zeitungen 280 imago19. November 2017

Theater im TV

Die Sendung Kulturpalast auf 3sat berichtete gestern über Falk Richters Uraufführung von Elfriede Jelineks Am Königsweg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Wie Benny Claessens nach der Wahrheit sucht, sehen Sie hier.  

19. November 2017: Jette Steckel im Standard-Interview

Der Standard (18.11.2017) interviewt Jette Steckel, anlässlich ihrer Volksfeind-Inszenierung an der Burg. Die Regisseurin spricht über Heuchelei und Profitgier, das geeignete Bewusstsein für Veränderung, alltägliche Widersprüche u.v.m. Nachzulesen hier.

19. November 2017: 125 Jahre Berliner Ensemble im RBB

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (18.11.2017) feiert 125 Jahre Berliner Ensemble mit einem Beitrag über die anstehende Jubiläumssause und die Geschichte des Theaters am Schiffbauerdamm. Zu hören und zu lesen gibt’s das hier.

17. November 2017: Machtkampf an den Bühnen Halle

An den Bühnen Halle hängt der Haussegen schief. Seit Monaten tobt ein Machtkampf zwischen Geschäftsführer Stefan Rosinski und den Intendanten der Sparten. Nun legt Rosinski seinen aktuellen Geschäfsbericht vor. Mit brisantem Inhalt.

17. November 2017: Die taz über 125 Jahre Theater am Schiffbauerdamm in Berlin

Kaum ist Oliver Reese Intendant des Berliner Ensemble hat er schon ein Jubiläum zu feiern. Das Berliner Theater am Schiffbauerdamm wird 125 Jahre alt. Die taz erzählt aus seiner Geschichte.

16. November 2017: Chris Dercon zur Eröffnung der Berliner Volksbühne

Fehler bekennt Volksbühnen-Intendant Chris Dercon im Interview mit der NZZ. Einer der größten? Dass er "mehr hätte unternehmen müssen, um mit Leuten wie Pollesch, Fritsch oder Marthaler ins Gespräch zu kommen. Oder mit Castorf". Wir fassen zusammen.

16. November 2017: DT-Intendant Ulrich Khuon im Deutschlandfunk-Gespräch

Als Gemeinschaftsstifter präsentiert sich DT-Intendant Ulrich Khuon bei Deutschlandfunk Kultur. Im Gespräch geht es um die Verortung des Deutschen Theaters in der Berliner Theaterlandschaft, das Engagement für Geflüchtete u.v.m. Nachzuhören ist der Halbstünder hier.

16. November 2017: Presse-Interview mit Regisseurin Jette Steckel

Über Umweltzerstörung und ihre Burgtheater-Inszenierung von Ibsens "Ein Volksfeind" spricht Jette Steckel, Regisseurin und Ex-Greenpeace-Mitarbeiterin mit der Presse. Nachzulesen ist es hier.

16. November 2017: Porträt von Birgit Minichmayr im Standard

Anlässlich des Filmstarts von "Tiere" hat Margarete Affenzeller für den Standard ein Kurzporträt über die Schauspielerin Birgit Minichmayr geschrieben. Veröffentlicht ist’s hier.

13. November 2017: Interview zur Frage Sanierung oder Neubau in Frankfurt

Im Interview mit der Frankfurter Rundschau wünscht der Technische Direktor der Städtischen Bühnen Frankfurt Olaf Winter sich "zügige Grundsatzentscheidung der Politik über Sanierung oder Neubau" des Gebäudes von Oper und Schauspiel Frankfurt und erläutert die Mängel  – nachzulesen hier.

13. November 2017: Die Räuber von Ulrich Rasche in der 3Sat Mediathek

In der Mediathek von 3Sat gibt es derzeit (noch vier Tage) eine Aufzeichnung von Ulrich Rasches Schiller-Inszenierung Die Räuber zu sehen, die dieses Jahr vom Residenztheater München zum Theatertreffen eingeladen wurde, aber aus technischen Gründen nicht in Berlin gezeigt werden konnte. Voilà.

12. November 2017: Die Welt rankt die Hamburger Kulturszene

Die Welt nimmt die Vertragsverlängerung von Thalia-Intendant Joachim Lux zum Anlass, die Hamburger Kulturszene zu ranken. Und da sieht es nicht gut aus fürs Thalia Theater. Mehr in der Zusammenfassung.

12. November 2017: Die Berliner Zeitung über den Herbstsalon des Maxim Gorki Theaters

Das Berliner Gorki Theater hat seinen 3. Herbstsalon mit politischer Kunst eröffnet – und begeistert damit die Berliner Zeitung.

12. November 2017: Raubkunst im Theatermuseum München?

Das Theatermuseum in München untersucht seinen Bestand nach Raubkunst. Mit guten Gründen, findet die Süddeutsche Zeitung.

10. November 2017: Beckett-Regisseur Walter Asmus im Porträt

Im Vorfeld der Berliner Volksbühnen-Premiere mit Samuel Becketts Einaktern "Nicht Ich / Tritte / He, Joe" spricht Patrick Wildermann vom Tagesspiegel mit dem Beckett-Getreuen Walter Asmus. Warum auf ewig Beckett? "Er stößt unsere Nase in die Scheiße, aber er belügt uns nicht", sagt Asmus. In Gänze auf tagesspiegel.de.

10. November 2017: Walter Benjamin und Bertolt Brecht in einer Doppelausstellung

Anlässslich einer Doppelausstellung in der Berliner Akademie der Künste berichtet die Neue Zürcher Zeitung über Nähe und Distanz zwischen Walter Benjamin und Bertolt Brecht. Auf nzz.ch.

6. November 2017: Anne Tismer spricht über ihre Arbeit an der Volksbühne Berlin

Für Deutschlandfunk Kultur hat Janis El-Bira die Schauspielerin Anne Tismer interviewt, die derzeit an der Volksbühne Berlin Einakter von Samuel Beckett probiert und dort eine "sehr, sehr gute Stimmung" vorfindet. Außerdem erzählt sie, warum sie Riesen-Fan von Eddy Murphy ist. Nachzuhören hier.

3. November 2017: Radio-Erinnerung an Carl Sternheim

"Seine Komödien zeigen, wie der zunehmende Kapitalismus auch die zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflusst." Heute vor 75 Jahren starb der Dramatiker Carl Sternheim. Deutschlandfunk Kultur blickt auf sein Werk zurück. Zum Beitrag.

3. November 2017: Der Tagesspiegel präsentiert eine Gleichstellungsstudie

Eine Studie der Hertie School of Governance vergleicht den Stand der Gleichstellung von Frauen in der europäischen Kultur- und Medienbranche. "Ohne staatliche Regelungen passiert nicht viel", interpretiert der Tagesspiegel die Ergebnisse.

2. November 2017. Kritik an russischem Film Mathilde mit Lars Eidinger

Mit seinem Film Mathilde ist der Regisseur Alexej Utschitel zum Ziel russisch-nationalistischer Hetze geworden, und mit ihm ist auch Lars Eidinger in der Rolle des Zar Nikolai II. Anfeindungen ausgesetzt. Die SZ und andere Medien fassen den Fall in ihren Kritiken zum Film-Start nochmal zusammen.

2. November 2017. Tunesische Theatermacherin Meriam Bousselmi im Porträt

In der Berliner Zeitung porträtiert Petra Kohse die tunesische Dramatikern und Autorin. Wie viele andere Künstler aus dem arabischen Raum kam sie durch Empfehlung und Fellowship nach Europa, ohne ihren Fuß hier richtig auf die Erde zu bekommen. Der Link zum Text.

aus dem arabischen Raum, die durch Fellowships und Residenzen in den europäischen Kulturdiskurs hineingezogen wurden, ihren Fuß aber nicht richtig auf die Erde bekommen. – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/28747212 ©2017
aus dem arabischen Raum, die durch Fellowships und Residenzen in den europäischen Kulturdiskurs hineingezogen wurden, ihren Fuß aber nicht richtig auf die Erde bekommen. – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/28747212 ©2017

1. November 2017: David Marton im Interview in der FAZ

"Ich würde mir so wünschen, dass sich in Deutschland Theater dadurch neu erfindet, dass es das Persönliche großschreibt", sagt Regisseur David Marton im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die mit ihm auch über "On the Road" an den Münchner Kammerspielen spricht. Mehr auf faz.net.

29. Oktober 2017: Milan Peschel im MDR-Interview

Das von der Politik ohne Not herbeigeführte Ende der Castorf-Volksbühne sei "politischer Mord", sagt der Schauspieler Milan Peschel im Gespräch mit Knut Elstermann auf MDR Kultur. Peschel fing als Techniker an, bevor er einer der Schauspielstars des Theaters wurde. "Das ganze Haus ist jetzt kontaminiert", sagt er. Arbeiten könne man dort nicht mehr. Das ganze Interview hier

29. Oktober 2017: Gregor Sturm und seine Aktion 40.000 Theatermitarbeiter*innen...

Der Bühnenbildner Gregor Sturm, Gründungsmitglied des Vereins Ensemble Netzwerk und Vorstand des Bunds der Szenografen, spricht mit André Mumot im Deutschlandfunk über die Aktion 40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten. Und zwar hier.

28. Oktober 2017: Zwei Beiträge zum Thema Sexismus und Theater

"Szenen aus dem Leben einer Schauspielerin" steuert die Pro Quote Bühne-Mitgründerin Onimar Âme im Tagesspiegel zum Thema Sexismus an Theatern bei. Zitiert wurde Âme kürzlich von Christiane Peitz in deren Artikel zur #MeToo-Debatte. Zu Peitz führt dieser Link. Zu Onimar Âmes Text geht’s hier.

