Die Hybris der zweiten Chance

28. Mai 2024. Marco Goecke wird nächstes Jahr Ballettchef am Theater Basel. Er habe eine zweite Chance verdient, hieß es bei der Bekanntgabe in der vergangenen Woche. Schon klar, jeder verdient das. Gleichzeitig war die Hundekot-Attacke nicht irgendein Vorfall. 

Von Esther Slevogt

28. Mai 2024. Dass Marco Goecke jetzt wieder einen Job hat, rief tumultartige Reaktionen in diversen Kommentarspalten hervor. Hier bei uns, aber auch auf dem Instagram-Account des Theaters Basel. Von Wut und Empörung bis Begeisterung ist alles dabei. Nicht zu vergessen die zahllosen braunen Emoji-Häufchen, die wortlos in die Kommentarspalten gekleckst wurden und für die berüchtigte Attacke des Choreografen auf eine Tanzkritikerin stehen, die Goecke Anfang des Jahres 2023 nach einer Premiere in Hannover tätlich angriff.

Der Fall schlug tsunamihafte Wellen und löste eine Debatte über das Verhältnis von Theater und Kritik aus. Die Debatte reichte von salbungsvollen Hinweisen auf die Verantwortung der Kritik nicht nur für sensible Künstler*innenseelen bis zu Verteidigungen der Freiheit der Kritik. Es gab Plädoyers für die Aufrechterhaltung der Distanz von Kritik zu dem von ihr bewerteten Gegenstand in unserer Epoche der "rituellen Vergemeinschaftung", wie die Frankfurter Soziologin Alexandra Schauer in ihrer preisgekrönten Dissertation "Mensch ohne Welt" diese Sehnsucht nach Gemeinschaft ohne Widerspruch genannt hat. Für Nachtkritik-Redakteurin Christine Wahl verdichtete sich in diesem Angriff "das Bild einer Kunst, die sich gegen alles Nichtaffirmative immunisiert und abschottet." Manche freilich empfanden den Angriff schlicht als beispiellos grobe misogyne Attacke.

Aus höchster Höhe der Kunst

Das Exemplarische, Skurrile und dabei aus den zivilisatorischen Höhen der Kunst so tief in eine frühkindliche anale Entwicklungsstufe Abstürzende dieses Vorfalls hat nicht zuletzt das Kollektiv Wunderbaum zu einer ebenso klugen wie komischen Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Theatermachens an sich inspiriert: ihrem ebenso gefeierten wie inzwischen vielfach preisgekrönten Theaterabend "Die Hundekot-Attacke".

Goecke selbst wurde nach diesem Vorfall als Ballettchef in Hannover entlassen, einige (aber bei weitem nicht alle) Theater strichen seine Arbeiten von den Spielplänen. Er musste Strafe zahlen, war markiert und wahrscheinlich wird es noch lange dauern, bis jemand mit seinem Namen wieder nur seine Kunst und nicht auch die zweckentfremdeten Ausscheidungen seines Dackels assoziiert.

Anfällige Figur des Künstlergenies

Hat also der Mann nach einem solchen Übergriff wirklich "eine zweite Chance" verdient? So zumindest begründete der Baseler Intendant Benedikt von Peter die Entscheidung bei der Pressekonferenz in der vergangenen Woche, als er Goecke als seinen neuen Ballettchef der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Ist Goecke schließlich durch das öffentliche Fegefeuer nicht schon genug gestraft? Oder ist die Ernennung ein völlig falsches Zeichen? Weil nämlich, nachdem die problematische und für Missbrauch aller Art ausgesprochen anfällige Figur des Künstlergenies in den letzten Jahre in vielen Debatten immer wieder thematisiert worden ist, diese Entscheidung all diesen Debatten nun einen Vogel zeigt? Es war ja auch, das muss man leider sagen, bei manchem von der Kunstfront eine gewisse "klammheimliche Freude" spürbar über das, was der Kritikerin angetan worden war.

Was also muss man von dieser Entscheidung halten, Goecke in Basel nun trotz allem zum Ballettchef zu küren? Hat hier das finanziell klamme Theater einfach die Chance ergriffen, eine Spitzenkraft ans Haus zu holen, die auf dem Markt zu haben war, weil mit dem Ruch der Unverkäuflichkeit behaftet? Macht Basel hier Ernst mit dem von "Wunderbaum" noch ironisch durchexerzierten Fall, der Skandal werde sich mit der Nominierung schon von selbst einstellen und entsprechend auszahlen? Oder geht es wirklich nur um Goeckes Kunst?

Unscheinbar und friedlich?

