Donnerstag, 27. November 2014

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@nachtkritik

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debatte

the wooster groups the emperor jones 280 photo by paula court h"The Emperor Jones" von der New Yorker
Wooster Group  © Paula Court

26. November 2014

Dein Blackface ist so langweilig!

Das alte Schwarz-Weiß-Denken, das sich im Anmalen von Gesichtern niederschlägt, hat sich auch drei Jahre nach Aufflammen der  Blackfacing-Debatte nicht verflüchtigt. Zeit für einen frischen Zwischenruf: Wie sich das Stadttheater in seinem ästhetischen Umgang mit Andersheit von den Nachbarkünsten inspirieren lassen kann, das beschreibt die Theaterwissenschaftlerin Joy Kristin Kalu.

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nachtkritik-charts

pfisters muehle1 280 ju ostkreuz x"Pfisters Mühle" @ JU Ostkreuz

24. November 2014

Die Top Ten des Theaters

Bevor die Saison sich ins Vorweihnachtsgeschäft verabschiedet, packen die Theater noch mal ihre großen Namen und Nummern aus. Kein Wunder, dass die Charts von Hamburg, Berlin, Wien und München dominiert wird. Vorne weiter dabei: ein alter Bekannter aus Stuttgart. Alles weitere in den nachtkritik.de-Charts!

 

bücher

cover selamopera 140

25. November 2014

Jeder Stadt einen Operndolmuş

"Selam Opera!" heißt ein Berliner Projekt, das Musiktheater in Kiezcafés, deutsch-türkische Begegnungsstätten und Altenheime bringt. Die Komische Oper Berlin als Organisatorin versteht sich dabei als lernende Institution, die sich intern umbauen will. Der Band Selam Opera! Interkultur im Kulturbetrieb liefert nun ein Sammelsurium von Texten, die über das Modellprojekt hinaus reichen und zu dem Thema einiges zu sagen haben. Mehr von Elena Philipp.

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die nachtkritik

deutschstunde 280 krafftangerer h"Deutschstunde" in Hamburg
© Krafft Angerer

Hamburg, 23. November 2014

Stürzende, rutschende Körper

In seinem berühmten Roman Deutschstunde, der im Signaljahr 1968 erschien, verhandelte Siegfried Lenz Fragen von Schuld und Pflichterfüllung während der Nazizeit, wog individuelle Verstrickung und Verantwortung gegeneinander auf. Am Thalia Theater hat nun (wenige Wochen nach Lenz' Tod) Johan Simons den Stoff auf die fulminante Bühne von Bettina Pommer gebracht. Katrin Ullmann war bei der Premiere.

Die Geschichte von Amphitryon erzählt unter anderen vom Neid des obersten Göttervaters Zeus bzw. Jupiter auf ein Menschengefühl: die Liebe. Drei große Autoren haben diese Geschichte durch die Jahrtausende jeweils neu erzählt: Plautus, Molière und Heinrich von Kleist. Aus diesen Versionen hat Katharina Thalbach wiederum nun die ihre gestrickt. Eva Biringer kann berichten.

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gemein & nutzlos – Diagramme

gun3125. November 2014

Wer sitzt in der ersten Reihe?

Für alle halbseidenen Beobachtungen, die in Theaterkritiken aus guten Gründen keinen Platz finden, gibt es auch eine Verwendung: die manchmal gemeinen, aber stets nutzlosen Diagramme, Grafiken und Listen. Heute: Wer bei welchen Theaterpremieren in der ersten Reihe sitzt.

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presseschau

26. November 2014

Keine politische Kraft?

Der Berliner Tagesspiegel ist ins Deutsche Theater aufgebrochen, um mit Intendant Ulrich Khuon und Schauspielstar Ulrich Matthes zu sprechen. Matthes hält die die Hauptstadt-Theaterkritik für "hart, sehr selbstbewusst und manchmal ein bisschen zu kulturpolitisch. In der Mehrzahl aber okay". Und Khuon erklärt, warum das Theater von seiner gesamtgesellschaftlichen Bedeutung eingebüßt hat. Zur Zusammenfassung.

Trier, 26. November 2014. Zur kommenden Spielzeit übernimmt Karl Sibelius die Leitung des Theaters in Trier. "Alle sollen im Theater erfahren, was sonst eher verdrängt wird. Das Theater muss für alle ein Ort der gesellschaftlichen wie der Selbstreflexion sein", so stellt der künftige Intendant in der Saarbrücker Zeitung seine Visionen vor.