27. Oktober 2017: Anwalts-Tipps für Sozial-Netzwerker im Blog der Kulturfritzen

Worauf müssen Theater (und nicht nur die) juristisch achten, wenn sie in den Sozialen Netzen aktiv sind? Daniel Lagerpusch, Anwalt für Veranstaltungs- und Eventrecht, Urheber- und Social-Media-Recht, erklärt es im Blog der Kulturfritzen. Hier gehts zum Text.

27. Oktober 2017: Aino und Martin Laberenz über ihre Arbeit im NDR

Die Geschwister Aino und Martin Laberenz, Kostümbildnerin und Regisseur, haben zuletzt beim "Entertainer" am Schauspielhaus Hannover zusammen gearbeitet. Wie beide zum Theater kamen und wie sie sich gegenseitig beeinflussen, darüber sprechen sie im Interview mit dem NDR. Zum Nachhören und Nachlesen hier.

27. Oktober 2017: Der Südkurier porträtiert die Schauspielerin Irma Münch

Irma Münch, Jahrgang 1930, spielte Rollen an Theatern in Schwerin, Potsdam, am DT Berlin und 25 Jahren lang in den Filmen des DDR-Fernsehens. Anlässlich ihrer Premiere am Theater Konstanz heute Abend porträtiert der Südkurier die 87-Jährige, die mit Hans-Peter Minetti bis zu dessen Tod verheiratet war. Hier entlang zum Text.

27. Oktober 2017: Spiegel online über den neuen Tatort

Halloween naht: Spiegel online kündigt den Frankfurter Tatort, der mit Margarita Broich und Wolfram Koch, lustbringend als "Gruselfilm in Reinform" an, als "Oldschool-Horror zwischen 'Poltergeist' und 'The Others'." Hier der Text.

27. Oktober 2017: Ulrich Matthes im Interview mit FAZ Quarterly

Hustende Zuschauer? Ulrich Matthes philosophiert im Interview mit FAZ Quarterly über diese Furchtbarkeit. Der Link zum ganzen Text.

25. Oktober 2017: Schauspieler*innen zu #MeToo in der Süddeutschen Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung Weinstein, #MeToo, Pro Quote Bühne. Auch im deutschen Film- und Theaterbetrieb sind Sexismus und Übergriffe anscheinend alles andere als selten, stellt die Süddeutsche Zeitung nach umfänglicher Recherche fest. Mit einem fünfköpfigen Team hat sie bei Schauspieler*innen und Regisseur*innen nachgefragt, zu Wort kommen u.a. Brigitte Hobmeier, Caroline Peters, Frank Castorf und Ulrich Khuon. Unsere Zusammenfassung.

25. Oktober 2017: S.Langhoff und A. Vanackere im Tagesspiegel über #MeToo

Der Tagesspiegel hat hingegen die Berliner Intendantinnen Shermin Langhoff und Annemie Vanackere um ihre Meinung zum Thema gebeten. Hier entlang.

25. Oktober 2017: Die Welt reflektiert das Werk von Milo Rau

Die Welt reflektiert über das Werk von Milo Rau, seine Lenin-Auseinandersetzung und den geplanten Sturm auf den Reichstag. Auf welt.de.

25. Oktober 2017: NZZ-Kritiker Alfred Schlienger über das Junge Theater Basel

Im Schweizer Rundfunk spricht NZZ-Kritiker Alfred Schlienger über das Junge Theater Basel, über das er gerade ein Buch veröffentlicht hat. Auf srf.ch.

22. Oktober 2017: Zur Diskussion um Frauen-Quote und Sexismus im Theaterbetrieb

Über die Forderung nach einer Frauen-Quote und #MeToo-Berichte von sexuellen Übergriffen im Theaterbetrieb schreibt Petra Kohse in der Berliner Zeitung – und hat dafür auch mit Betroffenen gesprochen. Es sei "ein Empowerment im Gange, das mit dem Ich-Sagen auf offener Bühne schon lange begonnen hat und jetzt langsam ins echte Leben hin durchdekliniert wird."

22. Oktober 2017: Die Medienoffensive der Gründerinnen von Pro Quote Bühne

Mit Angelika Zacek, einer der Gründerinnen von Pro Quote Bühne, haben sich verschiedene Radiosender unterhalten: Deutschlandfunk Kultur und das SR2-Kulturradio. Unser Interview mit ihr und France-Elena Damian gibt es hier.

22. Oktober 2017: Der Dramatiker Oliver Kluck im Deutschlandfunk

Oliver Kluck war einer der meistgespielten Dramatiker – bis er beim Theaterbetrieb in Ungnade fiel. Jetzt wird er Lokführer. Deutschlandfunk Kultur hat Kluck interviewt.

21. Oktober 2017: Porträt des Berliner Friedrichstadt-Palast-Intendanten Bernd Schmidt

In der Berliner Zeitung schreibt Susanne Lenz ein Porträt des Intendanten des Berliner Friedrichstadt-Palastes Bernd Schmidt. Der war aufgefallen, als er öffentlich erklärte, dass die AfD-Wähler wissentlich Nazis gewählt hätten und er auf ihr Geld verzichten könne.

20. Oktober 2017: Gespräch mit dem Co-Intendanten des Nationaltheaters Athen

Die Neue Zürcher Zeitung spricht mit Prodromos Tsinikoris, Co-Intendant des Nationaltheaters in Athen, der auch erklärt, warum die Theater in Athen trotz Krise voll sind. Zum Interview.

19. Oktober 2017. Regisseur Milo Rau im Interview

Theatermacher Milo Rau hält es in seiner Arbeit mit dem italienischen Philosophen Antonio Gramsci: "Pessimismus der Vernunft" verbunden mit dem "Optimismus des Willens". Das und einiges Mehr erfährt man im Interview in der Berliner Zeitung.

19. Oktober 2017: Interview mit der Schauspielerin Inga Busch

Eigentlich ist Inga Busch eine eher unklassisch gestimmte, diskursstarke Pollesch-Schauspielerin. Bei Regisseurin Barbara Frey wird sie jetzt in einem Kleist auf der Bühne stehen, worüber sie mit dem Tages-Anzeiger spricht.

19. Oktober 2017: Die Schauspielerin Carina Kühne im Interview

Deutschlandfunk Kultur begeht heute unter dem Hashtag #enthinderung einen Thementag. Aus diesem Anlass brachte der Sender ein Interview mit Schauspielerin Carina Kühne. Hier entlang.

15. Oktober 2017: Schauspielerin Miriam Maertens im Porträt

Die Schauspielerin Miriam Maertens stammt aus einer Theaterfamilie, Michael und Kai Maertens sind ihre Brüder. Seit Geburt litt sie an der gefährlichen Krankheit Mukoviszidose. Für das SZ-Magazin hat sie Verena Mayer ihre Geschichte erzählt.

13. Oktober 2017: Gespräch zur Schwarzkopie der Inszenierung  Mittelreich

Die Münchner Regisseurin Anta Helena Recke hat an den Kammerspielen Anna-Sophie Mahlers Bierbichler-Inszenierung Mittelreich noch einmal inszeniert – mit ausschließlich schwarzen Schauspieler*innen. Der Freitag befragt Recke zu ihrer "Schwarzkopie", wir fassen zusammen.

13. Oktober 2017: Die Schriftstellerin Sasha Marianna Salzmann im Interview

Über den Umgang mit der in den Bundestag gewählten AfD wird gestritten. Für die Autorin Sasha Marianna Salzmann ist die Sache klar: Auseinandersetzung mit der AfD heißt, die eigenen Anliegen zu formulieren, beschreibt sie es auf dradio Kultur. Hier der Link.

12. Oktober 2017: Christopher Rüping über Sexismus im Theaterbetrieb

Der Regisseur Christopher Rüping spricht im Deutschlandfunk Kultur über Sexismus im Theaterbetrieb und gibt Einblicke in Bewerbungsverfahren für Schauspielerinnen. Mehr in der Zusammenfassung.

12. Oktober 2017: Lars Eidinger-Interview zum Film "Mathilde"

In einem Offenen Brief berichtet Schauspieler Lars Eidinger in der ZEIT über Anfeindungen aus Russland wegen seiner Zaren-Rolle im Film "Mathilde". Die Film-Premiere in Russland werde er aus Angst nicht besuchen. Auf zeit.de.

12. Oktober 2017: Zur Sanierung des Nationaltheaters Mannheim

Das Nationaltheater Mannheim muss generalsaniert werden. Nur wer soll das bezahlen? Die Stadt möchte das Bundesland beteiligen. Aber Baden-Württemberg trägt schon schwer an den Kosten für zwei andere marode Theatergebäude. Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet

12. Oktober 2017: Porträt der Schauspielerin Larissa Aimé Breidbach

In der Wochenzeitung "Kontext" porträtiert Martin Eich die Manheimer Schauspielerin Larissa Aimée Breidbach, deren Vater aus Burkina Faso stammt, und rekapituliert die Blackfacing-Debatte und die Chancen-Ungleichheit im deutschen Ensembletheater. Mehr auf kontextwochenzeitung.de.

11. Oktober 2017: Spekulation um neue Leitung des Zürcher Neumarkt

In der Neuen Zürcher Zeitung denkt Daniele Muscionico darüber nach, wer das Theater Neumarkt übernehmen könnte. Übermorgen endet die Bewerbungsfrist, im Sommer 2019 soll die neue Intendanz beginnen. Muscionico macht interessante Vorschläge.

