Das Bild von Jesus Christus

Nowosibirsk, 4. März 2015. Wegen des Vorwurfs der Schändung religiöser Symbole müssen sich der Intendant des Opernhauses im russischen Nowosibirsk und der Regisseur einer dortigen "Tannhäuser"-Inszenierung in dieser Woche vor Gericht verantworten. Das meldet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf russische Medien.

Demzufolge beschuldigt die Staatsanwaltschaft den Intendanten Boris Mezdritsch sowie den Opernregisseur Timofej Kuljanin, mit der Inszenierung der Wagner-Oper das "Bild von Jesus Christus" öffentlich geschändet und damit eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben. Mezdritsch und Kuljanin drohen Geldbußen und bis zu 120 Stunden gemeinnützige Arbeit.

(SZ / geka)

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