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letzte premieren

Freitag, 05. März 2010
Mittwoch, 03. März 2010
Dienstag, 02. März 2010
Montag, 01. März 2010
Samstag, 27. Februar 2010
Freitag, 26. Februar 2010
Donnerstag, 25. Februar 2010
Sonntag, 21. Februar 2010
Samstag, 20. Februar 2010
Freitag, 19. Februar 2010
Donnerstag, 18. Februar 2010
Samstag, 13. Februar 2010
Freitag, 12. Februar 2010

 

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Leserkritiken

Horst Rödiger
Spur der Zeit 
 
Duo Herrgott/Nowak 
im Musikinstrumenten-Museum 
 
Ort der Handlung ist einmal mehr der kleine Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums mit seiner intimen Akustik, die sogar einen Steinway-Flügel bei kräftigem Anschlag gelegentlich etwas grell klingen läßt. Angekündigt ist, v
Horst Rödiger
Strenge und Verzauberung 
 
Die Pianistin Katia Michel 
im Musikinstrumenten-Museum 
 
 
Stupende Vituosität gepaart mit einem gewinnenden, absolut uneitlen Auftreten: diese nicht gerade sehr häufige Kombination von Eigenschaften nimmt sofort für die junge spanisch-schweizerischen Pianisti
Stefan Bock
Drunter und Drüber 
Eine Anti-Depressionsrevue von Steffen Mensching und Michael Kliefert 
 
Das Theater Rudolstadt mit den Thüringer Symphonikern zu Gast im Maxim Gorki Theater Berlin 
 
Die Bühne ist ein Rundfunk-Tonstudio, wie man es auch in der Nalepastraße in Berlin finden kann. Das Rundfunkorc
Horst Rödiger
Was vermag der Einzelne ? 
 
Ibsens „Ein Volksfeind“ 
im bat-Studiotheater 
 
Mit Ibsens „Ein Volksfeind“ von 1882 haben sich die Regisseure David Czesienski und Robert Hartmann in ihrer fünften gemeinsamen Arbeit den Urtypus des Öko-Skandal-Krimis vorgenommen. Hier liegt der Schwerpunkt allerdings
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die nachtkritik

Hier können Sie werktags ab neun Uhr früh aktuelle Kritiken lesen, am Wochenende ab zehn. Das Datum ist jeweils das der Premiere. Ältere Kritiken finden Sie im Archiv.

Frankfurt am Main, 8. März 2010. Dass, wer jung ist und am Theater was werden will, produziert, was das Zeug hält, ist schon okay. Tatsächlich ist der 27-jährige Hallenser Stephan Seidel dabei inzwischen auf so etwas wie einem eigenen Weg. In seinem Stück Das letzte Hochhaus schürft er zwar nicht allzu tief, fördert aber schon Vieldeutiges zutage, berichtet Marcus Hladek.

Wien, 6. März 2010.
Dogma 95 – mein Gott, wie lange ist das her? Mit einem Manifest mischten vor gefühlten 30 Jahren ein paar dänische Regisseure die Filmwelt auf, und Thomas Vinterberg gab mit dem ersten Dogma-Film "Das Fest" die Fallhöhe vor. Für das Sequel hat Vinterberg nun undogmatisch das Medium gewechselt und am Burgtheater Das Begräbnis angerichtet. Thomas Askan Vierich hatte Augen für vieles, vor allem aber für Martin Wuttke.

Hamburg, 6. März 2010. Der traurige Hans Christian Andersen ist der Nachwelt vor allem als Märchenerfinder in Erinnerung geblieben. In Hamburg hat Stefan Pucher nun einen warholesken Realitätstransformer auf Dauerstrom in ihm entdeckt, den er in seiner Theaterperformance Andersen. Trip zwischen Welten vorgestellt hat. Rudolf Mast ermittelt.

Göttingen, 6. März 2010. Die junge Regisseurin Alice Buddeberg hat am Deutschen Theater Göttingen Kabale und Liebe von Roland Barthes – von wem? – na gut, von Schiller inszeniert; die männliche Hauptrolle des Hofmarschall von Kalb – Kalb? Quatsch, der heißt doch Ferdinand! – egal, der Held jedenfalls dieses spätstrukturalistischen Dramas – wie bitte? Spätstrukturalismus? Was soll der Unsinn? Es langt! André Mumot, geben Sie Aufklärung!

Berlin, 6. März 2010. Metzelnde Abfallprodukte aus der venezulanischen Miss-World-Produktion, von Emotions-Viren gebeutelte Roboterinnen – sie gehören zum Personal von Rafael Spregelburds Stück Die Paranoia, Teil sechs seines dramatischen Sieben-Todsünden-Zyklus, der, von ihm selbst inszeniert, als Gastspiel bei Festival Internationaler Dramatik (F.I.N.D.) an der Schaubühne zu sehen war. Von den Freuden des Verstehens berichtet Elena Philipp.

 

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die anderen

Zu allen Aufführungen, die nachtkritik.de bespricht, fassen wir Kritiken anderer Medien in unseren Kritikenrundschauen zusammen.