10. Oktober 2017: Wie die Volksbühne zum Gastspielhaus umgewidmet wird

Nachdem der Kulturausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus das Thema Volksbühne in seiner gestrigen Sitzung nicht neu aufgemacht hat, veröffentlicht die Berliner Gazette einen Debattenbeitrag der Theaterwissenschaftlerin Evelyn Annuß, die die "Volksbühnen-Petition" mitinitiiert hat – wir fassen zusammen.

10. Oktober 2017: Die Medien zur Volksbühnenbesetzung, eine Sammlung

Den Einschätzungen der Medien zur Berliner Volksbühnenbesetzung gesellt sich heute noch das Stadtmagazin Zitty mit einer langen, detailreichen Reportage über die Besetzungstage hinzu. Hier unsere Stimmensammlung.

10. Oktober 2017: Berliner Festspiele-Chef Thomas Oberender zur AfD

Die Berliner Zeitung interviewt Berliner-Festspiele-Intendant Thomas Oberender u.a. zu der Frage, ob Theater AfD-Mitglieder ein- oder ausladen sollten.

9. Oktober 2017: Interview mit Tourneetheater-Intendantin Claudia Sowa

In der Rheinischen Post spricht die Intendantin des Westdeutschen Tourneetheaters Claudia Sowa über ihre Arbeit und den zunehmenden kulturpolitischen Anspruch, Theater als Teil der Sozialarbeit zu positionieren. Mehr auf rp-online.de.

8. Oktober 2017: Die rekonstruierte Adolphe-Appia-Bühne in Hellerau

Das Festspielhaus Hellerau rekonstruiert ein protoypische Bühne der Moderne von Adolphe Appia aus dem Jahr 1913. Robert Wilson und andere werden den Nachbau einen Monat lang bespielen. Deutschlandfunk Kultur berichtet.

7. Oktober 2017: Radiobericht über das afghanische Kollektiv Azdar

Das Bühnenkollektiv Azdar kommt aus Afghanistan, wo Theater lebensgefährlich sein kann. Nun sind die Theatermacher in Deutschland und bringen ihr zweites Stück auf die Bühne: "Knigge in Kabul". Gerd Brendels Bericht auf Deutschlandfunk Kultur.

7. Oktober 2017: Folgen der SPD-Spar-Kulturpolitik in Brandenburg

Wohin die sozialdemokratische Spar-Kulturpolitik im Lande Brandenburg geführt hat, lässt sich am besten am Theater in der Stadt Brandenburg beobachten. Zum Bericht des rbb, bitte hier entlang.

7. Oktober 2017: Mehr Geld für freies Theater in München

In München wirken sich die fließenden Steuermillionen positiv auf die freie Theaterszene aus. Endlich bekommt etwa das Metropoltheater mehr Geld. Zum Bericht in der Süddeutschen.

6. Oktober 2017: Intendant des Friedrichstadt-Palast wünscht sich zum Teil neue Gäste

Der Intendant des Berliner Friedrichstadt-Palast, Berndt Schmidt, kritisiert in einer Mail die AfD und ihre Wähler. Im Friedrichstadt-Palast seien diese künftig nicht mehr erwünscht, berichtet der Tagesspiegel. Berlins Kultursenator Klaus Lederer hat sich mittlerweile in der Berliner Morgenpost dazu geäußert. Mehr in der Zusammenfassung.

5. Oktober 2017: Die taz bricht eine Lanze für den Museumsmann Chris Dercon

Volksbühne Berlin: "Die Diskussion über Dercon ließ einen als Linken an der Linken zweifeln, wenn nicht verzweifeln", schreibt die taz und bricht eine Lanze für den Museumsmann Chris Dercon, der alles andere als neoliberal sei. Auf taz.de.

5. Oktober 2017: Zürcher Intendanzspekulationen für München

Martin Kušej geht zur Saison 2019/20 ans Wiener Burgtheater. Wer folgt ihm als Intendant des Münchner Residenztheater nach? Die Neue Zürcher Zeitung spekuliert.

5. Oktober 2017: Die Angst der Rostocker Politik vor Theaterneubaukosten

Die Rostocker Politik scheut sich vor den 100 Mio. Euro Kosten für einen Theater-Neubau. Mehr auf ostsee-zeitung.de.

2. Oktober 2017: Peter Idens Würdigung zu Peter Steins 80. Geburtstag

Eine große Peter Stein-Würdigung zum 80. Geburtstag schreibt Peter Iden, Steins treuester publizistischer Weggefährte, in der Frankfurter Rundschau.  Peter Stein habe die Fähigkeit, "die Kunst der Dichter wahr werden zu lassen durch die Kunst der Schauspieler".

2. Oktober 2017: Zeitzeug*innen über eine Peter-Stein-Inszenierung von 1967

Die FAZ versammelt die Stimmen von Zeitzeugen und Beteiligten an der Peter Stein-Inszenierung von Kabale und Liebe in Bremen im Jahr 1967, mit der "alles anfing". 

2. Oktober 2017: Milo Rau inszeniert Lenin. Warum?

Milo Rau macht ein Stück über Lenin. Spinnt der Rau jetzt total? Ein Stück über einen Massenmörder, brauchen wir das jetzt notwendig? Der Schweizer Regisseur und Autor sieht die Dinge nach "jahrelangem Lenin-Studium" etwas differenzierter. Wie, das sagt er der Wochenzeitung aus Zürich.

1. Oktober 2017: Marina Dawydowa über Künstler*innen-Verfolgung in Russsland

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung spricht mit Marina Dawydowa, der Herausgeberin der Zeitschrift "Teatr" und Festivalkuratorin über die Verfolgung von Künstler*innen in Russland.

1. Oktober 2017: Die neue Tatortkommissarin und Schauspielerin Eva Löbau

Heute wird der neue Tatort aus dem Schwarzwald gesendet, mit Eva Löbau als Kommissarin (zusammen mit Hans-Jochen Wagner). Löbau im Stern über das Phänomen Tatort und ihre Rolle.

1. Oktober 2017: DT-Intendant und Bühnenvereinschef Ulrich Khuon im Radio

Im Kulturgespräch des Hessischen Rundfunks: Ulrich Khuon.

28. September 2017: Frank Castorf sympathisiert mit Volksbühnen-Besetzung

Wohlwollen für die Besetzer*innen bekundet der ehemalige Volksbühnen-Intendant Frank Castorf im SZ-Interview. Scharfe Kritik übt er an den Berliner Kulturpolitikern, die für den Intendantenwechsel verantwortlich sind. Wir fassen zusammen.

28. September 2017: FAZ-Beitrag zur Volksbühne von Dramaturg Carl Hegemann

Eigentlich einen Glücksfall für den Neu-Intendanten Chris Dercon nennt der ehemalige Volksbühnen-Dramaturg Carl Hegemann die heute beendete Besetzung. Mit den Angeboten der Aktivist*innen hätte der Belgier eigentlich die Lücken in seinem Spielplan kaschieren können. Zu Hegemanns Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bitte hier entlang.

28. September 2017: Deutschlandfunk-Interview mit Henry Hübchen

Deutschlandfunk Kultur hat sich den früheren Volksbühnenstar und Filmschauspieler Henry Hübchen zum Plaudern eingeladen. Der "Kundschafter des Friedens" und "größte Verzweiflungs-Slapstick-Künstler" über Schauspielen als Mannschaftssport und die Melancholie des Ungenügens zum Nachhören.

26. September 2017: Intendant*innen zur Volksbühnen-Besetzung

... wenn Ihr Theater besetzt würde, hat die Süddeutsche Zeitung Intendant*innen im deutschsprachigen Raum gefragt, darunter Matthias Lilienthal (Kammerspiele München), Karin Bergmann (Burgtheater Wien), Stefan Bachmann (Schauspiel Köln), Amelie Deuflhard (Kampnagel Hamburg) und Thomas Ostermeier (Schaubühne Berlin. Zu Antworten und Lösungsvorschlägen geht es hier.

26. September 2017: Kay Voges über Theater und Demokratie

26. September 2017. Die Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie und sollten so noch stärker eingesetzt und genutzt werden, sagt der Dortmunder Intendant Kay Voges im Deutschlandfunk: "Wir sind die fünfte Macht des Staates." Das ganze Gespräch ist hier zu hören.

26. September 2017: Theatermacher als Staatsfeinde?

nachtkritik.de berichtete von Ausfällen ungarischer Regierungsmitglieder u.a. gegen den Regisseur Arpád Schilling. Wie ernst ist das zu nehmen? Deutschlandfunk Kultur sprach darüber mit dem in Budapest lebenden Journalisten Wilhelm Droste. Zu hören ist das hier.

25. September 2017: Medienstimmen zur Besetzung der Berliner Volksbühne

Die Medien reagieren unterschiedlich auf die Besetzung der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Der eine nimmt die Aktion als Inszenierung wahr; der andere ordnet sie als politischen Aktivismus' ein; ein dritter weigert sich hinzuschauen – wegen "Kunstfeindlichkeit" der Besetzer*innen – zu den Zusammenfassungen.

24. September 2017: Leitung des Rostocker Volkstheaters im Interview

Die Ostsee-Zeitung hat ein umfangreiches Gespräch mit dem Intendanten des Rostocker Volkstheaters Joachim Kümmritz und seinem Chefdramaturgen Ralph Reichel geführt. Es geht um die vergangenen Saison und die aktuelle Spielzeit, um Zuschauerzuspruch, das neue Haus, das Orchester. Lesen Sie hier.

