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die nachtkritik
"In Agonie" bei den Wiener Festwochen
© Thomas Aurin
Wien, 24. Mai 2013
Sittenbilder aus der Endzeit
Monarchische Ordnung, verderbte Gesellschaft, Erster Weltkrieg – durch das Werk des großen kroatischen Schriftstellers Miroslav Krleža ziehen sie eine blutige Spur. Martin Kušej hat drei Krleža-Stücke unter dem Titel In Agonie zusammengeführt: eine Familiensaga als Parabel über den Niedergang einer Gesellschaftsordnung und das Nicht-ankommen-Wollen in der neuen Zeit. Das sechsstündige Epochen-Panorama sah Reinhard Kriechbaum.
Recklinghausen, 24. Mai 2013. Themen, Moden, Umstände des zur Zeit so vielbeschworenen Vorkriegssommers 1913 hat Oliver Bukowski in Wer ist die Waffe, wo ist der Feind zu einem bibliophilen Reigen zusammengefügt. Meinhard Zanger hat's bei den Ruhrfestspielen bebildert. Mehr über das Zitatenpatchwork von Friederike Felbeck.
Wien, 24. Mai 2013. Wo die Grenzen zwischen Kunst und Leben verläuft, ist eine schwierige Frage. In Cineastas hat der theatermachende Filmer Mariano Pensotti nun bei den Festwochen nach Antworten gesucht. Martin Pesl kann berichten.
Berlin, 24. Mai 2013. Waidwund schreibt René Pollesch schon länger über letzte Dinge. Über Liebe zum Beispiel und nun über den Tod. Der General heißt die neueste Etüde, die soeben an der Volksbühne herausgekommen ist. Dort hat André Mumot sie erlitten.
nachtkritik extra
Umfrage. Teilnehmen. Helfen. © Rike / pixelio.de
Berlin, 24. Mai 2013
Uns kann geholfen werden!
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presseschau
24. März 2013
Bürokratische Borniertheit
Mit dem Ansinnen des Deutschen Bühnenvereins, die deutsche Theaterlandschaft zu musealisieren bzw. zum UNESCO Kulturerbe erklären zu lassen, setzt sich heute die Süddeutsche Zeitung auseinander. Hier die Zusammenfassung.
21. Mai 2013: Die Tageszeitungen resümieren die Theatertreffen-Jubiläums-Ausgabe. Zu den Zusammenfassungen.
bücher

Buch des Monats: Mai 2013
Das kann man sich schon fragen: Wozu Theater? Viele fragen ja auch immer wieder. Nur mit den Antworten hapert es meist. Entweder fallen sie zu vage oder zu verstiegen aus. Dirk Baecker, Soziologe von Beruf, hat nun also auch wissen wollen: Wozu Theater? Wer auf eine pfiffige Ach-deshalb-Antwort hofft, wird von seinem Buch allerdings enttäuscht. Warum es sich dennoch lohnt, weiß Ulf Schmidt.
Buchhinweise Mai 2013: Die DVD Kaminski ON AIR mit Der Ring des Nibelungen, Halina Hackerts Studie zu Schleefs Roman Gertrud und Christoph Menkes Philosophie über Die Kraft der Kunst, besprochen von Wolfgang Behrens und Dirk Pilz.
kritikenrundschau
theaterbriefe
Export nach Beirut: "X Apartments" in der libanesischen Hauptstadt. © Fritz Engel
Beirut, 16. Mai 2013
Stadtbeglückung in Nahost
Was macht eigentlich Ex-HAU-Chef Matthias Lilienthal? Ist der nicht in Beirut? Ja, genau. Er unterrichtet und vermengt mit seinen Studenten auch dort Kunst und Leben. Sein Theaterformat "X Wohnungen" hat er als X Apartments Beirut mitgebracht. Der Fotograf und Autor David Baltzer ist mit auf Tour gegangen.
theatertreffen 2013
Berlin, 21. Mai 2003
Die andere Perspektive
Es ist ein liebgewonnenes Ritual: das alljährliche Jury-Bashing zum Abschluss des Theatertreffens. Dieses Jahr gab es in der Jurydebatte nicht nur Kritik an einem schwachen Jahrgang, den manch eine/r gar grundsätzlich repräsentativ für ein Gegenwartstheater fand, das formal hochgerüstet, aber inhaltlich leer und weltarm ist. Es wehte auch scharfer politischer Gegenwind gegen die Blackfacing-Etüden in Sebastian Baumgartens Zürcher Brecht-Inszenierung "Die heilige Johanna der Schlachthöfe". Esther Slevogt berichtet.
Die Tweets zur Jury-Diskussion gibt's unter #TT50 #Jury.
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