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22. April 2018

2 Porträts und 1 Fragezeichen

Rang 1 auf Deutschlandfunk Kultur berichtet über die Widersprüchlichkeit der ungarischen Theaterverhältnisse. Die Theaterleute wissen, wie man mit autoritären Regimes umgeht. Aus den Zeiten des Sozialismus. Diese Fähigkeiten sind unter Viktor Orban wieder gefragt.

21. April 2018: Porträt von Karin Henkel

In der taz porträtiert Katrin Bettina Müller die (auch zum diesjährigen Theatertreffen eingeladene) Regisseurin Karin Henkel.

21. April 2018: Gespräch mit Ingrid Caven

Die Neue Zürcher Zeitung würdigt die Schauspielerin Ingrid Caven, die verrät, dass Albert Serra seine umstrittene Volksbühnen-Produktion "Liberté" verfilmen will.

21. April 2018: Wer folgt Chris Dercon nach?

Der Tagesspiegel spekuliert über die Nachfolge des zurückgetretenen Volksbühnen-Intendanten Dercon.

 

20. April 2018: SZ, NDR und RBB veröffentlichen ihre volle Recherche zur Volksbühne

Die Süddeutschen Zeitung veröffentlicht heute die Ergebnisse der monatelangen Recherche eines Teams aus NDR/SZ/RBB-Journalist*innen zu Chris Dercon und der Volksbühne Berlin. Mit etlichen Stimmen und erhellenden Erklärungen zum schwierigen Ablauf der Recherche.

20. April 2018: Wiesbaden tauscht Schröder gegen Serebrennikow

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden bietet Wladimir Putin Altkanzler Schröder im Tausch gegen den in Moskau unter Hausarrest stehenden Regisseur Kirill Serebrennikow an. Natürlich nicht im Ernst, sondern nur in Kunst. Deutschlandfunk Kultur berichtet.

19. April 2018: Stimmen zum Ende der desaströsen Volksbühnenintendanz Dercon

In die illustre Runde derer, die über das Vertragsende von Chris Dercon schreiben, hat sich heute auch Peter Kümmel in der Zeit gesellt. Zur Zusammenfassung.

19. April 2018: Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Interview

Im Interview mit dem Tagesspiegel äußert sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters auch zum Fall Dercon. Mehr auf tagesspiegel.de.

19. April 2018: Porträt Björn Lengers/CyberRäuber

"Wenn die Roboter übernehmen, bleibt mehr Zeit fürs Zwischenmenschliche, für die Kunst." Björn Lengers von der VR-Theater-Gruppe CyberRäuber wird im Steckbrief der TÜVNord-Kulturseite #explore vorgestellt.

18. April 2018: Volksbühnen-Interimsintendant Klaus Dörr im Interview

"Auf einmal hat man ganz viele neue und alte Freunde." Seit letzter Woche ist Klaus Dörr Interimsintendant der Berliner Volksbühne. Der Berliner Zeitung erklärt er, warum es mit seinem Vorgänger Chris Dercon nicht weiterging und wie er das Haus aus der Krise führen will. Zum Interview.

18. April 2018: Theater Plauen-Zwickau muss Personal einsparen

Das chronisch klamme Dreispartenhaus in Plauen-Zwickau bleibt erhalten. So die gute Nachricht. Die schlechte: Es soll weiter am Personal gespart werden. Die Freie Presse berichtet.

17. April 2018: Rücktrittsforderung gegen Berlins Bürgermeister Michael Müller 

Michael Müller (SPD), der die Bestellung Dercons zu verantworten habe, müsse die Konsequenzen ziehen und zurücktreten, fordert der Regisseur Ersan Mondtag in der Wiener Tageszeitung Die Presse. Und zwar hier. In der Neuen Presse schlägt der Schauspieler Fabian Hinrichs, na? Genau, René Pollesch vor!

16. April 2018: Interview mit Volksbühnen-Interimschef Klaus Dörr

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht Klaus Dörr, nach Chris Dercons Rücktritt Interims-Intendant der Berliner Volksbühne, sich dafür aus, über eine kollektive Intendanz nachzudenken. Außerdem könne der Karren nicht ohne zusätzliches Geld aus dem Dreck gezogen werden. Unsere Zusammenfassung.

