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Begriff Definition
Bösch, David

David Bösch, geboren 1978 in Lübbecke/Westfalen, ist Regisseur.

Bösch begann zunächst ein Studium der Theater- und Filmregie an der Athanor Akademie in Burghausen und wechselte dann an die Hochschule für Musik und Theater Zürich, wo er von 2001 bis 2004 Regie studierte. Gastregien führten ihn anschließend unter anderem ans Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Bochum, Theater Bern und ans Züricher Schauspielhaus. Von 2005/06 bis 2008/09 war Bösch Hausregisseur am Schauspiel Essen unter Intendant Anselm Weber und schuf dort jugendlich poppige Klassikermodernisierungen, die stilprägend für das Haus wurden.

2003 gewann Bösch das Körber Studio Junge Regie. Mehrfach war er zum Theaterfestival "Radikal jung" eingeladen (2005–2007). 2006 wurde er für seine Inszenierung von Shakespeares "Viel Lärm um nichts", einer Koproduktion des Hamburger Thalia Theaters und der Salzburger Festspiele, für den Nestroy-Preis in der Kategorie "Beste Regie" nominiert. Für dieselbe Arbeit erhielt er 2006 den "Young Directors Project Award" der Salzburger Festspiele.


Nachtkritiken
zu Inszenierungen von David Bösch:

Woyzeck am Grillo Theater Essen (10/2007)

alter ford escort dunkelblau am Thalia Theater Hamburg (1/2008)

Antigone am Grillo Theater Essen (3/2008)

A Clockwork Orange am Züricher Schauspielhaus (5/2008)

Was Ihr wollt am Grillo Theater Essen (10/2008)

Vor Sonnenaufgang am Thalia Theater Hamburg (2/2009)

Adam Geist am Akademietheater Wien (9/2009)

Das Goldene Vließ am Deutschen Theater Berlin (10/2009)

Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand im Theater Essen (4/2010)

Der Sturm am Schauspielhaus Bochum (9/2010)

Stallerhof im Casino des Wiener Burgtheaters (12/2010)

Die Ratten am Schauspielhaus Bochum (1/2011)

Die Ängstlichen und die Brutalen am Deutschen Theater Berlin (4/2011)

der penner ist jetzt schon wieder woanders beim tt-Stückemarkt Berlin (5/2011)

Romeo und Julia am Burgtheater Wien (10/2011)

Kleiner Mann - was nun? am Schauspielhaus Bochum (1/2012)

Gespenster im Akademietheater Wien (3/2012)

Draußen vor der Tür am Schauspielhaus Bochum (5/2012)

Der Diener zweier Herren am Schauspielhaus Bochum (12/2012)

Der Talisman am Akademietheater Wien (3/2013)

Das Mädchen aus der Streichholzfabrik am Schauspielhaus Bochum (6/2013)

Orest am Münchner Residenztheater (9/2013)

Mutter Courage und ihre Kinder am Burgtheater Wien (11/2013)

Othello am Schauspielhaus Bochum (1/2014)

Zerbombt am Schauspiel Stuttgart (2/2014)

Parzifal am Burgtheater Wien (4/2014)

Peer Gynt am Residenztheater München (11/2014)

Das Käthchen von Heilbronn am Burgtheater Wien (1/2015)

Breaking the waves am Schauspiel Stuttgart (5/2015)

Prinz Friedrich von Homburg am Residenztheater München (9/2015)

Die Präsidentinnen am Burgtheater Wien (10/2015)

Mensch Meier am Residenztheater München (1/2016)

Glaube Liebe Hoffnung am Residenztheater München (10/2016)

Weitere Texte zu David Bösch auf nachtkritik.de:

David Bösch – Ein Porträt des Künstlers vor seinem Debüt in Berlin (9/2009)

Drei Schwestern am Wiener Burgtheater (3/2016)

Bosse, Claudia

Claudia Bosse, 1969 in Salzgitter-Bad geboren, ist Regisseurin.

