Verteilungskampf in Sachsen

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Dieses Geld fehle nun den über die Kulturräume organisierten Theatern, bemerkt der Kultursenat und kritisert, "dass das Kulturraumgesetz als Hilfsinstrument für die Abwälzung von Landesaufgaben missbraucht wird". Protest kam sogleich von einigen sächsischen Theatern. So erklärt Volker Arnold, Geschäftsführer des Theaters Plauen-Zwickau, dass mit der "Absenkung der Kulturraummittel durch die anteilige Finanzierung der Landesbühnen Sachsen" für sein Theater eine ernste Gefahr des Fortbestehens einzelner Sparten" bedeute, zumal die Gefahr bestehe, dass die kommunalen Geldgeber nachzögen.

Pikant an der Angelegenheit ist, dass im Gegensatz zu den Landesbühnen an fast allen sächsischen Theatern längst Haustarifverträge gelten. Sie finanzieren mit der Umlage die vollen Gagen ihrer Kollegen mit.

(geka)

 

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