22. September 2017: Besetzungsahnungen an der Berliner Volksbühne

Der Berliner Tagesspiegel geht dem Aufruf einer Gruppe namens "Staub zu Glitzer" nach, die angekündigt hat, dieser Tage die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zu besetzen: gegen den Kapitalismus. Hannes Soltau hat mehr über die Initiator*innen herausgefunden – wir fassen zusammen.

22. September 2017: Die Zeit porträtiert den Dramatiker Mohammad Al Attar

"Eine der größten Enttäuschungen für die Syrer war, dass ihre Geschichte nie aus ihrer Perspektive erzählt wurde." Die Zeit porträtiert den syrischen Dramatiker Mohammad Al Attar, der die Krise seines Landes auf europäische Bühnen bringt. Zum Text.

22. September 2017: Interview mit dem Berliner Intendanten Thomas Ostermeier

"Mir wäre es lieber, wir wären wieder in den 90ern, wo alles ging und möglich war." Schaubühnen-Intendant Thomas Ostermeier spricht im Interview mit der Berliner Morgenpost über Theater in politisch unruhigen Zeiten.

20. September 2017: Stuttgart hält an Oper des verhafteten Kirill Serebrennikow fest

Eine Oper ohne Regisseur: Obwohl Kirill Serebrennikow bis kurz vor dem Premierentermin in Russland unter Hausarrest steht, wird "Hänsel und Gretel" in Stuttgart gezeigt. Wie das geplante "Fest der Freiheit" aussehen könnte, hat Opernintendant Jossi Wieler nun kund getan. Berichtet wird in der Süddeutschen Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.

20. September 2017: Die Berliner Intendantin Annemie Vanackere im Interview

Energiegeladenes, experimentelles Theater wünscht sich Annemie Vanackere, die Leiterin des Berliner HAU, im Gespräch mit dem Tagesspiegel. Themenreich geht es um das Stadttheater und die Freie Szene, ums Kuratieren, aber auch um Männerspielchen, Konkurrenz und Personenfixiertheit. Hier ist das Interview zu lesen.

18. September 2017: Die Volksbühne Berlin als Abspielstätte? Eine Presseschau

Der Spiegel hat den Haushaltsplan der Berliner Volksbühne studiert und befindet: Das Haus wird zur "Abspielstätte für Fremdproduktionen". Das Medienecho lässt nicht auf sich warten. Unsere Presseschau.

18. September 2017: Antú Romero Nunes, BE-Eröffnungs-Regisseur, im Porträt

Vom "Extraprivileg, Theater zu machen", erzählt der Regisseur Antú Romero Nunes der Berliner Zeitung. Zur Eröffnung des Berliner Ensembles hat er "Caligula" inszeniert. Mehr hier im Porträt.

18. September 2017: Streit um Francis Kerés Berliner Volksbühnen-Rundtheater

Im Berliner Kulturausschuss wird um das aufs Äußerste verschlankte mobile Volksbühnen-Rundtheater für die Spielstätte Flughafen Tempelhof des Architekten Francis Keré gestritten. Die Berliner Zeitung berichtet.

18. September 2017: Neu im BE-Ensemble: Schauspielerin Corinna Kirchhoff im Gespräch

Was sie sich von einem Gegenwartstheater wünschen, haben die Schauspielerinnen Corinna Kirchhoff und Constanze Becker vom Berliner Ensemble dem Tagesspiegel verraten. Hier lässt sich das Interview nachlesen.

17. September 2017: Die Schwestern Selimović aus Roma Armee im taz-Interview

"Roma sind ja alles Mögliche, aber nicht gefährlich. Wir schalten jetzt mal auf Angriff und hauen den Leuten eins in die Fresse" – die taz interviewt die Schwestern Sandra und Simonida Selimović, die zur Zeit in Yael Ronens Inszenierung "Roma Armee" am Berliner Maxim Gorki Theater auf der Bühne stehen.

17. September 2017: Über die Tanzoffensive der Dercon-Volksbühne

Auf Zeit online beschreibt und analysiert Astrid Kaminski Chris Dercons Start als Intendant der Berliner Volksbühne als "Tanzoffensive" – zum Artikel.

17. September 2017: Die SZ befragt Promis nach Buchempfehlungen zur Wahl

Die Süddeutsche Zeitung fragt (Theater-)Prominente – Lilienthal, Frey, Breth,... – nach Buchempfehlungen zur Bundestagswahl.

17. September 2017: Werbeblöcke in französichen Theatern

Spiegel online berichtet über die umstrittene Einführung von Werbeblöcken in französischen Privattheatern. Voilà

14. September 2017: Claudia Bosse kritisiert das Wiener Fördersystem

"Nach diesem Sommer wird die freie Theaterproduktion in Wien stillstehen." Claudia Bosse, künstlerische Leiterin des Wiener theatercombinats, übt harsche Kritik am Fördersystem in Österreichs Hauptstadt. Zum Text.

14. September 2017: Die Welt über die Angst des Theaters

Die Welt schreibt über die Angst des Theaters vor dem Bedeutungsverlust. Und guckt, wo es bereits von der bildenden und Performance-Kunst lernt. Mehr auf welt.de.

14. September 2017: Der Schauspieler Günter Lamprecht erinnert sich

In der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung erinnert sich der Schauspieler Günter Lamprecht an seine Zeit am Schauspiel Essen. Mehr auf waz.de.

13. September 2017: Chris Dercon und Oliver Reese im Gespräch

In Berlin trafen sich die Neu-Intendanten Chris Dercon und Oliver Reese zum Streitgespräch über Plattform- vs. Ensemble-Theater, also neue Volksbühne vs. Berliner Ensemble. In der Moderation von Dercons Anwalt Peter Raue wurde daraus ein harmonischer Abgleich der beiden Neustart-Programme. Es berichten u.a. FAZ, Berliner Zeitung und Tagesspiegel.

13. September 2017: Ayham Majid Agha im Bund-Porträt

Anlässlich des Gastspiels von Yael Ronens "Winterreise" in Zürich stellt der Tages-Anzeiger den mitverantwortlichen Leiter des Gorki-Theater-Exil-Ensembles Ayham Majid Agha vor. Auf derbund.ch.

13. September 2017: Moritz Rinke im NDR-Interview

Oliver Reese will das Well-made-Play fürs Theater retten. Moritz Rinke, der am Berliner Ensemble das Autorenprogramm leitet, unterstreicht das im Interview mit Ulrich Fischer im NDR. Hier der Link.

13. September 2017: Miet Warlop im Tagesspiegel-Porträt

Der Berliner Tagesspiegel porträtiert Miet Warlop, die Grenzgängerin zwischen Bildender Kunst und Performance, die mit dem Farbeimerspiel "Mystery Magnet" 2014 beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens zu sehen war. Mehr auf tagesspiegel.de.

11. September 2017: Doğan Akhanlı über verfolgte türkische Künstler*innen

Der Schriftsteller Doğan Akhanlı wurde auf Druck der türkischen Regierung in Haft genommen. Auch nach seiner Freilassung darf er Spanien nicht verlassen. Auf Spiegel-Online erinnert er an andere verfolgte Künstler und Journalisten. Zum Artikel.

9. September 2017: Zu den Saisonstarts der Volksbühne und des Berliner Ensemble

Vom Berliner Volksbühnen-Start mit drei Tanzveranstaltungen des Choreographen Boris Charmatz berichtet die Berliner Zeitung. Über die kommunikative "Hasskultur" und das Dercon-Mobbing schüttelt die SZ den Kopf. Der RBB vergleicht (einmal mehr, meint man schon fast) die neuen Intendanzen an der Volksbühne und dem Berliner Ensemble. Und der Tagesspiegel begleitet Oliver Reese auf einem weiteren BE-Rundgang.

7. September 2017: Grünen-Politiker Antje Vollmer über Schlingensief

Christoph Schlingensief wollte kein Provokationskünstler sein, erklärt die mit ihm vertraute Grünen-Politikerin Antje Vollmer dem Deutschlandfunk Kultur. Allerdings: Brisantes habe der Polit-Kunst-Visionär vorausgeahnt und es verhandelbar gemacht. Die Chance 2017, den DLF-Beitrag nachzuhören, bietet sich hier.

7. September 2017: Ein Standard-Porträt des Dramatikers Thomas Köck

Die Erstaufführung seines Theatertextes "paradies fluten“ im Wiener Akademietheater nimmt der Dramatiker und Kleist-Förderpreis-Träger 2016, Thomas Köck, zum Anlass, mit dem Standard zu sprechen. Zum Porträt bitte hier entlang.

5. September 2017: Francis Kéré stellt seine Volks(Tri)Bü(h)ne vor

Temporär auf Tempelhof: Francis Kérés Mobil-Architektur für die Volksbühnen-Spielstätte im ehemaligen Flughafen wurde der interessierten Presse vorgeführt. Über eine klein gesparte Utopie berichten etwa der Rundfunk Berlin-Brandenburg, die Berliner Morgenpost und die Berliner Zeitung.

5. September 2017: Luk Perceval im NDR über seinen Abschied und das Stadttheater

Von Hamburg zurück nach Flandern verabschiedet sich der Regisseur Luk Perceval. Mit NDR Kultur spricht er über das deutsche Stadttheatersystem: "Es gibt inzwischen ziemlich ungerechte Zustände am Theater", ist Percevals Beobachtung. Mehr hier.

