Freitag, 19. September 2014

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Die Top 10 des Theaters

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die nachtkritik

Virginia3 280 AndreasPohlmann u"Wer hat Angst..." © Andreas Pohlmann

München, 19. September 2014

Liebe Liebe!

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, mit dieser wohlbekannten Frage von Edward Albee eröffnet Martin Kušej die Spielzeit an seinem Residenztheater München und lässt vier Schauspieler, darunter die "des Jahres" Bibiana Beglau, im White Cube in Liebe fallen. Und wieder aufstehen. Und weiterhauen. Glatte zwei Stunden lang – die Petra Hallmayer erlebt hat und beschreibt.

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presseschau

19. September 2014

Ganz oder gar nicht

Im Interview mit dem österreichischen Nachrichtenmagazin Format dementiert Burgtheater-Interimsintendantin Karin Bergmann nicht, dass sie Interesse daran hat, das Burgtheater ab 2016 weiterzuleiten. Außerdem erklärt sie, was das Theater ihrer Ansicht nach leisten muss und welche Teile des Hauses sie als Werbeflächen vermieten würde. Die Zusammenfassung.

18. September 2014. Die Zeit widmet dem Gorki Theater Berlin einen Themenschwerpunkt; das Haus wird vorgestellt, indem seine Intendantin porträtiert wird. Jana Simon beschreibt Shermin Langhoff unter anderem als Öffentlichkeitsarbeiterin und symbolische Mutter, die zuwenig schläft. Mehr hier.

Ebenfalls in der aktuellen Zeit: ein Plädoyer von Dorion Weickmann für eine Erneuerung von Pina Bauschs Wuppertaler Tanztheater. Hier zusammengefasst.

Noch etwas aus der Zeit: Im Interview mit der Wochenzeitung bescheinigt Peter Handke, der am kommenden Wochenende in Oslo mit dem Ibsen-Preis ausgezeichnet werden wird, seinen jüngeren Dramatikerkollegen einen fehlenden Dämon. Mehr in der Zusammenfassung.

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magazinrundschau

magazinrundschau 9-14

18. September 2014

Theater für die "happy few"?

Im Theater heute-Jahrbuch wird Saisonbilanz gezogen, nach der Utopie und der Neuen Dramatik gefragt. Die deutsche Bühne steckt derweil mit dem Kopf schon tief in der neuen Spielzeit und weiß jetzt schon, wo es aufregend wird. Theater der Zeit protestiert und malt Landkarten. Hier die Magazinrundschau September von Wolfgang Behrens.

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porträt & profil

evaktuieren1 mainz 280 akira takayama c matthias pees xAkira Takayama inszeniert "Evakuieren"
© Matthias Pees

14. September 2014

Krieg ist die Parole

Ein kolossales Großprojekt hat der japanische Regisseur Akira Takayama zum Saisonstart für die Rhein-Main-Region ersonnen. Evakuieren ist ein Flucht- und Rettungsplan für Alltagsaussteiger mit rund vierzig Stationen in Frankfurt, Darmstadt und Mainz. Einheimische und internationale Künstler bespielen die Fluchtpunkte. In die Verschnittflächen der Großstadt begab sich Esther Boldt.

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kritikenrundschau

Mit Begeisterung nimmt die Kritik vor Ort Klaus Gehres Kammerspielversion des Spielbergfilmstoffs auf, heute kommt eine überregionale Stimme dazu. Uns überzeugte der Abend.

Zwischen Statements wie "starker Theaterabend" und "ermüdend privat und egozentrisch" bewegen sich die Kritiken zu Erotic Crisis, mit dem sich Regisseurin Yael Ronen ins erotische Krisengebiet großstädtischer Thirtysomethings begibt. Wo wir uns ganz wohl fühlten.

Wenn die Kritiker in Fallen schon nicht den ganz großen Abend sehen, so schaut man doch auf einen vielversprechenden Start in die zweite Gorki-Spielzeit. Wir sahen einen Abend, der hinter den selbst formulierten Ansprüchen zurück bleibt. 

Ein bisschen pointierter hätte die ein oder andere Szene schon ausfallen dürfen, so die Kritiker, die im großen und ganzen doch überzeugt sind von Roger Vontobels Huxley-Inszenierung Schöne neue Welt. Auch wir sahen intensive Bilder.

Printkritiken sind noch keine erschienen, ein Fehler, denn die Online-Feuilletons bescheinigen dem Künstlerkollektiv Subbotnik einen gelungenen Abend. Wie wir auch.