Bosse studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Danach inszenierte sie in Genf, Wien, Düsseldorf, Podgorica/Montenegro, Graz und Berlin. 1996 gründete sie gemeinsam mit Dominik Duchnik, Heike Müller und Silke Rosenthal in Berlin das Künstlerkollektiv "theatercombinat", das seitdem experimentelle Produktionen im Grenzbereich von Installation, Performance, Choreographie und theoretischem Diskurs hervorbringt; seit 1999 ist "theatercombinat" in Wien angesiedelt und arbeitet in wechselnden personellen Konstellationen u. a. mit Josef Szeiler, Christine Standfest, Doris Uhlich oder Gerald Singer. 2006 war Claudia Bosse feste Gastregisseurin am Théâtre du Grütli in Genf. Ihre chorische Arbeitsweise ist u.a. Untersuchungsgegenstand der Studie Auftritt Chor. Formationen des Chorischen im gegenwärtigen Theater. (Buchhinweis 2, 8/2012).

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Claudia Bosse:

Die Perser am Théâtre du Grütli in Genf (4/2006)

Die Perser im Rahmen von Theaterformen Braunschweig (6/2008)

2481 desaster zone im theatercombinat Wien (10/2009)

Vampires of the 21st Century oder Was also tun? im FFT Düsseldorf (11/2010)

catastrophic paradise am FFT Düsseldorf (9/2014)

Ideal Paradise am Theaterkombinat Wien (6/2016)

Link:

www.theatercombinat.com

Bosse, Jan

Jan Bosse, 1969 in Stuttgart geboren, ist Regisseur.

Bosse studierte von 1990 bis 1993 in Erlangen Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte und absolvierte danach ein Regiestudium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Nach seiner Assistentenzeit (u.a. bei Manfred Karge und Robert Wilson) engagierte ihn Dieter Dorn 1998 an die Münchner Kammerspiele. Zwei Jahre später ging er zu Tom Stromberg ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Seit 2005 arbeitet Jan Bosse freiberuflich, u.a. am Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg und Maxim Gorki Theater Berlin. Als Regisseur lässt Bosse sich von Tom Stromberg managen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Jan Bosse:

Hamlet am Zürcher Schauspielhaus (3/2007)

Viel Lärm um nichts Burgtheater Wien (12/2006; Kritik zur Berliner Premiere im Rahmen des Theatertreffens, 5/2007)

Die Leiden des jungen Werther am Thalia Theater Hamburg/Maxim Gorki Theater Berlin (9/2006; Kritik zur Aufführung beim Theatertreffen, 5/2007)

Endspiel am Deutschen Theater Berlin (6/2007)

Amphitryon am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2007)

Anna Karenina am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2008)

z.B. Der gestiefelte Kater am Schauspielhaus Zürich (9/2008)

Antigonae/Hyperion am Maxim Gorki Theater Berlin (12/2008)

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? am Burgtheater Wien (10/2008)

Leonce und Lena am Schauspiel Köln (3/2009)

Peer Gynt am Thalia Theater Hamburg (9/2009)

Othello im Akademietheater des Wiener Burgtheaters (1/2010)

Der Geizige am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2010)

Die Blechtrommel Ruhrtriennale / Maxim Gorki Theater (9/2010)

Was ihr wollt am Thalia Theater Hamburg (11/2010)

Das Käthchen von Heilbronn am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2011)

Robinson Crusoe. Projekt einer Insel am Wiener Burgtheater (4/2012)

Platonow am Thalia Theater Hamburg (9/2012)

Der Ignorant und der Wahnsinnige am Burgtheater Wien (12/2012)

Gladow-Bande am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2013)

5 Tage im Juni II  am Maxim Gorki Theater Berlin (7/2013)

Szenen einer Ehe am Schauspiel Stuttgart (10/2013)

Hedda Gabler am Thalia Theater Hamburg (11/2013)

Die Möwe am Burgtheater Wien (5/2014)

Dantons Tod am Burgtheater Wien (10/2014)

Herbstsonate am Schauspiel Stuttgart (12/2014)

Imperium am Thalia Theater Hamburg (4/2015)

Münchhausen bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2015)

Wintersonnenwende am Deutschen Theater Berlin (10/2015)

Hexenjagd am Schauspielhaus Zürich (1/2016)

Der Spieler am Thalia Theater Hamburg (11/2016)

Die Welt im Rücken im Burgtheater Wien (3/2017)

Brasch, Thomas

Thomas Brasch, am 19. Februar 1945 in Westow/Yorkshire (England) geboren und gestorben 2001 in Berlin, war Schriftsteller, Filmemacher und Übersetzer.

