Das Land hat ein Problem

26. Februar 2017. Für die Süddeutsche Zeitung (25.2.2017) ist Mounia Meiborg nach Altenburg in Thüringen gereist, um selbst nachzusehen, was an dem Vorwurf dran sei, die thüringischen Rassisten hätten vier "ausländische" Künstlerinnen aus dem Theater und aus Altenburg vertrieben. 

"Ich habe eine Elefantenhaut"

17. Februar 2017. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung bringt heute unter dem Titel "Der Unruhestifter – Ein Jahr mit Chris Dercon" eine große Personality Story von Gabriela Herpell über den designierten Intendanten der Berliner Volksbühne. In Teilen liest sich der Artikel wie ein Best-Of von Zitaten, die im vergangenen Jahr aus Dercons Mund kamen ("In Berlin ist ja jeder verdächtig, der Erfolg hat. Vor allem, wenn er von außen kommt, das mögen die Berliner nicht.") oder über ihn gesagt wurden ("Eventbude", "alerter Kunstmanager" etc.).

Doch kein rechtes Nest?

15. Februar 2017. Kurz nach Weihnachten wurde bekannt, dass mehrere ausländische Schauspieler das Theater Altenburg-Gera verlassen werden. Wegen rassistischer Vorfälle. "Aber stimmt das auch?" hat sich die Zeit gefragt. Und Ronald Düker hat (in der Ausgabe vom 9. Februar 2017) sehr fein aufgeschrieben, welches Bild er in der Altenburg tatsächlich vorgefunden hat. 

Frischpolierte Klassiker

8. Februar 2017. Gestern wurde die Auswahl für das diesjährige Theatertreffen bekanntgegeben. Die Redaktionen reagieren überwiegend zustimmend, haben aber auch Einwände.

Geschäft in der Krise

31. Januar 2017. Drei Tage lang fand vergangene Woche im Literaturforum des Berliner Brecht-Hauses die Tagung Zukunft des Dramas statt, theaterwissenschaftlich mändernd um die Frage, warum das Drama von den Bühnen verschwindet. Was dort zur Sprache kam, beurteilt Irene Bazinger in ihrem Bericht für die Frankfurter Allgemeine Zeitung als "erhellend".

Im Nieselregen zu Frankfurt am Main

10. März 2016. Die Schauspielerin Stephanie Eidt spielt derzeit in der Schaubühne zu Berlin die Figur der Birgitte Nyborg aus der dänischen Fernsehserie "Borgen". Regie bei dieser Inszenierung führte Nicolas Stemann, die Dramaturgie besorgte der "Lob-des-Realismus"-Autor Bernd Stegemann.

"Qualität wird nicht weggeworfen"

26. Januar 2017. Rüdiger Schaper vom Tagesspiegel (26.1.2017) hat sich mit Oliver Reese, der in der nächsten Spielzeit die Nachfolge von Claus Peymann am Berliner Ensemble übernehmen wird, getroffen. Schaper wollte herausfinden, was Reese, "ein eher ruhiger, höflicher Typ", in seiner ersten Spielzeit als Intendant vorhat. 

Angst nach dem Auftritt

25. Januar 2017. Bei der Tagung der Intendantengruppe des Bühnenvereins in dieser Woche in Weimar sollte auch über darüber gesprochen werden, dass Schauspieler das Theater Gera-Altenburg verlassen, weil die Schmerzgrenze rassistischer Anfeindungen für sie überschritten sei. Die Thüringische Landeszeitung fasst die Ereignisse heute nochmal zusammen.

Berührungsängste abgebaut

20. Januar 2017. In Reaktion auf eine von Bernd Stegemann angestoßene Debatte zur Schauspielkunst (Presseschau vom 3. Januar 2017) verteidigt der künstlerische Leiter des Kunstfests Weimar und Vorsitzende der Dramaturgischen Gesellschaft Christian Holtzhauer in der Süddeutschen Zeitung (20.1.2017) das Performer-Theater gegen Stegemanns Kritik.