Rasant aber am Ende nicht abendfüllend findet die Rheinische Kritik diese Tschechow-Verlegung an den Sunset Boulevard in Hollywood. Uns gings ganz ähnlich.

Starke Bilder und Schauspieler, meint eine Kritikerin vor Ort, Müllers Geschichtsparabel bleibe in dieser Inszenierung trotzdem nebulös. Wir waren vomm des Lobes.

Eher blass fanden die Kritiker vor Ort den Schweriner Spielzeitauftakt. Wir sahen einen starken Abend.

Die Kritiker schauen kalt und zwiesgespalten auf die "Hamlet"-Bildschirme von Kay Voges und Daniel Hengst. Bei einigen schimmert Faszination durch, bei anderen nicht. Wir konnten uns der Bilderflut des Abends nicht enziehen.

Mit vielen Brüchen wartet der neue Wiesbadener Hausregisseur in seiner Dreigroschenoper auf, die bei den Kritiker unterschiedlich ankommen. Wir sahen, dass etwas Neues passiert.

Die regionalen Kritiker fühlten sich auf großen Teilen der Tour gut aufgehoben. Bei uns waren diese Teile etwas kleiner.

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gemein & nützlich – blog

gun21

16. September 2014

Leere Bühne

Für alle halbseidenen Beobachtungen, die in Theaterkritiken aus guten Gründen keinen Platz finden, gibt es auch eine Verwendung: die manchmal gemeinen, aber stets nutzlosen Diagramme, Grafiken und Listen. Heute: Die Wahrheit über leere Bühnenbilder.

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bücher

cover schimmelpfennig

9. September 2014

Am Abgrund der Poetik

Roland Schimmelpfennig ist einer der meistgespielten, produktivsten, höchst bepreisten Dramatiker unserer Zeit, wurde häufig von Jürgen Gosch auf die Bühne gebracht, in Mülheim ausgezeichnet, und mit der Inszenierung seines eigenen Stückes "Der goldene Drache" 2010 zum Theatertreffen eingeladen. 2013 wurde ihm von der Universität des Saarlandes die Poetik-Dozentur für Dramatik angetragen. Wie er seine poetologischen Ansichten in Worte fasste, kann man nun in dem Buch Ja und Nein. Vorlesungen über Dramatik nachlesen. Inwiefern es darin zur Sache geht, sagt Thomas Rothschild.

Was kommt 15 Jahre nach dem "Postdramatischen Theater"? Damals beschrieb Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann das "neue" Theater, das weder Textvorlage noch Handlung kennt; inzwischen ein Standardwerk der Theaterwissenschaft. 15 Jahre später nun: Tragödie und dramatisches Theater. Die eigene Gegenposition? Dirk Pilz las die 700 Theorieseiten und hat einige Fragen.

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international

edinburgh fringe 1. – 25. August: The Fringe
© Edinburgh FestivalFringe Society

Edinburgh, 28. August 2014

49.497 Vorstellungen

Das Vereinigte Königreich würde mit der Unabhängigkeit Schottlands etwas großes abgeben müssen: Und zwar das weltgrößte Kunstfestival, das Edinburgh Festival Fringe. Die diesjährige Ausgabe endete soeben. Was bleibt von den läppischen knapp 50.000 Vorstellungen? Andrew Haydon hat zwar nicht alle Shows gesehen, aber trotzdem so einige Perlen gefunden.

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debatte

spielstaetten ruine bad hersfeld 560 c bad hersfelder festspiele uDie Stiftsruine von Bad Hersfeld
© Bad Hersfelder Festspiele

Berlin, 26. August 2014

Ruinöses aus Amazon-Stadt

Dem Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele, Holk Freytag, wurde fristlos gekündigt, weil er angeblich die Sparvorgaben der Stadtverwaltung nicht umsetzen wollte. Die gleichzeitig die Ansiedlung von Amazon mit neun Millionen Euro subventionierte. Weder Proteste des Festspiel-Ensembles, noch eine von inzwischen 10.000 Menschen unterschriebene Resolution gegen den Beschluss konnten die Lokalpolitiker bislang umstimmen. Und obwohl die Stadt Bad Hersfeld nur ein Fünftel des Festspiel-Budgets bezahlt, wollen die Politiker der osthessischen 30.000-Einwohner-Gemeinde in Zukunft den Spielplan bestimmen. Ein beispielloser Vorgang in der deutschen Kulturpolitik, meint Frank-Patrick Steckel und hält eine Philippika gegen den Putsch.

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