Der Sohn des hohen SED Parteifunktionärs Horst Brasch (1966 bis 1969 stellvertretender Minister für Kultur) eckte während seines Ausbildungsweges regelmäßig bei den Autoritäten der DDR an. Ein Journalistikstudium in Leipzig musste er abbrechen, als Student der Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg wurde er wegen Verteilung von Flugblättern gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die ČSSR 1968 zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt und 1969 vorzeitig entlassen.

Brasch war Mitunterzeichner der Resolution gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann 1976 und verließ im selben Jahr per Ausreiseantrag mit seiner Freundin, der Schauspielerin und späteren Regisseurin Katharina Thalbach, die DDR. Sein namhaftester Erzählband "Vor den Vätern sterben die Söhne" erschien 1977 im West-Berliner Rotbuch-Verlag.

Brasch schrieb Theaterstücke wie "Mercedes" und "Lieber Georg" für große deutschsprachige Bühnen, drehte Filme und schuf Übersetzungen der Dramen William Shakespeares und Anton Tschechows, die bis heute viel gespielt werden. Für seinen Film "Engel aus Eisen" erhielt er 1981 den Bayerischen Filmpreis. Braschs zeigte in seinen Werken ein Faible für Außenseiter und Rebellen wie den Bandenführer Werner Gladow oder den Mädchenmörder Karl Brunke. Seine Texturen sind lyrisch verdichtet, geschult am Sprachbewusstsein der klassischen Moderne.

2001 starb der Schriftsteller in Berlin an Herzversagen, nachdem er in den 1990er Jahren zurückgezogen an einem unvollendet gebliebenen Werk über den Mädchenmörder Brunke gearbeitet hatte.

Das Leben von Thomas Brasch ist in dem Roman "Die Kinder der Preußischen Wüste" von Klaus Pohl verarbeitet worden, den Simone Kaempf rezensierte – außerdem im "Roman meiner fabelhaften Familie" Ab jetzt ist Ruhe von Thomas Braschs Schwester, der Radiomoderatorin Marion Brasch.

Nachtkritiken zu Werken von Thomas Brasch:

Vor den Vätern sterben die Söhne (zusammen mit "Warum läuft Herr R. Amok? von Rainer Werner Fassbinder) am Staatstheater Stuttgart (5/2007)

Vor den Vätern sterben die Söhne / Mercedes am Berliner Ensemble (11/2011)

Ich komme aus meiner Haut. Sieben Tage Doppelmord am Theaterhaus Jena (2/2012)

Vor den Vätern sterben die Söhne am Theater Dessau (12/2013)

Übertragungen der Werke Shakespeares und Tschechows durch Thomas Brasch finden sich über die Suchfunktion.

Brasilien

Brasilien. Seit Gründung im Mai 2007 dehnt nachtkritik.de sukzessive seine internationale Berichterstattung aus. In "Theaterbriefen" wird in loser Folge über Tendenzen, herausragende Künstler und Spielstätten sowie aktuelle Debatten aus Bühnenlandschaften jenseits des deutschen Sprachraums berichtet.

In Brasilien finanziert die Industrie die Theater in den Kulturzentren der Städte. Ein anderes Theatersystem gibt es nicht, berichtet nachtkritik.de-Autor Michael Laages. Das brasilianische Theater habe, verglichen mit dem deutschen, mehr Körper, weniger Kopf. In seinen Theaterbriefen informiert er auch über das Deutsche Kulturfest in Brasilien und sagt, was die Deutschen unter dem Druck der Finanzkrise vom armen Brasilien lernen können.