Wie steht die neutrale Schweiz überhaupt dazu, dass sie hier so klar Partei für einen gefallenen Künstler ergreift? Und was sagt eigentlich die betroffene Kritikerin dazu? Goecke hat sich zwar öffentlich entschuldigt, mit ihr selbst aber nie mehr Kontakt gehabt, wie er gerade in einem Interview mit der Zeit zu Protokoll gab. Da gibt er sich zwar geläutert; im Unterton schwingt aber immer noch eine gute Portion Selbstmitleid mit.

Irgendwie schielt er auch etwas übergriffig zu seinem Opfer herüber, wenn er allen Ernstes sagt: "Das Thema ist nun Teil meiner Biografie, die bis dahin sehr unscheinbar und friedlich war. Viele müssen damit leben, aber ich und die Betroffene müssen damit am meisten leben." Die betroffene Kritikerin allerdings hat sich dieses biografische Schicksalsband nun gewiss nicht ausgesucht.

Kritiker*innen sollten seine Arbeiten einfach nicht besprechen, schlug jemand in einem der verschiedenen Kommentarthreads zur Sache vor. Aber damit ist ja auch keinem geholfen. Am wenigsten der Kunst.

Kolumne: Aus dem bürgerlichen Heldenleben

Esther Slevogt

Esther Slevogt ist Chefredakteurin und Mitgründerin von nachtkritik.de. In ihrer Kolumne Aus dem bürgerlichen Heldenleben untersucht sie: Was ist eigentlich mit der bürgerlichen Öffentlichkeit und ihren Repräsentationspraktiken passiert?

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Kommentare  
Kolumne Slevogt: Hundekot-Ekel
Ich kann einfach nicht in eine Inszenierung gehen, bei der ich weiß, dass der Inszenierende - in diesem Fall Chreograf - privat im öffentlichen Raum einer beruflich im öffentlichen Raum anwesenden Person Hundescheiße ins Gesicht gehaltengeschmiertgeklatscht - wat auch immer damit gemacht hat. Ich finde Hundekot schon auf der Straße liegend eklig und wenn mir das passieren würde, was der Kritikerin passiert ist, würde ich vermutlich vor Ekel in echt sterben oderschwerst erkranken.
Nun WEISS ich einfach nur von diesem Vorkommnis, weil ja unsere sensationsgeilen Medien sich sowas ja allein wegen der Klick-Potenziale keinesfalls entgehen lassen. Und das führt dann zu zweierlei Dingen:
1. Ekle ich mich noch ein bisschen mehr als bisher bereits vor den Medien und ihrer Sensationsgeilheit sowie vor all jenen, die dafür auch noch (selbst)kritiklos arbeiten.
2. Habe ich nun ein persönliches Voruteil über die Person eines Künstlers. Und das würde also mitgehen in eine Inszenierung und ich könnte es nicht abschütteln die ganze Zeit über, weil ich alle Leute, die unter seiner Leitung da schwer gearbeitet haben, um u.a. mir ein Zuschauervergnügen zu bereiten, mit dieser öffentlichen Person und ihrem privaten Verhalten in der Öffentlichkeit, mit-assoziieren muss. Also würde ich nicht hingehen, in eine Goecke-Inszenierung. Weil ich weiß nämlich von mir, dass ich ungerecht gegenüber den TänzerInnen sein könnte, als KünstlerInnen wie als Privatpersonen, wenn mein Zuschauerurteil von Vorurteilen und Ekelgefühlen im Vorfeld versaut wurde... Durch den Mann selbst und durch die Medien, die aus der Scheiße und dem Gesicht ihrer Kollegin was draus gemacht haben. - Für den Mann, den Tanz als solchen, das Theater und die Medien-MitarbeiterInnen ist es aber ein großes Glück, dass nicht jeder Mensch so eine idiotische gewachsene Empfindlichkeit mit sich herumschleppt wie ich das tue, aus der man sich dann freilich alleon aus geschäftlichen Gründen was machen müsste...
Kolumne Slevogt: Entscheidender Punkt
"Und was sagt eigentlich die betroffene Kritikerin dazu? Goecke hat sich zwar öffentlich entschuldigt, mit ihr selbst aber nie mehr Kontakt gehabt, wie er gerade in einem Interview mit der Zeit zu Protokoll gab. Da gibt er sich zwar geläutert; im Unterton schwingt aber immer noch eine gute Portion Selbstmitleid mit."

Das ist für mich der entscheidende Punkt. Zweite Chance gerne - aber nur bei ernsthaftem Bereuen und das sehe ich hier nicht erfülllt.
Kolumne Slevogt: Nach dem juristischen Fall
Der Sich Fragende und auch Frau Slevogt bieten jedenfalls keine Lösungen an. Die Frage lautet: Was passiert mit jemandem, der so etwas getan hat wie Marco Goecke, wenn der Fall juristisch beigelegt ist? Der Beruf ist da erst einmal egal. Soll man ihn lebenslang abstrafen? Ihn seinen Beruf nicht mehr ausüben lassen? Das erscheint mir hart. Aber sobald er irgendwo eingestellt wird, heißt es: Wie könnt ihr nur? Also doch Berufsverbot?