 

9. März 2010. Im Theaterblog des Guardian fragte sich Jo Caird vor einigen Tagen, welches Publikum man im Theater mit politischen Stücken eigentlich erreicht. Aktuell geht es um zwei Produktionen, die sich mit dem Aufstieg der rechtsgerichteten British National Party auseinandersetzen, "A Day at the Racists" von Anders Lustgarten, "Moonfleece" von Philip Ridley und "Decade" von Rex Obano. Im Theater, so Caird, trage man seine Eulen immer nur nach Athen – wobei ja nicht gesagt sei, dass sie nicht auch dort gebraucht würden. Das Guardian Forum diskutiert die Frage.

9. März 2010. Gibt's nichts Dringenderes als Wohlstandsneurosen? Und hilfe, welch Frauenbild! Aber die Schauspieler, wie virtuos – Meister der subtilen Klischee-Umschiffung! Oder doch bloß Tratschköpfe? Gar nicht einig ist sich die Rezensentenschaft über Thomas Ostermeiers Dämonen an der Berliner Schaubühne. Wir sahen einen kühl konzentrierten Sieg des Theaters über den Dramentext.

8. März 2010. Extreme Pendelausschläge beim Urteil der Printkritiker über Thomas Vinterbergs "Fest"-Sequel Das Begräbnis am Burgtheater Wien: Ausnahmeschauspieler haben fast alle erlebt, aber einige sahen auch ein Ärgernis. Wir sahen es so.

8. März 2010. Wäre da nicht die große Karin Neuhäuser, habe Stefan Puchers Andersen-Trip am Hamburger Thalia Theater mitunter Einschlummer-Qualitäten, meint ein Teil der Kritikerschaft. Auch für uns war Karin Neuhäuser der einzige Lichtblick des Abends.

 

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gemein & nützlich

Kommentare, Debatten, Essays, Buchbesprechungen und der Redaktionsblog.

8. März 2010. Redaktionsblog – Das nachtkritik-Forum gebiert nicht nur Pitbull-artige Ungeheuer, nein! Immer mehr wird es auch zum Ort wilder Kunstschöpfung. Welche Blüten das treibt, konnte man jetzt auch auf dem 100°-Festival, der alljährlichen Berliner Mammut-Off-Sause, beobachten. Christian Rakow war dabei.

8. März 2010. Aktuelle Debatten auf nachtkritik.de: Im Axolotl-Thread wird das nachtkritik-Forum ebenfalls gegen Skeptiker verteidigt. Außerdem sammelt man dort erste Regie-Ideen zur Umsetzung des Hegemann-Romans auf dem Theater. Das Thema Kindesmissbrauch werde von Thomas Vinterberg genauso missbraucht, wie Christian Henning missbrauche, schreibt einer, der Das Begräbnis in Wien längst nicht so toll fand wie wir. Außerdem erregt der Vergleich zwischen Altersheim und Theresienstadt in Polleschs Hamburger Mädchen in Uniform die Kommentatorengemüter. Und anlässlich der letzten Vorstellung von Thomas Thiemes Büchner-Abend am Leipziger Centraltheater wird bedauert, dass dessen "Mut zu einer andern Darstellung von 89" nicht die verdiente Aufmerksamkeit fand.

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nachtkritik-krisometer

Informationen, Meldungen und Kommentare zu aktuellen Sparplänen und der Debatte um die finanzielle Situation der Theater und Künstler.

Dortmund, 9. März 2010. Brandschutz frisst Theater auf: In Dortmund machen die Kosten für eine Erneuerung des Brandschutzsystems weitere Investitionen, von denen die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs abhängt, in dieser und den nächsten beiden Spielzeiten unmöglich. Nadine Albach schildert das Problem auf derwesten.de.

Düsseldorf, 2. März 2010.
Bei der Entgegennahme des Helmut-Käutner-Preises der Stadt Düsseldorf machte sich Christoph Schlingensief, wie dpa (via Berliner Zeitung) berichtet, für den Erhalt des Stadttheaters in seiner Geburtsstadt Oberhausen stark. "Dass das Oberhausener Stadttheater mit auf der Speisekarte der Müllcontainer steht, finde ich unerträglich", habe der Regisseur "unter Beifall" gesagt. Es kann ja nicht oft genug gesagt werden!

Köln, 2. März 2010. Die Chancen für ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Kölner Schauspielhauses stehen gut. Eine Bürgerinitiative hat, wie dpa mitteilt, schon mehr als 31.000 Unterschriften gesammelt. Nach Angaben der Stadt Köln sind für ein erfolgreiches Bürgerbegehren 23.146 Unterschriften nötig. Der Stadtrat hatte im Dezember mit dünner Mehrheit beschlossen, den denkmalgeschützten Riphahn-Bau abzureißen und neu zu bauen. Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) will die Unterschriften heute Nachmittag entgegen nehmen. Danach wird die Eingabe rechtlich geprüft. Sollte der Stadtrat seine Abrisspläne nicht aufgeben, könnte es in Köln zu einem Bürgerentscheid über das Schauspielhaus kommen.