16. April 2018: Ex-Staatssekretär Renner über seine Mitschuld am Volksbühnen-Desaster

Endlich äußert sich der ehemalige Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner! Interviewanfragen zum politischen Vorlauf der desaströsen Intendanz von Chris Dercon verweigerte er beharrlich. In der ttt-Sendung im ARD spricht er nun erstmals darüber, was er falsch gemacht hat. Mehr in der Zusammenfassung.

16. April 2018: Medienstimmen nach dem Rücktritt von VB-Intendant Chris Dercon

Der Rücktritt von Chris Dercon als Intendant der Berliner Volksbühne verursachte erwartungsgemäß einiges mediales Aufsehen. Repräsentative Stimmen haben wir hier dokumentiert und versammelt.

16. April 2018: Porträt von Autorin Olga Bach in der Aargauer Zeitung

"Theater hat etwas wunderbar Verschwenderisches", erzählte die Autorin Olga Bach der Aargauer Zeitung. "So viel Arbeit für so etwas Kurzlebiges. In dieser Sinnlosigkeit herrscht eine unglaubliche Schönheit." Veröffentlicht ist das Kurzporträt von Mathias Balzer hier.

16. April 2018: Tagesanzeiger zur Kontroverse um "Mein Kampf" in Konstanz

Beim Kartenkauf für die Konstanzer Premiere von George Taboris "Mein Kampf" sollen sich die Zuschauer entscheiden: Ob sie in der Inszenierung von TV-Satiriker Serdar Somuncu eine Hakenkreuzbinde oder einen sogenannten Judenstern tragen wollen. Provokation oder Geschmacklosigkeit?, fragt der Tagesanzeiger in seinem hier veröffentlichten Artikel.

16. April 2018: Tagesspiegel-Bericht vom Theatertreffen der Jugend

Starker Jahrgang, findet der Tagesspiegel-Autor Patrick Wildermann, der das 39. Berliner Theatertreffen der Jugend besucht hat. Sein Bericht vom Festivalauftakt findet sich hier.

15. April 2018: Kritik der Berliner Freien Szene an Kultursenator Lederer

Die Berliner Freie Szene kritisiert Kultursenator Lederer, der sich nicht darum kümmere, sie gegen die Gentrifizierung abzusichern. Mehr im Bericht des Deutschlandfunk.

15. April 2018: Radio-Interview mit Ayad Akhtar

Der Dramatiker Ayad Akhtar erklärt im Interview mit Deutschlandfunk Kultur, wie Welt und Theater funktionieren. Nachzuhören hier.

15. April 2018: Die New York Times schwärmt vom Schauspiel Stuttgart

Ein reisender Kritiker der New York Times war in Süddeutschland unterwegs und hat das Schauspiel Stuttgart als "one of the most exciting dramatic stages in Germany" entdeckt. Hier sein Bericht.

15. April 2018: Radiobericht über Berliner FIND-Festival

Deutschlandfunk Kultur berichtet vom FIND-Festival in der Berliner Schaubühne und spürt den Tendenzen der Stücke nach.

12. April 2018: Rassismusvorwurf gegen einen britischen Kritiker

Ein englischer Kritiker bezichtigte die Royal Shakespeare Company, mit ihrer "politisch korrekte(n) Besetzungsstrategie" die Schauspielkunst zu schwächen. Er war nicht einverstanden mit der Leistung eines schwarzen Schauspielers. Nun wirft man ihm Rassismus vor. Die Süddeutsche Zeitung berichtet.

12. April 2018: Michael Thalheimer kritisiert Spielplan-Entscheidungen

"Da kommen mitunter Dinge auf die Bühne, die ich mit anderen intelligenten Menschen zusammen nicht acht Wochen lang in einem Raum eingeschlossen proben und aufführen möchte", kritisiert Regisseur Michael Thalheimer im Interview mit Deutschlandfunk Kultur Spielplan-Entscheidungen von Theatern.

12. April 2018: Schauspielerin Corinna Kirchhoff im Porträt

"Ich glaube zutiefst, das Geniale des Theaters besteht in seinem inkarnatorischen Prozess. Im Ernst der sich einlassenden Bewegung, im Eingehen in die Figur, in ihrer 'Fleischwerdung'." Der Standard traf sich mit der Schauspielerin Corinna Kirchhoff.

12. April 2018: Cottbus' GMD nimmt Stellung zu Machtmissbrauchs-Vorwürfen

Im Interview mit der Lausitzer Rundschau nimmt Cottbus' Generalmusikdirektor Evan Alexis Christ Stellung zu den gegen ihn erhobenen Machtmissbrauchs-Vorwürfen und entschuldigt sich für Wutausbrüche. Auf lr-online.de.