4. September 2017: Die TLZ berichtet vom Kulturforum am Nationaltheater Weimar

Was tun?, fragte ein Weimarer Kulturforum im Deutschen Nationaltheater. Teil nahmen unter anderen Hasko Weber, Sigmar Gabriel, Armin Petras und Katja Riemann. Zum Bericht der Thüringischen Landeszeitung.

4. September 2017: Nachrufe auf die Ära Sandro Lunin beim Zürcher Theaterspektakel

Der Zürcher Tages-Anzeiger, die Neue Zürcher Zeitung und der Schweizer Rundfunk rufen der Ära Sandro Lunin beim Zürcher Theaterspektakel nach.

4. September 2017: Die taz berichtet vom diesjährigen Tanz im August

In der taz denkt Astrid Kaminski über den künstlerischen Ertrag von Tanz im August nach. Hier geht es zu ihrem Überblicksartikel.

2. September 2017: Valery Tscheplanowa und Joachim Meyerhoff bei Aspekte im ZDF

In der Kultursendung Aspekte im ZDF gab es gestern am späten Abend auch einen Beitrag über die Schauspielerin und den Schauspieler des Jahres Valery Tscheplanowa und Joachim Meyerhoff. Wer schauen will: ab Minute 33.

2. September 2017: Porträt der Schauspielerin und Dramatikerin Maryam Zaree

Für die taz porträtiert Simone Kaempf die Schauspielerin, Dramatikerin und Dokumen­tarfilmerin Maryam Zaree.

1. September 2017: Volksbühnen-Intendant Chris Dercon im ZDF-Morgenmagazin

Im ZDF-Morgenmagazin trat der neue Intendant der Berliner Volksbühne Chris Dercon auf – wir fassen zusammen.

1. September 2017: Ungenügen an den Salzburger Festspielen in der NZZ

Vom Sommer seines Missvergnügens bei den Schauspielen der Salzburger Festspiele berichtet Bernd Noack in der Neuen Zürcher Zeitung. Zum Link.

31. August 2017: Deutschlandfunk Kultur interviewt Darja Stocker über Sexismus

Deutschlandfunk Kultur hat die Autorin Darja Stocker interviewt, die unlängst in einem Beitrag für den Blog des Magazins Merkur über Sexismus an Schreibschulen schrieb – am Beispiel der UdK, an der sie selbst studierte. Im Radio-Interview präzisiert Stocker nun, es gehe ihr nicht darum, das Problem bei einzelnen zu suchen, sondern es systemisch anzugehen. Wir fassen kurz zusammen.

31. August 2017: Zeit online interviewt Charly Hübner

"Diese Traurigkeit zieht mich immer an; wenn ich merke, dass jemand etwas mit sich herumträgt, während er nach außen etwas anderes darstellen muss", sagt Charly Hübner im Interview mit Zeit online. "Eine Figur, die immer alles hinkriegt, bringt mein Schauspielerherz nicht so schnell zum Hochtuckern."

31. August 2017: Die Berliner Zeitung zum Berliner Saisonstart

In der Berliner Zeitung schaut Dirk Pilz auf den Saisonstart im theaterdebattengebeutelten Berlin – speziell an den beiden mit neuen Intendanten besetzten Häusern Volksbühne und Berliner Ensemble. Voilà.

31. August 2017: Die Süddeutsche Zeitung porträtiert Tino Sehgal

Die Süddeutsche Zeitung porträtiert Tino Sehgal, der gerade eine Ausstellung in Basel hat und im November die Volksbühne bespielt. Hier der Link.

30. August 2017: Veränderte Rahmenbedingungen für die Volksbühne

Geändert hat die Berliner Kulturverwaltung offenbar die Rahmenbedingungen für die Volksbühne Berlin, berichtet Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung. Im Entwurf für den Berliner Doppelhaushalt 2018/19 stehe zwar noch der Passus vom "Ensemble- und Repertoirebetrieb". Verschwunden aber seien die Hinweise auf die Avantgarde. Der Kommentar ist hier zu lesen.

30. August 2017: Die NZZ übers Theaterschaffen in Iran, Kongo und Kuba

Im Untergrund arbeiten sie als Künstler*innen: die Juror*innen Mohamad Abasi, Dorine Mokha und Yohayna Gonzales aus Iran, dem Kongo und Kuba, die den ZKB-Anerkennungspreis beim Zürcher Theaterspektakel vergeben. Zur Lage der Kunst in ihren Ländern hat sie Daniele Muscionico von der Neuen Zürcher Zeitung befragt. Hier geht’s zu ihrem Rapport.

29. August 2017: Philipp Ruch schreibt in der SZ über Kunstfreiheit und Lager in Libyen

"Der Künstler hat die Freiheit, einen drastischen Vergleich zu wählen. Wenn eine Gesellschaft ihn nicht erträgt, kann das der Kunst egal sein", schreibt Aktionskünstler Philipp Ruch in der SZ. Anlass ist die Absage des Projekts "Auschwitz on the Beach" des italienischen Philosophen und Aktivisten Franco "Bifo" Berardi bei der Documenta in Kassel. Hier der ganze Beitrag.

29. August 2017: Die taz bilanziert die Ruhrtriennale

"Simons umschlingt nahezu die gesamte Breite der aktuellen Theater-Ästhetik. Und das jeweils in der High-End-Ausgabe: teuer, qualitativ erstklassig, fordernd, und sehr wohl auch scheiternd, aber das auf höchstem Niveau," bilanziert Regine Müller in der taz die letzte Ausgabe der Ruhrtriennale unter der Intendanz von Johan Simons. Und zwar hier.

29. August 2017: Ein Geomantiker im Berliner Ensemble

Am Berliner Ensemble hat ein Geomantiker linksdrehende Wasseradern in positive rechtsdrehende verwandelt. Die Berliner Zeitung berichtet.

28. August 2017: Sexismusvorwurf: Die Dramatikerin Darja Stocker legt nach

Im Zuge der Diskussion über den Sexismus an deutschen Schreibschulen hat Darja Stocker auf dem Blog der Zeitschrift Merkur eine Replik an ihre Kritiker*innen veröffentlicht Sexismus, was ist das? Eine Replik. Wir geben hier einige Auszüge.

28. August 2017: Radiointerview mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters

Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters hält die Fahne der konservativen Liberalität hoch. Im Deutschlandfunk spricht sie über Diversität als Reichtum, über Integration als Aufgabe der Kultur, über Erinnerung und Identität. Hier geht es lang.

28. August 2017: Der Zürcher Tages-Anzeiger über das Theaterspektakel in Zürich

Der Zürcher Tages-Anzeiger und der Berner Bund schreiben über das interaktive, vulgo Mitmach-Theater beim Zürcher Theater Spektakel

28. August 2017: Anna Maria Mühe und Charly Hübner in der NDR-Talkshow

In der NDR-Talkshow saßen am Freitag 'Schauspielers'. Anna Maria Mühe und Charly Hübner. Zum Nachschauen für Fans.

28. August 2017: Die erste Schauspielsaison der neuen Salzburger Festspielleitung

Bilanz der ersten Salzburger Festspielsaison unter neuer Schauspielleitung|closed} Eine Bilanz des von Bettina Hering veranstalteten Schauspielwesens bei den diesjährigen Salzburger Festspielen zieht Der Standard aus Wien.

27. August 2017: Der Focus spricht mit der Schauspielerin Corinna Kirchhoff

"Es ist ein Jammer, ein Skandal, dass es für die älter werdende oder alte Frau viel zu wenig gute Rollen gibt, im Gegensatz zu den Männern", sagt die Schauspielerin Corinna Kirchhoff im großen Interview mit dem Focus Magazin. Die Kurz-Zusammenfassung des Interviews auf Focus online.

27. August 2017: Zwei Interviews mit dem syrischen Dramatiker Mohammad Al Attar

Deutschlandfunk Kultur interviewt den syrischen Dramatiker Mohammad Al Attar, dessen Version der "Iphigenie" im Eröffnungsreigen der neuen Volksbühne Premiere haben wird. Es geht um Syrien als "Spiegel unserer düsteren Realität", die Neigung des Theaters zum "Leidensporno" und die Volksbühnen-Debatte. Voilà. Auch der Zürcher Tages-Anzeiger hat Al Attar interviewt anlässlich seines Gastspiels mit "While I was waiting" beim Theater Spektakel.

26. August 2017: DFKultur zur Debatte über Sexismusvorwürfe an der UdK Berlin

Auf Deutschlandfunk Kultur analysiert Tobi Müller die Debatte über Sexismus an der UdK Berlin, die Darja Stocker im Merkur Blog anstieß; es folgten – bei uns – Antworten von Anne Rabe und Oliver Bukowski. Müller merkt dem Debattenklima nun "eine kulturelle Differenz, die in Deutschland seit der Wiedervereinigung zum Verdrängten gehört" an – unsere Zusammenfassung.

26. August 2017: Die Süddeutsche Zeitung interviewt Klaus Maria Brandauer

"Ich bin mit dem Theater nicht verheiratet", sagt Klaus Maria Brandauer im großen Wochenend-Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Voilà.

26. August 2017: Die taz schaut auf die beginnende Spielzeit

In der taz schaut Katrin Bettina Müller auf die Spielpläne der beginnenden Saison.

26. August 2017: Deutschlandfunk Kultur guckt Theater im Kosovo

Deutschlandfunk Kultur besucht den kosovarischen Theatermacher Jeton Neziraj in Pristina. Nachzuhören und -lesen hier

25. August 2017: Die Süddeutsche Zeitung über VR-Theater und die CyberRäuberr

In der Süddeutschen Zeitung beschäftigt Philipp Bovermann sich mit Vorstößen des Theaters ins Netz und porträtiert die CyberRäuber – als Pioniere einer Auseinandersetzung mit den Machtstrukturen des neuen öffentlichen, des virtuellen Raums. Wir fassen zusammen.