Und wenn nicht, wer beurteilt dann, wann die Strafe abgebüßt ist (die moralische, nicht die juristische)? Der Sich Fragende, der noch kein "ernsthaftes Bereuen" sieht? Das ist doch auch wieder schrecklich, wenn sich Leute zu Gesinnungsprüfern aufschwingen und sagen: "Ja, also ich sehe hier bei Marco Goecke noch nicht genug Zerknirschung, da muss er noch ein Jahr von seinem Beruf Abstand nehmen. Dann prüfen wir nochmal."

Ich glaube nicht, dass es viele gibt, die Goeckes Tat verharmlosen wollen. Aber selbst wenn man sie nicht verharmlost: Wie kann man mit ihr umgehen, ohne dass es in außerjuristische Racheaktionen mündet? Das ist was ich mich frage.
Kolumne Slevogt: Vollkommen richtig
"Manche freilich empfanden den Angriff schlicht als beispiellos grobe misogyne Attacke"
Vollkommen richtig !
"Die betroffene Kritikerin allerdings hat sich dieses biografische Schicksalsband nun gewiss nicht ausgesucht"

An Frau Hüsters Stelle wäre ich irritiert und verärgert... Ich finde die Entscheidung des Theaters Basel bzw. des Intendanten einfach nur beschämend !
Kolumne Slevogt: Diskursive Demokratie
zum wiederholtenmal der Versuch ein Bibelzitat zu setzen:
"Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. (Röm 2,1)"
Danke an den Mut von Basel, dieser moralgeschwängerten Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Es wäre nie Kunst entstanden, wenn die Moral federführend wäre. Das Problem vor allem: Wer bestimmt die Moral!
Willkommen in der diskursiven Demokratie der Schweiz.
Kolumne Slevogt: Zielpublikum
Die Frage stellt sich in den Raum: Welches Zielpublikum peilt dieser Tanz an? Ein Publikum, dem es egal ist, dass Kritik an dem, was man da sieht, beschmiert wird? Mit welcher Haltung schaue ich mir das an? Gehe ich da hin, um die Kritik zu doppeln? Ich vermute: Ganz viele gehen da nicht mehr hin. Einfach um sich nicht mit diesem Dilemma beschäftigen zu müssen, das ja dann, im Verhältnis zu den relevanten Problemen, doch zu unwichtig ist. Ein krasser, unverzeihlicher Fehlentscheid des Managements. Und das nicht aus moralischen Gründen, sondern aus Sicht des Business. Alle verlieren. Kunst und Publikum und Stadt.
Kolumne Slevogt: Menschlichkeit
Niemand verliert. Es gewinnt die Menschlichkeit, das Verzeihen, der Neuanfang.
Kolumne Slevogt: Undifferenzierte Empörung
Es ist möglicherweise eine übertriebene Erwartungshaltung an das Forum hier, aber Antworten auf meine Fragen aus Kommentar 3 habe ich bislang nicht bekommen. Nicht einmal den Versuch. Stattdesen bei 4 und 6 weiter undifferenzierte Empörung. Schade.
Kolumne Slevogt: Justiz
Zu #3 und #8: Der Fall ist vor Gericht verhandelt worden und eine entsprechende Strafe verhängt und bezahlt worden. Damit ist der Fall juristisch geklärt und alle Forderungen danach, Marco Goecke solle nie mehr irgendwo arbeiten dürfen, stehen völlig außerhalb der in einem Rechtsstaat gängigen Rechtsauffassung. Ich freue mich sehr auf Marco Goecke in Basel. Er ist in meiner Wahrnehmung nun einfach einer der aufregendsten Choreografen des 21. Jahrhunderts. Es ist toll, dass es bald wieder neue Arbeiten von ihm auch ihn deutschsprachigen Raum zu sehen geben wird.
Kolumne Slevogt: Diskussionen verpennt
In den Kommentaren wird mir zu wenig differenziert gesehen, worum es geht, nämlich um die Berufung auf eine Leitungsposition. Er hat ja weiterhin choreographieren können, macht das auch, seine Kunst kann man also weiter sehen - aber taugt der als Chef? Nach all den Diskussionen über das, was Leitung heute ausmacht, holt man sich einen Chef (!), der mit Kritik nicht umgehen kann, ausrastet, eine Frau übelst attackiert - und das vor kurzer Zeit? Weil er geniale Kunst macht? Beim Lesen mancher Kommentare frage ich mich echt, ob die Leute die Diskussionen der vergangenen Jahre komplett verpennt haben.
Das hat natürlich auch gar nichts mit der juristischen Aufarbeitung oder mit Resozialisation oder so zu tun. Es stellt sich einfach die Frage, welche Anforderungen an Theaterleiter, Chefchoreographen usw. in Institutionen gestellt werden. Da ist der Verweis auf geniale Kunst fehl am Platz, weil es für die nicht zwingend eine Leitungsposition mit administrativen und repräsentativen Aufgaben braucht. Als Arbeitgeber eine mutige Entscheidung, das kann man wohl sagen.
Kolumne Slevogt: Disqualifiziert
@Kommentar#3: Ja, Sabine Belchau braucht Antworten auf ihre Fragen. Sie stellt wichtige Fragen, die eine differenzierte Betrachtung erfordern, insbesondere wenn es um die berufliche Zukunft von Marco Goecke nach einem schwerwiegenden Vorfall geht. Die Diskussion konzentriert sich darauf, ob jemand wie Goecke, der eine solch drastische und öffentlichkeitswirksame Tat begangen hat, eine Leitungsposition einnehmen sollte. Hier sind die wesentlichen Argumente, die darauf hindeuten, dass Goecke sich für solche Funktionen disqualifiziert hat:

1) Führungsverantwortung und Vorbildfunktion:
Eine leitende Position erfordert nicht nur künstlerisches Talent, sondern auch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, professionell zu handeln und als Vorbild zu dienen. Goeckes Verhalten zeigt eine Unfähigkeit, mit Kritik umzugehen und sich angemessen zu verhalten. Solche Charaktereigenschaften sind inkompatibel mit den Anforderungen einer Führungsrolle, die oft mit Stress, Kritik und der Notwendigkeit, besonnen zu reagieren, verbunden ist.

2) Vertrauen und Sicherheit am Arbeitsplatz:
Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen müssen darauf vertrauen können, dass ihre Führungskraft ein sicheres und respektvolles Arbeitsumfeld schafft. Goeckes gewalttätiger Ausbruch sendet das Signal, dass er nicht in der Lage ist, diese grundlegenden Erwartungen zu erfüllen. Dies könnte die Arbeitsatmosphäre vergiften und die Zusammenarbeit behindern.

3)Reputation und öffentliche Wahrnehmung:
Die Ernennung von Goecke zu einer leitenden Position sendet ein falsches Signal an die Öffentlichkeit und die Kunstgemeinschaft. Es könnte den Eindruck erwecken, dass gewalttätiges Verhalten keine ernsthaften Konsequenzen hat, insbesondere wenn der Täter ein prominenter Künstler ist. Dies kann das Vertrauen der Öffentlichkeit in kulturelle Institutionen untergraben und deren Glaubwürdigkeit schädigen.

4) Mangelndes ernsthaftes Bereuen:
Goeckes öffentliche Entschuldigung wurde als halbherzig und von Selbstmitleid geprägt wahrgenommen. Ein ernsthaftes Bereuen und die Bereitschaft, sich den Konsequenzen seines Handelns zu stellen, sind wesentliche Schritte zur Rehabilitation. Ohne diesen Reueprozess bleibt die moralische Schuld ungelöst, was eine Rückkehr in eine verantwortungsvolle Position problematisch macht.

5) Vergleich zu politischen und gesellschaftlichen Normen:
In einer Zeit, in der Verantwortlichkeit und moralische Integrität stärker betont werden, wie auch im Kontext der politischen Entwicklungen um Persönlichkeiten wie Donald Trump, ist es unerlässlich, dass auch kulturelle Führungspositionen nach diesen Prinzipien bewertet werden. Ein Rückfall in alte Muster der Verharmlosung problematischen Verhaltens wäre ein Rückschritt.

Die Frage, wie mit Goecke umzugehen ist, ohne dass es in ausserjuristische Racheaktionen mündet, ist berechtigt. Es geht nicht darum, ihn lebenslang abzustrafen oder seine Karriere zu zerstören, sondern darum, sicherzustellen, dass er nicht in eine Rolle zurückkehrt, für die er sich durch sein Verhalten disqualifiziert hat. Es ist möglich, dass Goecke weiterhin als Choreograf arbeitet, aber eine Leitungsfunktion setzt andere Massstäbe und Verantwortlichkeiten voraus, denen er offenbar nicht gewachsen ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Goeckes Verhalten und das Fehlen einer glaubwürdigen Reue ihn für eine Leitungsposition disqualifizieren. Dies bedeutet nicht, dass er keine zweite Chance verdient, aber diese sollte nicht in einer Funktion erfolgen, die eine hohe moralische und professionelle Integrität erfordert. Die Verantwortung für diese Personal-Entscheidung liegt aber beim Verwaltungsrat und Intendanten, welcher sich wiederum auch sehr dünnhäutig gegenüber Kritik gezeigt hat.
Kolumne Slevogt: Vernünftig
Danke. Das sind vernünftige Worte.
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