11. April 2018: Kein Geld für Kultur mit Hartz IV?

Kultur ist nur etwas für Bessergestellte? Der Hartz IV-Satz, der eigens Geld für Kultur enthält, reicht nicht aus, um mehr als einmal in die Oper zu gehen oder ins Schauspiel. Was tun? Der Bayerische Rundfunk hat einen Beitrag dazu gesendet. Hier.

11. April 2018: Der ungarische Regisseur Árpád Schilling gegen Viktor Orbán

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen Aufruf, in dem Theatermacher Árpád Schilling den ungarischen Wahlsieger Viktor Orbán scharf angreift und eine Abkehr vom Parteiensystem fordert. Auf sueddeutsche.de.

11. April 2018. Die taz schaut auf das Projekt Digitalisierung am Theater Dortmund

Im Rahmen einer Rezension der Claudia-Bauer-Inszenierung "Schöpfung" stellt die taz ihren Leser*innen die umfassende Beschäftigung mit Digitalisierung im Theater Dortmund vor. Auf taz.de.

10. April 2018: Anna Bergmann erläutert ihr Karlsruher Frauenregie-Konzept

Anna Bergmann, die designierte Karlsruher Schauspieldirektorin, inszeniert derzeit in Wien. Mit dem Standard spricht sie über ihre Frauenquote von 100 Prozent Regisseurinnen, den weiblichen Blick und die "Non-scream-policy" in Schweden. Hier geht’s zum Interview.

10. April 2018: rbb24 über Vorwürfe des Machtmissbrauchs am Staatstheater Cottbus

Am Cottbuser Staatstheater gärt es: Dem Generalmusikdirektor Evan Christ werfen Sänger und Musiker in einem Brief an die Intendanz jahrelange beleidigende Ausfälle vor. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) berichtet.

10. April 2018: Gerichts-Theater: die FAZ zu Kirill Serebrennikow in Moskau

Einer Zwischenverhandlung im Prozess um den russischen Regisseur und Theaterleiter Kirill Serebrennikow hat Marius Ivaskevicius für die FAZ beigewohnt. Seinen Gerichtsreport kombiniert er mit einem Premierenbericht über Serebrennikows Inszenierung "Nurejew" am Moskauer Bolschoi-Theater. Zu lesen ist der Gerichts-Theater-Bericht hier.

10. April 2018: Texte von Anna Seghers an deutschen Theatern

In Rang 1, dem Theatermagazin auf Deutschlandfunk Kultur beschäftigte sich Stefan Keim mit dem  Roman "Transit" und anderen Texten von Anna Seghers auf deutschen Bühnen. Er fragt: Was macht die Texte von Anna Seghers so zeitgemäß?

9. April 2018: FAZ-Gastbeitrag des US-Dramatikers Ayad Akhtar

Das moderne amerikanische Lebensgefühl ist bestimmt von einer gefährlichen Mentalität der Monetarisierung, das schreibt der Dramatiker Ayad Akhtar in einem Gastbeitrag in der FAZ, hier der Link

9. April 2018: Eine Horváth-Ausstellung in Wien

Der Tagesspiegel berichtet über eine Ausstellung des Österreichischen Theatermuseums in Wien, die Ödön von Horváth würdigt und den Lebensspuren anhand seiner drei bedeutendsten Bühnenwerke folgt. Hier geht's zum Text.

9. April 2018: Über Szenische Objekte/objets scéniques von Annette Kurz

Von Annette Kurz, langjährige Bühnenbildnerin bei Luk Perceval und Ausstattungsleiterin am Thalie Theater Hamburg, ist ein Buch erschienen, Titel: Szenische Objekte/objets scéniques, das der NDR bespricht, und zwar hier

8. April 2019: Interview vor der Konstanzer Premiere von Taboris Mein Kampf

Die Premiere des Stücks Mein Kampf von George Tabori findet an Hitlers Geburtstag am Theater Konstanz statt und die Zuschauer sollen wahlweise einen Davidstern oder ein Hakenkreuz tragen. Der Südkurier interviewt Regisseur des Abends Serdar Somuncu. Und zwar hier.

