Donnerstag, 24. Juli 2014
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Budget-Einigung in Salzburg

Maximum bleibt Maximum

27. Juli 2012. Wie u.a. die Welt heute meldet, haben sich Kuratorium und Intendanz der Salzburger Festspiele am Donnerstag endgültig über das Festivalbudget für 2013 geeinigt – und zwar auf 60 Millionen Euro, also die Summe, die das Kuratorium bereits im Juni als Maximum ins Spiel gebracht hatte.

Der neue Festspielchef Alexander Pereira hatte ursprünglich 64 Millionen gefordert und sogar mit seinem Rücktritt gedroht, sollte seiner Forderung nicht stattgegeben werden – diese Drohung allerdings schon bald wieder zurückgezogen.

Die Salzburger Festspiele 2012 werden heute abend mit einem Festakt in der Felsenreitschule offiziell eröffnet.

(Welt / sd)




Kommentare (2)

1. Budget Salzburg: eiskaltes Händchen
Hab gerade die Salzburger Bohème-Übertragung im Fernsehen ausgemacht. Das ist ja wohl die dümmste Inszenierung des Jahrhunderts. Vom Libretto funktioniert überhaupt nichts mehr. Rodolfo ist nicht Dichter, sondern filmt Videos mit seiner Handy-Cam. Statt eines Dramas verbrennt er einen Stapel Druckerpapier, obwohl man sich daran nun wirklich nicht wärmen kann. Außerdem steht jede Menge Müll rum, der mehr Wärme gäbe. Eine Kerze gibt's nicht, die ausgehen würde. Wird auch garnicht gebraucht, da das Künstlerloft taghell erleuchtet ist. Anna Netrebko, die wie eine Nutte aussieht und spielt, singt davon, dass sie am liebsten Lilien und Rosen häkelt, da lachen die Hühner. Millionäre mimen Prolls für Millionäre. Das ist echt widerlich.
Guttenberg , 02. August 2012 - 22:53 Uhr
2. Budget Salzburg: jetzt ein anderer Barock
Aber wer würde nicht gerne der Netrebko in brauner Strickjacke bluthustend bei Curry 36 um die Ecke begegnen wollen? Der Tagesspiegelrezensent schreibt heute, er hätte nicht geweint. War die Currywurst nicht mit einer Extraportion scharfer Zwiebeln gewürzt? Michalzik hat Recht, nach adeligem Gebaren jetzt eine Prise Proleten-Barock.
Stefan , 03. August 2012 - 08:23 Uhr

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