Der kongolesische Künstler, der zur Zeit am Mousonturm in Frankfurt zu sehen ist, schreibt laut Hauschef Matthias Pees "wie Jelinek und inszeniert wie Schlingensief". Mehr auf taz.de.

Naturgemäß beschäftigen sich die österreichischen Medien heute mit der Personalie Tomas Zierhofer-Kin, der ab 2016 die Wiener Festwochen leiten wird. Konkrete Pläne gibt's noch nicht, heilige Kühe allerdings auch nicht. Mehr in der Zusammenfassung.

Während Japan in eine Rezession rutscht, porträtiert der Tagesanzeiger Toshiki Okada, der in Basel gerade sein Stück Super Premium Soft Double Vanilla Rich präsentiert und spricht mit ihm über die Krise. Mehr hier.

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kritikenrundschau

Große Begeisterung bei der Kritik über die Dramatisierung des berühmten Romans von Siegfried Lenz. Und doch: etwas fehlt, finden manche. Wir auch.

Ein wenig entgeistert sind sie schon, die Printkolleginnen und -kollegen, in welcher Weise sich dieser hochmögende Stoff durch den Komödienschredder jagen läßt. Aber manche haben dann doch ihre (klammheimliche) Freude daran. Wir allerdings weniger.

Ja, Sandra Hüller, das ist was, sagen die Kritikerinnen zu Tom Schneiders Tanztheaterabend im Werkraum der Münchner Kammerspiele. Aber der Rest? Wir fanden's anregend.

Von Setting und Logististik dieser Theaterperformance beeindruckt zeigt sich die Kritik in Funk und Print. Die wir als ziemlich schlaues Infotainment empfanden.

Alle Kritiker können dieser Kombination aus Stücken von Andres Veiel und Mario Salazar etwas abgewinnen, alle erheben auch hier und dort Einwände. Nicht anders als wir.

Eine intensive Flüchtlingsgeschichte hat ein regionaler Kritiker erlebt, genau wie wir.

Über leidenschaftliche Grabenkämpfe zwischen Alt und Jung, Poppern und Psychologiefreunden berichtet die Presse und findet Armin Petras' Adaption des Wilhelm-Raabe-Umweltromans – mit wenigen Ausnahmen – ziemlich überzeugend. So wie wir.

Der Text, nunja, finden die kritischen Stimmen, aber Stückl mache das Beste draus. Eine überregionale Stimme ist da ganz anderer Meinung. Wir sahen's so.

Die Kritiken sind im Zweifel für Dirk Laucke und den Scharfsinn seiner Szenenfolge Furcht und Ekel, haben bei Regisseur Jan Gehler zuweilen Zweifel. Wir waren ebenfalls unzufrieden.

Betont distanziert und auch ein wenig angeödet schauen die großen Schweizer Zeitungen auf diesen Sexbusiness-Abend am Zürcher Schauspielhaus. Wir blieben auch distanziert.

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porträt & profil

holtz konrad wolf preis 2014 280 marcus lieberenz xJürgen Holtz  © Marcus Lieberenz

Berlin, 19. November 2014

Wir können uns nicht ins Bett verkriechen

Wenn es so etwas wie ein Urgestein des deutschen Theaters gibt, dann ist er es: der Schauspieler Jürgen Holtz, geboren 1932, berühmt in Ost und West, ein unbeirrbares, ein streitbares Theatertier. Am Sonntag erhielt Jürgen Holtz den Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste. Seine Dankesrede, in der er der Kulturnation die Leviten liest, gibt's hier.

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magazinrundschau

collage magazinrundschau 11-14Die Theatermonatsmagazine, diesmal mit
Lettre International

18. November 2014

Sind wir nicht alle ein bisschen Anklam?

Die Stadttheaterdebatte schaut über den Umweg der Niederlande auch im November bei uns vorbei. Mit einem Gastauftritt in der Magazinrundschau ist diesmal auch Lettre International dabei, in dem Alain Badiou theaterphilosophische Vollwertkost auffährt. Außerdem: Einbruch der Performance in die Oper und DDR-Nachwehen. Mehr von Wolfgang Behrens.

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