Neuenfels, Hans

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Begriff Definition
Neuenfels, Hans

Hans Neuenfels, 1941 in Krefeld geboren, ist Regisseur.

Neuenfels studierte Schauspiel und Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien sowie an der damaligen Folkwang Hochschule in Essen-Werden, heute Folkwang Universität der Künste. 1964 debütierte er mit eigenen Inszenierungen im Theater am Naschmarkt in Wien. Acht Jahre später ging er nach Frankfurt am Main, wo er unter der Intendanz von Peter Palitzsch im Mitbestimmungsmodell das Schauspiel mitprägte.

1974 begann Neuenfels seine Karriere als Opernregisseur mit Verdis "Troubadour" in Nürnberg. Von 1986 bis 1990 war er Intendant am Theater der Freien Volksbühne in West-Berlin. 2010 inszenierte er Richard Wagners Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen.

Seit 2005 ist Neuenfels Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und seit 2006 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Mehrfach wurde er für sein Werk ausgezeichnet, u.a. dreimal als Opernregisseur des Jahres. 2016 erhielt er den deutschen Theaterpreis DER FAUST  für sein Lebenswerk.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Hans Neuenfels:

Richard Wagner – Wie ich Welt wurde in Zürich (6/2013)

Quartett am Theater in der Josefstadt Wien (2/2014)

Antigone am Residenztheater München (12/2016)

Andere Beiträge zu Hans Neuenfels:

Meldung: Hans Neuenfels in Opernwelt-Umfrage Regisseur des Jahres (10/2016)

Meldung: Lebenswerk-Faust für Hans Neuenfels (9/2016)

Meldung: Niederrheinischer Literaturpreis an Hans Neuenfels (9/2012)

Buchkritik: Das Bastardbuch (10/2011)