

Erste Experimentalfilme auf 8mm entstehen 1967. Schroeters erster Langfilm "Eika Katappa" erhält 1969 auf den Internationalen Filmwochen Mannheim den Josef von Sternberg-Preis. Neben Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Wim Wenders oder Alexander Kluge wird Schroeter zu einem der wichtigsten Exponenten des jungen deutschen Films. Seit 1972 arbeitet er mit internationalem Erfolg auch für das Theater und die Oper.

Sein Film "Palermo oder Wolfsburg" gewinnt 1981 auf der Berlinale den Goldenen Bären. Die von Elfriede Jelinek adaptierte Ingeborg-Bachmann-Verfilmung "Malina" mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle feiert 1990 in Cannes Premiere und wird mit Deutschen Filmpreisen in den Kategorien "Bester Film und "Beste Regie" ausgezeichnet. In den neunziger Jahren konzentriert sich Schroeter auf die Theater- und Opernarbeit.

Comeback als Filmregisseur 2002 auf den Filmfestspielen von Cannes mit "Deux", Isabelle Huppert spielt darin die Doppel-Hauptrolle zweier bei der Geburt getrennter Zwillingsschwestern. 2008 wird Schroeter bei den Filmfestspielen von Venedig mit einem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Werner Schroeter:

Antigone/ Elektra in der Berliner Volksbühne (6/2009)

Quai West in der Berliner Volksbühne (3/2010).

Link
:

www.werner-schroeter.com