 

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porträt & profil

Porträts von SchauspielerInnen und RegisseurInnen, Features über die Profile von Theatern und Initiativen, Essays zu aktuellen Entwicklungen. Gesammelte Stichworte im Glossar.

Ruhrgebiet, 27./28. Februar 2010. Odysseus heute, wer ist das? Ein gleichgültiger Schuldbeladener? Ein Mann vom Tabak- und Lotto-Laden? Einer, der von Penelope im Party-Pool gar nicht mehr erwartet wird? Sechs Uraufführungen in sechs verschiedenen Ruhrgebiets-Städten wandelten für den zweitägigen Theater-Marathon Odyssee Europa auf den Spuren des Homer'schen Helden. Sarah Heppekausen ging mit auf Irrfahrt.

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nachtkritik extra


Februar 2010.
Esther Slevogt im Gespräch mit Philip Banse: Die Mitgründerin und Redakteurin von nachtkritik.de erinnert im Web-TV von Alexander Kluges dctp an die Spiralblock-Affäre von Thomas Lawinky und Gerhard Stadelmaier und führt aus, inwiefern die Zeit 2006/07 reif war, ein Portal wie nachtkritik.de zu gründen – als "Frischluftzufuhr für den Theaterbetrieb" und "Transparenzinitiative", wie der Interviewer es Ende des Gespräches fasst, das Ende Januar 2010 in Berlin geführt worden ist.

 

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vorschau – März 2010

Alle Premieren, die nachtkritik.de besprechen wird, auf einen Blick.

März 2010. Der Mann ist Schausteller und das, was man heute eine prekäre Existenz nennt. Liliom heißt er, seines Zeichens Karussellausrufer, der sein Auskommen nur so lange hat, bis er sich auch nach Liebe streckt. In Graz, weit weg vom Budapester Stadtwäldchen, wo das Karussell der Frau Muskat steht, die ihren Angestellten und Liebhaber Liliom herauswirft, als er das Dienstmädchen Marie heiratet, inszeniert nun Viktor Bodó Franz beziehungsweise Ferenc Molnárs Stück – Bodó, der ein Jahrhundert nach Molnár in Budapest geboren wurde.

Das ist nur eines der Highlights des Monats März bei nachtkritik.de, zu denen auch Michael Thalheimers deutsche Atridenversion Die Nibelungen am Deutschen Theater Berlin gehört. Thalheimer, dessen Durchbruch als Regisseur eine Liliom-Inszenierung war. Dieter Giesing und Johan Kresnik befassen sich in Köln mit Thomas Vinterbergs Familienschockdrama Das Fest, das in Leipzig Martina Eitner-Acheampong inszeniert. Thomas Vinterberg himself setzt an Wiens Burgtheater die Fortsetzung der Geschichte Das Begräbnis in Szene, die zehn Jahre später, nach dem Tod des Patriarchen spielt.

Nicht minder präsent sind im März aber die jungen, nachdrängenden Regisseure und Dramatiker: Tilmann Köhler und Roger Vontobel in Dresden, Julia Hölscher in Potsdam, Christoph Frick in Freiburg, Daniel Wahl in Hamburg, Bastian Kraft in Wien, Alice Buddeberg in Göttingen. Uraufführungen von Juliane Kann, Paul Brodowsky, Sibylle Berg stehen im Plan, garniert vom New Yorker Richard Maxwell, der in Bonn erstmals im gepriesenen wie beschimpften deutschen Stadttheatersystem inszeniert und von der Needcompany, deren neue Arbeit im Essener PACT Zeche Zollverein läuft.

Ignorieren können wir natürlich auch die üblichen Verdächtigen nicht, die Herren Kriegenburg, Kimmig, Pucher oder Perceval, die im März ebenfalls mit neuen Arbeiten an die Frühlingsluft treten, die uns bis dahin hoffentlich um unsere Nasen wehen wird. Und was Chris Kondek, Schorsch Kamerun und Jo Fabian im März treiben? Hier geht es zur Gesamtvorschau für den nachtkritik-März 2010.

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archiv

Hier finden Sie alle auf nachtkritik.de veröffentlichten Beiträge. 

Zur Pforte des Archivs führen zwei Wege. Entweder über die Volltextsuche "Suche" (das Feld in der rechten Spalte ganz oben, Sie müssen den Suchbegriff eingeben und auf "Suche" klicken) oder über zwei alphabetische Ordnungen im Menüpunkt "archiv".

Unter "archiv" finden Sie eine alphabetische Gliederung nach Stücktiteln (die auch die bestimmten Artikel der, die das umfassen). Und Sie finden eine alphabetische Liste der Städte mit den dazu gehörigen Theatern, durch die Sie sich bis zum Gewünschten durchklicken können. Wer über das Alphabet suchen geht: nicht wundern, die Ergebnisse werden immer unter der Städteliste angezeigt. Also: scrollen! 

Sie können auch das Glossar konsultieren, Unterabteilung des Menüpunkts "Porträt und Profil", und im Aufbau befindlich. Dort sind die Archivinhalte noch einmal alphabetisch und lexikalisch sortiert. Von A wie Achternbusch bis Z wie Zuschauer.