25. August 2017: Interview mit Berlins Kultursenator Klaus Lederer

"Wenn es zeitlich geht, auf jeden Fall" werde er der Volksbühnen-Saisoneröffnung am 10. September beiwohnen, sagt Berlins Kultursenator Klaus Lederer im Rundumschlag-Interview mit der Morgenpost – und antwortet außerdem auf Fragen zur Zukunft des Schillertheaters als Zwischenspielstätte für Ku'damm-Bühnen/Komische Oper und zu seiner Ankündigung, die Berliner Intendantengehälter offenzulegen ("Wir arbeiten daran. Das ist rechtlich nicht einfach.") – hier der Link.

23. August 2017: Die Zeit über Michael Moores Anti-Trump-Stück

Zeit.de schreibt über eine Anti-Trumpiade von Michael Moore in New York. Der Regisseur, der Trumps Wahlsieg präzise begründet vorausgesagt hatte, bemüht sich in seiner Solo-Show, alle Hoffnungen auf ein vorzeitiges Ende der Trump-Präsidentschaft zu frustrieren.

18. August 2017: Anselm Weber stellt sich dem Frankfurter Kulturausschuss vor

Eine Debatte "um das, was Theater zukünftig sein kann": Zum Antrittsbesuch bei den Frankfurter Stadtverordneten geladen war der neue Schauspiel-Intendant Anselm Weber, wie die Frankfurter Rundschau meldet. Lesen lässt sich der Bericht hier.

16. August 2017: Christine Wahl vom Tagesspiegel besucht osteuropäische Theater

"Durchs wilde Autokratistan": Nach Ungarn, Russland und Georgien ist Christine Wahl vom Tagesspiegel gereist. Im Gepäck die Frage, wie osteuropäische Theater auf die sie umgebende Realität reagieren. Ist das Theater in Osteuropa politisch(er)? Ihr Reisebericht findet sich hier.

16. August 2017: FR-Interview mit der neuen Intendanz des Schauspiel Frankfurt

Über ihren ersten Spielplan für das Schauspiel Frankfurt und das sanierungsbedürftige Theater sprechen der neue Intendant Anselm Weber und seine Stellvertreterin Marion Tiedtke mit der Frankfurter Rundschau. Hier geht's zum Interview.

13. August 2017: Darja Stocker schreibt im Merkur Blog über Sexismus

Sein Dossier zum "Sexismus an Hochschulen" setzt der Merkur Blog fort. Der aktuelle Beitrag stammt von der Dramatikerin Darja Stocker, die ab 2006 an der Berliner UdK Szenisches Schreiben studierte. Mehr in der Zusammenfassung.

13. August 2017: Sophie Rois-Interview im Magazin Versorgerin

Das österreichische Magazin Versorgerin hat mit Sophie Rois gesprochen über die Volksbühne Berlin, das Theater als Gegenbühne und den Ausverkauf von Intimität. Hier der Link.

13. August 2017: Die SZ porträtiert den Theateralmanach-Autor Bernd Steets

Der Autor und Verleger Bernd Steets gibt seit 1993 den Theateralmanach heraus. Die 25. Ausgabe, die derzeit entsteht, wird auch die letzte sein. Die Süddeutsche Zeitung porträtiert ihn, hier gehts zum Link.

12. August 2017: Wael Shawky und Eisa Jocson beim Zürcher Theater-Spektakel

Einen genauen Blick auf die Globalisierung bescheinigt Tobi Müller in der NZZ am Sonntag (12.8.2017) dem ägyptischen Regisseur Wael Shawky und der philippinischen Choreographin Eisa Jocson. Ein Auftrag ist der Titel seiner Rezension: "Politische Kunst macht Arbeit".

12. August 2017: NOZ-Interview mit der Leitung des Spieltriebe-Festivals

Ihren diesjährigen Themenschwerpunkt "Macht*Spiel*Geschlecht" stellen die Leiter*innen des Festivals für zeitgenössisches Theater Spieltriebe Osnabrück, Elisabeth Zimmermann und Jens Peters, im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung vor. Hier geht’s zum Interview.

10. August 2017: BE Baustellen-Rundgang in der Berliner Zeitung

Gefehlt habe sie bislang am Berliner Ensemble: die bauliche Struktur. Neu-Intendant Oliver Reese hat sich ihrer angenommen und lässt Gipsdecken entfernen oder Lastenaufzüge einbauen, um Versäumnisse seines Vorgängers Peymann aufzuarbeiten. Besichtigt hat die Baustelle Berliner Ensemble mit ihm Susanne Lenz von der Berliner Zeitung. Hier geht’s zu ihrem Bericht.

8. August 2017: Diskussionsveranstaltungen in Theater – laut FAZ ein Trend

IPatrick Bahners von der FAZ bemerkt einen Trend zur Debattenkultur in Theatern: Wo früher nur gespielt wurde, finden immer mehr Diskussionsveranstaltungen statt. Das Münchner Haus der Kunst wiederum will künftig auch Theater machen. Zum Artikel.

8. August 2017: Der Schriftsteller Daniel Kehlmann im Interview

Im Gespräch mit der Neuen Zürcher Zeitung kritisiert der Schriftsteller Daniel Kehlmann einmal mehr das deutsche Regietheater und verrät, wo es stattdessen "lebendiges, originelles Gegenwartstheater" zu erleben gibt. Zum Interview.

4. August 2017: Chris Dercons Volksbühne im Shitstorm

Nicht nur lustige Hass-Postings, die seit dem 1. August über die Social-Media-Kanäle der Volksbühne Berlin laufen, zitiert Christine Dössel in der Süddeutschen Zeitung. Dercon und sein Team haben die Facebook-, Twitter- und Instagram-Accounts von Castorf & Co. übernommen – und damit deren Inhalte wie Follower. Ein Shitstorm ist die Folge. Vom "Kulturkampf zwischen alter und neuer Volksbühne" berichtet auch Dirk Pilz in der Berliner Zeitung. Mit dem heutigen Mittag 35.000 Unterschriften: Über den Erfolg der von ihr gestarteten Volksbühnen-Petition spricht Peter Laudenbach für den Berliner Tip mit der Theaterwissenschaftlerin Evelyn Anuß.

4. August 2017: SZ-Interview mit dem russischen Regisseur Kirill Serebrennikow

"Das ist doch reiner Gogol!" Anfang Juli hatte das Moskauer Bolschoi-Theater kurz vor der Premiere Kirill Serebrennikows Nurejew-Ballett abgesagt. Mit Sonja Zekri von der Süddeutschen Zeitung (2.8.2017) spricht der russische Regisseur nun erstmals über die möglichen Gründe. Wir fassen das Interview zusammen.

4. August 2017: Über die Sanierung der Städtischen Bühnen Frankfurt berichtet die FR

Wasserleitungen sind teils 115 Jahre alt, Risse ziehen sich durchs Gebäude: sanierungsbedürftig sind die der Städtischen Bühnen Frankfurt. Aber was ist unbedingt nötig? Worüber verhandelt werden muss, um die auf 900 Millionen Euro geschätzten Kosten für Neubau oder Sanierung zu senken, erklärt Claus-Jürgen Göpfert in der Frankfurter Rundschau (4.8.2017). Hier seine Bestandsaufnahme.

3. August 2017: Peter Iden zu Luther-Dramen der Reformationszeit

Stumm zum Luther-Jubiläum bleibe das Theater, verwundert sich Peter Iden in der Frankfurter Rundschau (2.8.2017). Dabei dränge sich das dramatische Potenzial der Figur Luther und ihrer Wirkung geradezu auf. Schon das 16. Jahrhundert habe den gesellschaftlichen Umbruch theatralisch reflektiert, zeigt Iden anhand einiger Dramen der Reformationszeit. Mehr hier.

3. August 2017: Die WAZ gratuliert dem Essener Grillo-Theater zum 125. Geburtstag

Eine "bürgerliche Großtat“ sei der Bau des 1892 eröffneten Essener Grillo-Theaters gewesen, schreibt Martina Schürmann in der WAZ (2.8.2017). Gestiftet wurde das erste Stadttheater des Ruhrgebiets von der Witwe des Unternehmers Friedrich Grillo – als Volkstheater. Hier geht’s zur Würdigung.

3. August 2017: In Zahlen und Bildern – die Bayreuther Festspiele à la FAZ

Mehr als 600 Notenseiten hat ein*e Streicher*in in Richard Wagners "Ring des Nibelungen" im Schnitt zu bewältigen. Von Tieren wimmelt es nur so in Wagner-Inszenierungen: 134 Ratten, 32 Hunde und 9 Pferde, aber auch 3 Werwölfe und 2 Drachen zählt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (3.8.2017). Erfasst hat sie die Bayreuther Festspiele in bunten Zahlen und Bildern.

2. August 2017: Der MDR berichtet über Baumängel im Theater Erfurt

Der Mitteldeutsche Rundfunk berichtet von gravierenden Baumängeln im Theater Erfurt – Deutschlands erstem Theaterneubau im 21. Jahrhundert. "Es bröckelt an vielen Ecken und Enden. Und das hat Folgen, die sich mittlerweile auch auf den Spielbetrieb auswirken." Zum Artikel.

