Samstag, 07. März 2015

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Die Top 10 des Theaters

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die nachtkritik

gemeindekind 2 280 strutzenberger hackl -alexi pelekanos u"Das Gemeindekind" in Wien
© Alexi Pelekanos

Wien, 6. März 2015

Das gemeine Kind

Die letzte Pemiere der Intendanz Andreas Beck am Schauspielhaus Wien ist ein Singspiel. Und was für eins. Anne Habermehl hat den gesellschaftskritischen Roman Das Gemeindekind der österreichischen Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach aus den 1880er Jahren in die postsozialistische Jetztzeit geholt. Gerald Resch hat dazu eine Musik komponiert, Rudolf Frey inszenierte und Martin Pesl schaute zu.

Berlin, 6. März 2015. Paarungswillige und konsumterrorisierte Großstädter um die dreißig sind ein beliebter Stoff. Auch Iwan Wyrypajews neues Stück Unerträglich lange Umarmung, von Andrea Moses am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt, lebt von ihrer existenziellen Leere. Lebt? Matthias Weigel berichtet.

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bücher

cover ruehle theater 1945 1966

5. März 2015

Erzähltes Theater

1519 Seiten! Aber gut, die Geschichte des deutschsprachigen Theaters ist ja auch reich an Ereignissen. Zumal in den Jahren 1945 bis 1966, die Günther Rühle in seinem zweiten Band von Theater in Deutschland nacherzählt. Von Gründgens bis Zadek, von Brecht bis Müller sind sie allealle dabei in West und Ost. Mal als Chronist, mal als Märchenonkel erzählt Rühle, dessen Zitierweise fragwürdig erscheint. Am Ende ist Nikolaus Merck dennoch beeindruckt.

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kolumne

kolumne uebersicht

5. März 2015

Es lebe der Beitragszahler

Auch Theater haben ihre Interessensvertreter, etwa den Deutschen Bühnenverein. Der hat sich im Falle der Spartenschließung am Volkstheater Rostock doch sicherlich in aller Öffentlichkeit aufgebäumt, oder? Das fragte sich Dirk Pilz vor zwei Tagen in seiner Kolumne Experte des Monats, auf die mittlerweile zahlreiche Kommentator*innen geantwortet haben – darunter Ulrich Khuon (Intendantengruppe im Bühnenverein), Holger Schultze (Ausschuss für Künstlerische Fragen des Bühnenvereins) und Detlef Brandenburg (Chefredakteur der vom Bühnenverein herausgegebenen Deutschen Bühne).

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gemein & nützlich – blog

pigor-chanson-brecht5. März 2015

Schluss mit der Brechthaberei

"Soll man den Willen des Autoren achten / Oder genussvoll die alten Meister schlachten?", fragt Thomas Pigor in seinem "Chanson des Monats" für den SWR, in dem er das Urheberrechts-Gezerre um Frank Castorfs Baal besingt: "Was die Nachgebor'nen sehen und hören / Die Entscheidung liegt bei den Regisseuren".

Die Bürgerschaft hat entschieden: Aus dem Volkstheater Rostock soll ein "funktionelles Vierspartentheater" werden. Was nichts anderes heißt als Spartenkürzung, klingt nur besser. Wie soll das überhaupt gehen? Und warum ließ sich die absehbare Katastrophe nicht aufhalten? Georg Kasch kämpft gegen seine Katerstimmung.

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presseschau

5. März 2015

Raum für Neues

Im Freitag konstatiert Matthias Dell angesichts der Afrika-Konferenz in der Berliner Volksbühne: 2003 habe man vor der Volksbühne noch "gegen die aufs N-Wort verknappte Werbebanderole für eine Bernard-Marie-Koltès-Inszenierung" demonstriert, "nun hat das Haus am Rosa-Luxemburg-Platz einem marginalisierten Diskurs auf kluge Weise Raum verschafft." Mehr im aktuellen Freitag, im Deutschlandfunk sowie in der taz, die auch auf das Afrika-Festival "Return to sender" des Berliner HAUs vorausschaut.

"Ein Proteststurm fegt durch München", schreibt der Berliner Tagesspiegel. Ei, warum denn? Weil die Stadt und der Freistaat keinen neuen Konzertsaal bauen wollen: "Wieder einmal steht zur Debatte, wie viel Geld eine Gesellschaft für Kultur ausgeben soll", mehr dazu hier.

Auch Armin Müller-Stahl kritisiert die Kaputtsparung des Rostocker Volkstheaters scharf und zitiert Rolf Liebermann: "Die Kunst ist kein Geschenk der Regierung, sondern ein Recht des Volkes." In dem Beitrag für den NDR kommt auch Intendant Sewan Latchinian zu Wort.

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debatte

Baal2 280 ThomasAurin uTheater auf der Anklagebank: "Baal" in
München © Thomas Aurin

19. Februar 2015

"Bitte nix mixen!"

Harte Zeiten, wenn einer der letzten Erben Brechts von Brechts Erben verklagt wird. Frank Castorfs "Baal"-Inszenierung als Mix aus Rimbaud, Ernst Jünger und sogar Bertolt Brecht kam gestern auf die Anklagebank. Über missverständliche Foyerabsprachen, über Dramaturgen, die bis kurz vor der Premiere nicht wissen, wie der finale Text aussehen wird, und über das Leiden an Endlosrechten dank Walt Disney berichtet aus dem Münchner Gerichtssaal Rupprecht Podszun.

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kritikenrundschau

Dass die Regisseurin Millers Hexenjagd doku- und gerichtsprozesshaft angeht, mögen die Kritiker*innen nicht. Wir auch nicht.

Mittlerweile sieht es nach einem Patt aus zwischen den Kritiker*innen , die den Abend schätzen und denjenigen, die Grundsätzliches auszusetzen haben. Wir sahen uns, angesichts der Chose, die da submarin aufgetischt ward, ins wohlhabende Provinztheater gebeamt.

Der überregionale Kritiker sah eine Petitesse, die Stimme vor Ort ist begeistert. So sahen wir diese deutsche Erstaufführung.

Einen starken Stoff, der unter die Klamaukräder gerät sahen die Print-Kritiker*innen. Wir sahen's so.

Begeistert ist eine Printstimme vor Ort. Begeistert waren auch wir.

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