Neben den Theaterbriefen gibt es auf nachtkritik.de Besprechungen, die im brasilianischen Kontext stehen: Volksbühnen-Chef Frank Castorf hat in Brasilien Nelson Rodrigues' Text Schwarzer Engel inszeniert und ist außerdem Anhänger der Santeria, jener auf Kuba praktizierten und mit dem bekannteren brasilianischen Candomblé verwandten Religion.

Theaterbriefe aus Brasilien:

Franz, der Frosch, in Fortaleza – über das Deutsche Kulturfest, von Michael Laages (7/2008)

Liebes neues Jahr! – ein Theaterbrief-Wunsch zur Krisenbewältigung, von Michael Laages (12/2008)

Der nahrhafte Rest – deutsch-brasilianische Grenzgänge, von Michael Laages (8/2010)

Im Kolonisations-Verein – ein Theaterbrief über Karin Beier in Brasilien (7/2013)

Nachtkritiken im Zusammenhang mit Brasilien:

Schwarzer Engel – die brasilianische Produktion von Frank Castorf zu Gast beim Festival Theaterformen in Hannover (6/2007)

SOKO São Paulo – ein Polizistenprojekt von Lola Arias und Stefan Kaegi beim Spielart Festival in München (11/2007)

Airport Kids – das internationale Projekt von Stefan Kaegi und Lola Arias am Théâtre Vidy-Lausanne (6/2008)

Haut aus Gold – eine brasilianisch-deutsche Projektpräsentation von Tilmann Köhler am Berliner Maxim Gorki Theater (7/2009)

Ponto de Partida – die Gruppe aus Minas Gerais beim Straßentheaterfestival ViaThea in Görlitz (8/2008)

Otro – die Performance von Enrique Diaz und Cristina Moura in Hellerau (6/2010)

FatzerBraz – die deutsch-brasilianische Produktion von andcompany&Co. in São Paulo (8/2010)

Julia – die brasilianische Regisseurin Christiane Jatahy befragt Strindberg in Frankfurt/Main (10/2013)

What if they went to Moscow – Christiane Jatahy lässt Tschechows Drei Schwestern ins Aquarium abstürzen beim Zürcher Theater Spektakel 2014
 
 
 
 
 
Breth, Andrea

Andrea Breth, am 31. Oktober 1952 in Rieden bei Füssen geboren, ist Regisseurin.

Breth wuchs in Darmstadt auf. Von 1971 bis 1973 studierte sie Literatur in Heidelberg. Nach Regieassistenzen am Heidelberger Theater wechselte sie mit Intendant Peter Stoltzenberg nach Bremen. Ihre erste Inszenierung war "Die verzauberten Brüder" von Jewgeni Schwarz (1975). Weitere Inszenierungen folgten in Wiesbaden, Bochum, Hamburg und Berlin. Intendant Ulrich Brecht holte sie 1983 ans Freiburger Theater. Nächste Stationen waren Bochum (1986-1989) und Wien (1990 und 1992). Von 1992 bis 1997 künstlerische Leiterin der Berliner Schaubühne. Nach Auseinandersetzungen mit dem Ensemble erklärte sie ihren Rücktritt und wechselte 1999 als Hausregisseurin ans Wiener Burgtheater.

Andrea Breth wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 1987 mit dem Fritz-Kortner-Preis und 2003 mit dem Nestroy-Preis für "Beste Regie". Sie ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main und der Akademie der Künste Berlin. 2006 wurde ihr der Theaterpreis Berlin verliehen, dessen Preisgeld sie an eine Suppenküche in Pankow spendete. Im Juni 2009 wurde sie mit dem Österreichischen Ehrenkreuz ausgezeichnet. 2015 erhielt sie den Schillerpreis der Stadt Marbach (Zusammenfassung der Laudatio von Gerhard Stadelmaier) und das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Joachim Lux geht in seinem Vortrag Theater ohne Autoren: Ist die Zukunft dramatisch? zur Eröffnung des Stückemarktes während des Theatertreffens 2008 auch auf Andrea Breth ein. In einem Text zum Verhältnis von Geschichte und Gegenwart im deutschsprachigen Theater von Dirk Pilz spielt sie genauso eine Rolle wie in der Debatte um Daniel Kehlmanns Eröffnungsrede über das Regietheater bei den Salzburger Festspielen 2009.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Andrea Breth:

Motortown im Akademietheater des Wiener Burgtheaters (1/2008)

Verbrechen und Strafe bei den Salzburger Festspielen (7/2008)

Blaue Spiegel am Berliner Ensemble (5/2009)

Der zerbrochne Krug bei der Ruhrtriennale (9/2009)

Quai West am Wiener Burgtheater (2/2010)

Zwischenfälle am Wiener Burgtheater (2/2011)

Marija am Düsseldorfer Schauspielhaus (1/2012)

Lulu an der Staatsoper Unter den Linden (4/2012)

Prinz Friedrich von Homburg bei den Salzburger Festspielen (7/2012)

John Gabriel Borkman am Schauspiel Frankfurt (4/2013)

Hamlet am Burgtheater Wien (9/2013)

Der Hausmeister am Residenztheater München (4/2014)

Diese Geschichte von Ihnen am Burgtheater Wien (1/2016)

Texte von Andrea Breth auf nachtkritik.de:

Sprache ist unser Sein – Rede zum 125jährigen Jubiliäum des Burgtheaters am Wiener Ring (10/2013)

 

Weitere Beiträge zu Andrea Breth auf nachtkritik.de:

Die FAZ veröffentlicht Gerhard Stadelmaiers Schillerpreis-Laudatio auf Andrea Breth - Presseschau (11/2015)

Brey, Christian

Christian Brey, geboren 1973 in Geldern am Niederrhein, ist Schauspieler und Regisseur.

Brey absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart (Abschluss 1998) und war von 1997 bis 2011 fest engagiert am Schauspiel Stuttgart. Seine erste Regiearbeit entstand im Jahr 2007, gemeinsam mit Harald Schmidt: "Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen". Seit 2009 gehörte er zum Team der Harald-Schmidt-Show, deren letzte Ausgabe am 13. März 2014 ausgestrahlt wurde. Als Regisseur arbeitete Brey am Theater Chemnitz, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Theater Münster, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Leipzig sowie in Osnabrück und Heidelberg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christian Brey:

Der Prinz von Dänemark am Staatstheater Stuttgart (10/2008)

Volpone am Staatstheater Stuttgart (5/2010)

Der Vorname am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2012)

Dancer in the Dark am Staatstheater Stuttgart (11/2012)

Die Phobiker von David Gieselmann bei den Spieltrieben Osnabrück (9/2013)

Container Paris am Schauspiel Frankfurt (12/2014).

Brucker, Felicitas

Felicitas Brucker, geboren 1974 in Stuttgart, ist Regisseurin.

Brucker studierte Theaterwissenschaften, Literatur und Kommunikationswissenschaften in München bevor sie im Rahmen eines DAAD-Stipendiums ein Regiestudium in London aufnahm. 2003 bis 2006 war sie Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen, wo sie auch zu inszenieren begann. Gastregien führten sie ans Theater Freiburg, Staatstheater Hannover, Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Wien und ans Nationaltheater Athen.

2007 zeigte sie ihre Inszenierung von Anja Hillings "Engel" beim Theaterfestival "Radikal Jung". Mit Uraufführungen von Stücken des österreichischen Autors Ewald Palmetshofer wurde Brucker 2008 und 2010 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. 2009 war sie dort Jurorin in der Preisjury für den Mülheimer Dramatikerpreis. Aus diesem Anlass beantwortete sie auch den nachtkritik-Fragebogen für das Festivalportal nachtkritik-stuecke09.de. Von 2009 bis 2014 war Brucker Hausregisseurin am Schauspielhaus Wien.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Felicitas Brucker:

hamlet ist tot. keine schwerkraft am Wiener Schauspielhaus (11/2007)

Urfaust am Berliner Maxim Gorki Theater (11/2008)

Amoklauf mein Kinderspiel am Thalia Theater Hamburg (4/2008)

