Kosky, Barrie

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Begriff Definition
Kosky, Barrie

Barrie Kosky, geboren am 18. Februar 1967 in Melbourne, ist ein deutsch-australischer Opern- und Theaterregisseur. Seit 2012 ist er Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper in Berlin.

Nach einer Ausbildung in Klavier und Musikgeschichte an der Universität Melbourne arbeitete Kosky als Schauspieler und Regisseur zunächst in Australien, von 1990 bis 1997 als künstlerischer Leiter der Gilgul Theatre Company. 1996 übernahm er die künstlerische Leitung des Adelaide Festivals.
Von 2001 bis 2005 war er Codirektor des Wiener Schauspielhauses. Seit 2005 inszeniert Kosky an den führenden Opernhäusern Deutschlands und Österreichs, der English National Opera London, der Sydney Theatre Company, bei den Bayreuther Festspielen, am Theater Basel und am Deutschen Theater Berlin. An der Komischen Oper Berlin werden Im Sommer 2022 Susanne Moser und Philip Bröking Barrie Kosky nach zehn Jahren als Intendant der Komischen Oper nachfolgen.
Unter Barrie Kosky wurde die Komische Oper Berlin im Oktober 2013 von der Zeitschrift Opernwelt zum "Opernhaus des Jahres" gewählt, 2016 wurde er in derselben Umfrage zum "Regisseur des Jahres" ernannt. 2014 erhielt er den International Opera Award als Regisseur des Jahres, 2015 wurde die Komische Oper Berlin mit dem International Opera Award in der Kategorie Ensemble des Jahres ausgezeichnet. 2009 erhielt Kosky den Theaterpreis Faust für seine Inszenierung "Aus einem Totenhaus" an der Staatsoper Hannover. Seit 2012 ist Barrie Kosky Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Barrie Kosky:

The Tell-Tale Heart beim Internationalen Festival von Edinburgh (8/2008)

Ein Traumspiel im Berghain / Deutsches Theater (12/2008)

Der Kaufmann von Venedig am Schauspiel Frankfurt (1/2012)

Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen (7/2017)

Agrippina an der Bayerischen Staatsoper München (7/2019)