1. August 2017: Salzburg-Intendant Markus Hinterhäuser im taz-Porträt

Die taz porträtiert den neuen Intendanten der Salzburger Festspiele Markus Hinterhäuser. Zum "Innovationsdruck des Intendantenamtes" sagt Hinterhäuser: "Wir sehen uns ständig der Forderung ausgesetzt, das Rad neu zu erfinden. Aber wir können es nicht neu erfinden. In letzter Konsequenz geht es um Aufrichtigkeit und Intelligenz im Umgang mit Kunst." Hier der Text.

31. Juli 2017: Michael Moores Trump-Stück am Broadway

Die Süddeutschen Zeitung berichtet von Michael Moores Trump-Stück "The Terms of my Surrender", das dieser Tage am Broadway herauskommt – "eine Mischung aus zweistündigem Late-Night-Show-Eingangsmonolog und Heldenepos". Der Link zum Artikel.

29. Juli 2017: Die SZ macht sich Gedanken über Münchens Theaterzukunft

Wer folgt auf Kušej, um den Riesentanker 'Resi' auf bildungsbürgerlichem Kurs zu halten, aber vielleicht auch mal in aufregendere Gewässer zu lenken? Und wird Lilienthal den Abgang von Stemann und Blomberg zum Anlass nehmen, sein Performance- und Soziotheaterprogramm an den Kammerspielen neu zu denken? Heikle Fragen wie diese stellt Christine Dössel heute in der Süddeutschen Zeitung. Und bringt auch die Berliner Herzbuben Castorf und Ostermeier ins Spiel.

28. Juli 2018: Andere Medien freuen sich über unseren #Kummercast

In eigener Sache: Die Berliner Zeitung weist in einer Glosse auf unsere Reihe #Kummercast (hier Folge 3) hin, in der bekannte Dramenfiguren in Ratgeberforen um Hilfe ersuchen – und argwöhnt darin einen Angriff gegen den dramatischen Kanon. Auf Deutschlandfunk Kultur stellte nachtkritik.de-Redakteur Michael Wolf den #Kummercast im Interview vor. Zum Beitrag.

25. Juli 2017: Wagner-Diagramme zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele

Auf allen Kanälen wird der heutigen Eröffnung der Bayreuther Festspiele gehuldigt (hier unsere Nachtkritik). Die FAZ bringt fünf Seiten Wagner-Diagramme und Comics. Auf dradio kommt Barrie Kosky ausgiebig zu Wort, hier der Link.

25. Juli 2017: Zum Abschied der Augsburger Intendantin Juliane Votteler

Zehn Jahre lang war Juliane Votteler Intendantin am Theater Augsburg, eine Zeit, in der die Behörden das große Haus wegen Brandschutzmängel dicht machten und sie Ersatzspielstätten suchten. Die Augsburger Allgemeine blickt zurück.

24. Juli 2017: Milo Rau über das Kongo Tribunal

Vor zwei Jahren veranstaltete Milo Rau Das Kongo Tribunal. Nun zeigt er im ostkongolesischen Bukavu seinen Film über das Projekt. Mitgereist ist Andreas Tobler, der Rau für Tagesanzeiger und Bund interviewt hat – wir fassen zusammen. Und weisen auf Toblers Reisetagebuch für die Schweizer Zeitungen hin.

23. Juli 2017: Die NZZ spekuliert über die Kusej-Nachfolge in München

Martin Kusej verlässt das Münchner Residenztheater in Richtung der Wiener Burg. In der Neuen Zürcher Zeitung spekuliert Bernd Noack, wer Kusej in München beerben könnte und wie sich das Haus inhaltlich positionieren wird. Zum Artikel.

22. Juli 2017: Feature über "Die letzten Monate der Ära Castorf"

Demontage des Räuberrads, ein Radiofeature von Jürgen Balitzki auf Deutschlandfunk. Henry Hübchen erzählt und alle anderen sind im O-Ton zu vernehmen. Hier als Podcast oder hier als Textdatei.

22. Juli 2017. Publizist Diederich Diederichsen zur Causa Volksbühne

Auch Diederich Diederichsen, Kunstprofessor in Wien, weiß sich keinen rechten Rat in Sachen Volksbühne. Vielleicht könnte Chris Dercon einen Kompromiss schließen mit einem "nicht ganz so schroffen Teil der Volksbühne"? Zum Artikel im Berliner Tagesspiegel.

21. Juli 2017: Interview mit Oliver Py, dem Leiter des Festival d'Avignon

"Ich glaube, er ist einfach der Beste!" sagt Olivier Py, künstlerischer Leiter des Festival d'Avignon, über Frank Castorf in einem langen Interview mit der Berliner Zeitung, in dem es außerdem um die politische Zukunft Frankreichs geht, die Py optimistisch sieht. Voilà.

20. Juli 2017: Streitgespräch zum Theaterstandort Zürich in der NZZ

Der Theaterstandort Zürich wurde von einer Beraterfirma geprüft, ob es ein Überangebot gäbe oder Mängel. Die Neue Zürcher Zeitung liest das Ergebnis der Studie negativ und stellt Kulturdirektor Peter Haerle kritische Fragen, insbesondere zum größten Zuschussempfänger: dem Schauspielhaus. Unsere Zusammenfassung.

19. Juli 2017: Der Freitag über den Volksbühnen-Abschied von Frank Castorf

Im Freitag dent Matthias Dell noch einmal über den Abschied von Frank Castorf an der Berliner Volksbühne nach – uns setzt ihn in direkte Verbindung zur Beerdigung Helmut Kohls. Mehr auf freitag.de.

18. Juli 2017: Die taz über Theater, Tyrannenmord und einen Julius Cäsar in Trump-Optik

In der tageszeitung schreibt der Theaterwissenschaftler Peter W. Marx über eine New Yorker Inszenierung von Shakespeares "Julius Cäsar", Donald Trump, politische Morde und die zwei Körper des Königs. Mehr auf taz.de.

17. Juli 2017: Über den unter Druck geratenen russischen Regisseur Kirill Serebrennikov

Die Sendung Rang 1 auf Deutschlandfunk Kultur setzt sich mit den Verleumdungen der russischen Behörden gegen den Regisseur Kirill Serebrennikov auseinander, dessen neue Produktion "Nurejew" am Bolschoi Theater kurz vor der Premiere abgesetzt wurde.

17. Juli 2017: Die Badische Zeitung zu Barbara Mundels Freiburger Intendanz-Abschied

"Welches Theater braucht die Stadt, in der ich lebe?" Diese Frage leitete Barbara Mundel während der elf Jahre ihrer Intendanz, die nun endet. Inwiefern ist es ihr in Freiburg gelungen, das Stadttheater der Zukunft zu entwerfen? Die Badische Zeitung, wir fassen zusammen.

16. Juli 2017: Der Regisseur Ersan Mondtag denkt im Radio über Heuchelei nach

In seiner Kolumne für Deutschlandfunk Kultur führt der Regisseur Ersan Mondtag die Debatte um die "Ehe für alle" mit dem "seltsamen Streit zwischen dem angeblich dramatischen und dem sogenannten postdramatischen Theater" eng und schließt draus: "Hinter beiden reaktionären Bewegungen stehen Verunsicherte." 

16. Juli 2017: Der Regisseur Nurkan Erpulat mokiert sich über die türkische Opposition

Als "lächerliche Protestaktion" ordnet der türkische Regisseur Nurkan Erpulat den "Marsch der Gerechtigkeit" der türkischen Opposition im Interview mit Deutschlandfunk Kultur ein – hier.

15. Juli 2017: Zum allerletzten: der Volksbühnen-Abschied in Avignon

Von Frank Castorfs wirklich allerletzter Aufführung in Avignon berichtet der Tagesspiegel. Gastiert hat das Volksbühnen-Ensemble dort mit Molières "Kabale der Scheinheiligen" – als "Theater auf der Durchreise, wie einst Molières Truppe".

15. Juli 2017:  Heimatsujet, krachledern: die Geierwally in Oberammergau

Abdullah Kenan Karaca inszeniert die "Geierwally" in Oberammergau. Gesehen haben das 101 Jahre alte "krachlederne Heimatsujet" die Süddeutsche Zeitung und die Münchner Abendzeitung.

14. Juli 2017: Porträt des neuen künstlerischen Leiters der Kaserne Basel, Sandro Lunin

"Er ist der Ermöglicher, der Förderer, der so falsch in seiner Zeit steht, wie man in ihr nur richtig stehen kann." Die Neue Zürcher Zeitung porträtiert den neuen künstlerischen Leiter der Kaserne Basel: Sandro Lunin. Zum Artikel.

13. Juli 2017: Der Berliner Schauspielschulchef Wolfgang Engler im Porträt

Der Rektor der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" verabschiedet sich nach zwölf in den Ruhestand. Birgit Walter porträtiert ihn in der Berliner Zeitung. Hier der Link.

12. Juli 2017: Bachmann-Preis-Gewinner Ferdinand Schmalz im Interview

"Das Theater wird wichtig bleiben", versichert der diesjährige Bachmann-Preis-Gewinner Ferdinand Schmalz im Gespräch mit dem Börsenblatt des Deutschen Buchhandels. Auch wenn er sich aufs Romanschreiben freut und Prosa als "Befreiung von ein paar Konventionen" empfindet. Veröffentlicht ist das Interview hier.

12. Juli 2017: Abschiedsstück über Frank Castorfs "Partisanen-Gefährlichkeit"

Die "Räuber" aus dem Jahr 1990 und einige der Castorf’schen "Vermächtnis- und Untergangsinszenierungen" aus den vergangenen Volksbühnen-Spielzeiten betrachtet die Junge Welt. Der Fokus: Frank Castorf und sein "Partisanentum mit den Mitteln des Theaters". Online ist der Artikel hier zu finden.