Frühlings Erwachen am Theater Freiburg (5/2008)

Lilja 4-ever am Berliner Maxim Gorki Theater (10/2008)

Armes Ding an den Münchner Kammerspielen (11/2008)

faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete am Schauspielhaus Wien (4/2009)

Orestie am Theater Freiburg (10/2009)

Geschlossene Gesellschaft am Berliner Maxim Gorki Theater (12/2009)

Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung am Schauspielhaus Wien (4/2010)

Adams Äpfel am Schauspiel Hannover (5/2010)

Penthesilea am Berliner Maxim Gorki Theater (10/2010)

Körpergewicht. 17 % (ÖEA) am Schauspielhaus Wien (10/2011)

der Garten (UA) am Schauspielhaus Wien (12/2011)

Die Jungfrau von Orleans am Theater Freiburg (12/2012)

Aller Tage Abend am Schauspielhaus Wien (1/2014)

Die Welt von Gestern. 4. Folge: Die Agonie des Friedens am Schauspielhaus Wien (2/2014)

Sinfonie des sonnigen Tages am Schauspielhaus Wien (10/2014)

Retten, was zu retten ist am Theater Basel (11/2016)

Eurotopia am Theater Freiburg (3/2017)

die unverheiratete am Theater Basel (3/2017)

Bruinier, Bettina

Bettina Bruinier, geboren 1975 in Wiesbaden, ist Regisseurin.

Bruinier studierte Opern- und Schauspielregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und inszenierte unter anderem am Deutschen Theater Berlin, am Staatsschauspiel Dresden, am Theater Konstanz und dem Volkstheater München. 2008 wurde sie auf dem Festival "Radikal jung" am Münchner Volkstheater für ihre Bühnen-Adaption von Juli Zehs Roman "Schilf" mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Von 2009 bis 2011 war sie Hausregisseurin am Schauspiel Frankfurt. 2017 übernimmt sie gemeinsam mit dem Chefdramaturgen Horst Busch die Leitung der Schauspielsparte am Staatstheater Saarbrücken.

Nachtkritiken
zu Inszenierungen von Bettina Bruinier:

Die Probe am Deutschen Theater (4/2007)

Fahrstuhl zum Bankrott am Schauspielhaus Bochum (4/2009)

Der Kaktus am Münchner Volkstheater (11/2009)

Good Morning Boys and Girls am Schauspielhaus Düsseldorf (4/2010)

Ein Volksfeind am Münchner Volkstheater (11/2010)

Die Katze auf dem heißen Blechdach am Schauspiel Frankfurt (4/2011)

Unendlicher Spaß am Münchner Volkstheater (3/2012)

X Freunde (UA) am Schauspiel Frankfurt (10/2012)

Der Diener zweier Herren am Staatsschauspiel Dresden (11/2013)

Faust 1 am Staatstheater Darmstadt (10/2016)

Link:
www.bettina-bruinier.de

Bruncken, Thirza

Thirza Bruncken, 1958 in Bonn geboren, ist Regisseurin. 

Thirza Bruncken studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Publizistik in Münster. Von 1986 bis 1993 arbeitete sie am Stadttheater Koblenz und inszenierte Stücke von Heiner Müller, Elfriede Jelinek, Rainald Goetz, Margret Kreidl. 1996 bis 1999 war sie fest am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seitdem arbeitet sie als Regisseurin frei an verschiedenen Häusern, u.a. den Münchner Kammerspielen und dem Residenztheater. Ihre Inszenierung von "Stecken, Stab und Stangl" am Deutschen Schauspielhaus Hamburg wurde 1999 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Thirza Bruncken:

Aufzeichnungen aus einer Doppelhaushälfte am Theater Dortmund (10/2009)

Bunbury oder Ernst sein ist wichtig am Theater Mönchengladbach (6/2012)

Emilia Galotti am Nationaltheater Weimar (11/2012)

Drei sind wir am Schauspiel Leipzig (2/2016)

Die Stunde zwischen Frau und Gitarre am Wiener Werk X (12/2016)