11. Juli 2017: Volksbühnen-Räuberrad in Südfrankreich angekommen

Der Berliner Tagesspiegel berichtet von der Ankunft des Volksbühnen-Räuberrads in Südfrankreich und ordnet es in die Geschichte des Festival d'Avignon ein. Fazit: "Einen besseren Ort kann es für die letzten Aufführungen der 'Kabale der Scheinheiligen' überhaupt nicht geben." Voilà

8. Juli 2017: Politisches Theater fernab der Metropolen

Wie kann Theater politisch relevant bleiben, gerade in der Provinz? Roland May, Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau, kennt eine Strategie. Offen gelegt hat er sie im Gespräch mit der Freien Presse zum Thema Politik und Theater.

7. Juli 2017: Der Hamburger Intendant Joachim Lux im Interview

Für Hamburgs Thalia-Theater-Intendant Joachim Lux war das heutige Konzert in der Elbphilharmonie für die G20-Staatschefs "ein obszöner, ja pornografischer Missbrauch von Kunst", zitieren die Lübecker Nachrichten aus Lux' Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Mehr auf ln-online.de.

7. Juli 2017: Interview mit der gekündigten Wiener Festwochenkuratorin

Im Interview mit der taz reagiert Nadine Jessen auf die Kritik am Programm der Wiener Festwochen und die Kündigung durch die Festspielleitung. Hier der Link.

7. Juli 2017: Wer folgt Martin Kušej am Münchner Residenztheater nach?

Die SZ hat Spekulationen eröffnet, wer für die Nachfolge von Intendant Martin Kušej am Münchner Residenztheater infrage käme. Es fallen die Namen Barbara Frey, Sebastian Nübling, Amelie Niermeyer, Andreas Kriegenburg, Barbara Mundel, Andreas Beck und Thomas Ostermeier. Mehr auf sueddeutsche.de.

7. Juli 2017: Der Puppenspieler Nikolaus Habjan im Porträt

Die Süddeutsche Zeitung porträtiert den in Österreich umjubelten Puppenspieler Nikolaus Habjan, der bald in München arbeitet und sagt: "Dem Publikum nichts vorzumachen, ist im Theater die stärkste Behauptung." Mehr auf sueddeutsche.de.

7. Juli 2017: Elfriede Jelineks Trump-Stück Am Königsweg als Hörspiel

Der Bayerische Rundfunk BR2 bringt Elfriede Jelineks neues Stück Am Königsweg (eine Donald-Trump-Abrechnung) als Hörspiel. Teil 1 jetzt auf br.de.

6. Juli 2017: Der Tagesspiegel diskutiert den Theaterpreis des Bundes

Der Berliner Tagesspiegel denkt über den Theaterpreis des Bundes und eine genauere Zielvorgabe für die auszuzeichnenden Häuser nach.

6. Juli 2017: Die Zeit im "Bilanzgespräch" mit Claus Peymann 

Im "Bilanzgespräch" mit der Zeit verabschiedet sich Claus Peymann vom Berliner Ensemble. Themen unter anderem: Peymanns Theaterverständnis, sein "geschätzter Rivale" Frank Castorf, die Liebe des Publikums. Einige Leseeindrücke hier. 

5. Juli 2017: Kinderstück über ein schwules "Känguru wie du" abgespielt

Furcht vor verfrühter Sexualisierung? Mangels Publikum wurde am Theater Baden-Baden ein Kinderstück über ein schwules Känguru nach zwölf Vorstellungen abgespielt, berichten taz und Spiegel online. Hier die Zusammenfassung.

4. Juli 2017: Annett Gröschner über "Meine Jahre an der Volksbühne"

Die Schriftstellerin Annett Gröschner schreibt auf zeitonline.de über ihre Jahre mit der Berliner Volksbühne. "Eigentlich wollte man nur einen Pickel im Gesicht ausdrücken, aber jetzt ist der ganze Kopf weg." Hier der ganze Text.

4. Juli 2017: Gespräch mit Kay Kuntze, noch Intendant in Altenburg/Gera

Die Ostthüringer Zeitung spricht mit Kay Kuntze, dem Intendanten von Theater & Philharmonie Thüringen über den Theaterpreis des Bundes, die Anfeindungen gegen sein Haus und die Pläne für die Zukunft.

4. Juli 2017: Claus Peymanns Berliner Abschiedsgala

Über den Abschied von Claus Peymann und den Seinen vom Berliner Ensemble am Samstag schreibt die Berliner Zeitung.

4. Juli 2017: Abschied von der Augsburger Intendantin Juliane Votteler

Die Augsburger Allgemeine Zeitung verneigt sich vor der scheidenden Augsburger Intendantin Juliane Votteler, der ersten Frau in diesem Amt.

4. Juli 2017: Verschwendung von Schweizer (Theater)Preisgeldern?

Andreas Tobler schreibt im Zürcher Tages-Anzeiger, dass ein guter Teil der Preisgelder, die das Schweizer Bundesamt für Kultur (BAK) zur Verfügung habe, schlicht verschwendet würde. Die Chefin des BAK antwortet auf die Kritik.

3. Juli 2017: Wie die Münchner Aktion Scholl 2017 vom ZpS in Istanbul weiterging

Die Rekrutierung von Schüler*innen, um Flugblätter in einer Diktatur ihrer Wahl zu verteilen, war nur der Auftakt von Scholl 2017. Die Aktion des Zentrums für politische Schönheit ging in Istanbul weiter. Zur Presseschau.

3. Juli 2017: Nina Hoss probt mit Thomas Ostermeier in Manchester

The Guardian schreibt über Nina Hoss' Haltung zu Didier Eribons Rückkehr nach Reims, Thomas Ostermeiers Inszenierung des Essays mit Hoss hat am Samstag in Manchester Premiere. (Wir werden berichten!)

3. Juli 2017: Zu den Streitigkeiten mit dem Geschäftsführer der Bühnen Halle

Die Mitteldeutsche Zeitung spricht mit dem Hallenser Opernchef über Streitigkeiten mit dem Geschäftsführer der Bühnen Halle. Zur Zusammenfassung.

3. Juli 2017: Filmreihe über Zürcher Schauspielschüler*innen

Seit letztem Jahr begleitet der SRF eine Klasse Zürcher Schauspielschüler*innen für die Zeit ihrer Ausbildung. Eine neue Staffel von Filmen steht jetzt im Netz.

3. Juli 2017: Über die Werkstätten der Berliner Volksbühne

Die Berliner Zeitung schreibt Interessantes über die Werkstätten der Volksbühne im Wandel der Intendanzen.

3. Juli 2017: Interview mit der Intendantin der Bregenzer Festspiele

Der Wiener Standard spricht mit der Intendantin der Bregenzer Festspiele Elisabeth Sobotka.

1. Juli 2017: Martin Kušej zum Burgtheaterdirektor ernennt

Martin Kušej wird Direktor des Burgtheater; er, der mit Wien noch eine Rechnung offen hatte. Und die ersten Wiener Presse-Reaktionen zeigen sich angetan von der "starken Wahl" mit "Glamour-Faktor" und vermuten, dass die Wahl eine tiefe Befriedigung für ihn sei. Mehr in der Zusammenfassung.

1. Juli 2017: Die FAZ schüttelt den Kopf über 900 Millionen Euro

In der FAZ fragt Niklas Maak wie die irrsinnige Summe von knapp 900 Millionen Euro für Sanierung oder Neubau des Frankfurter Theaters zustande kommt. Zur Zusammenfassung.

1. Juli 2017: Querelen in Meiningen

Personalquerelen und Unfrieden gibt es am Staatstheater Meiningen. Der thüringische Kulturminister versucht zu schlichten. Unsere Zusammenfassung.

1. Juli 2017: Spielzeitfazit aus Altenburg-Gera

Zum Spielzeitende verlassen Schauspieldirektor Bernhard Stengele und sechs Ensemblemitglieder das Theater Altenburg-Gera. Einige auch wegen rassistischer Anfeindungen. Die Ostthüringer Zeitung bat alle Sieben um ein Fazit.

1. Juli 2017: Streit um die Sanierung der Bonner Theatergebäude

Es gibt Streit um die Sanierung der Bonner Theatergebäude. Zur Zusammenfassung.

1. Juli 2017: Texte zum Ende der Ära Frank Castorf

In der Berliner Zeitung ein Essay von Alexander Osang, in der er das Wesen Berlins mit den Charakteren Castorfs und Dercons kurzschließt. Und in der Berliner Gazette fordert Theatermacher Alexander Karschnia: verzweifelt sein, aber nicht kulturpessimistisch werden!

1. Juli 2017: Gespräch mit Hagens scheidendem Intendanten Nobert Hilchenbach

In der Westfalenpost spricht Hagens scheidender Intendant Norbert Hilchenbach über seine Arbeit am Theater Hagen.

 

Ältere Presseschauen finden Sie in der Übersicht.

 

Die Besetzer, meistenteils als jung, studentisch, enthusiastisch und nicht aggressiv geschildert, waren nicht unbedingt identisch mit den Leuten, die zuvor Chris Dercon und der Programmdirektorin vor die Tür gekackt haben. Auch nicht mit der Initiative, die 40.000 Unterschriften sammelte, um die Berliner Politik aufzufordern, Dercon abzuwickeln. Aber sie haben in der Geschichte der Dercon-Gegnerschaft ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Und sie werden nach der Räumung nicht einfach wieder verschwinden.