7. April 2018: Die Dramatikerin Darja Stocker über #MeToo

#MeToo ist nichts Neues – schon vor 20 Jahren kritisierten Kulturpraktiker (m/w) das Theater als "Parallelwelt von und für mehrfach privilegierte Menschen". Über #MeToo, Theater und Privilegien schreibt die Dramatikerin Darja Stocker auf Zeit Online. Wir fassen zusammen.

7. April 2018: Die erste Roma-Biennale am Berliner Maxim Gorki Theater

Über Idee und Programm der ersten Roma-Biennale am Berliner Maxim Gorki Theater schreiben die taz und Zeit Online. Die Berliner Zeitung stellt Hamze Bytyçi vor, den Kurator dieser ersten selbst organisierten Biennale von und mit Roma-Künstlern aus ganz Europa.

6. April 2018: Die FAZ zum Münchner Künstler*innen-Brief pro Lilienthal

Das Protestschreiben von Künstler*innen zur Unterstützung der Intendanz Matthias Lilienthals an den Münchner Kammerspielen kommentiert die FAZ und entdeckt darin eine bedrohliche Indienstnahme der Kunst. Unsere Zusammenfassung.

6. April 2018: Chronik der MeToo-Debatte in Der Bund

Vor einem halben Jahr begann die MeToo-Debatte – mit einem Artikel zum Fall Harvey Weinstein in der New York Times. Die Schweizer Tageszeitung Der Bund druckt eine Chronik des Debattenverlaufs.

6. April 2018: Nachfolge-Spekulation der NZZ: Geht Barbara Frey nach München?

Wechselt Barbara Frey, die Intendantin des Zürcher Schauspielhauses, als Nachfolgerin von Matthias Lilienthal an die Münchner Kammerspiele? Die Neue Zürcher Zeitung fragte nach. Ob sie eine Antwort bekommen hat, ist hier zu lesen.

6. April 2018: NDR-Bericht über die Unterfinanzierung der freien Szene in Hamburg

Hamburgs freie Theaterszene wächst, doch die Fördersummen bleiben gleich – nun fordert der Dachverband für darstellende Künste eine Aufstockung und bessere Arbeitsstrukturen. Das NDR-Fernsehen berichtet.

6. April 2018: Die Welt über das Hamburger Hansa-Theater unter Denkmalschutz

Eines der ältesten Varieté-Theater Deutschlands, das Hansa-Theater, wird unter Denkmalschutz gestellt. Damit reagiert die Stadt Hamburg auf eine geplante Zwangsversteigerung Anfang Mai, wie etwa die Welt berichtet.

5. April 2018: Sebastian Hartmann über seine Regiearbeit und Intendanz-Vorstellungen

Anlässlich seiner Dresdner Dostojewski-Inszenierung sprach Regisseur Sebastian Hartmann mit den DNN über seine sogenannte Leipziger Handschrift, seine politischen Überzeugungen, die Defizite des dt. Stadttheatersystems und seinen Wunsch, wieder ein Haus zu leiten. Auf dnn.de.

5. April 2018: Über die Dortmunder Ästhetik des Loops

Vom Dramaturgen Alexander Kerlin lässt sich Deutschlandfunk Kultur die Ästhetik des Loops erklären, wie sie am Theater Dortmund ausgiebig gepflegt wird. Auf deutschlandfunkkultur.de.

4. April 2018: 3sat-Beiträge zum Gorki-Theater und zur Schaubühne Berlin

3sat berichtete in seiner Sendung Kulturpalast über Oliver Frljić' Gorki - Alternative für Deutschland im Gorki Theater Berlin (hier geht's zum TV-Beitrag). Und über Rückkehr nach Reims an der Berliner Schaubühne (zum TV-Beitrag).

4. April 2018: Spekulation um die nächste Intendanz der Volksbühne Berlin

Fröhlich heizt die Tageszeitung Die Welt Rumors um die Berliner Volksbühne an. Dercon sei quasi passé, Lilienthal und Petras wirkten wie Kassengift, kann überhaupt ein "alter weißer Mann" den Kasten retten? Zum Artikel.

4. April 2018: Interview über die Zürcher Talentschmiede Schul-Theater AG Rämibühl 

Über seine Erfahrungen als Leiter der Schul-Theater AG Rämibühl in Zürich spricht Christian Seiler. Bei ihm begannen Stefan Bachmann und Katja Brunner, und er kann erklären, warum Theater heute wichtiger ist denn je.

4. April 2018: Marietta Piekenbrock von der Volksbühne Berlin im Radio-Gespräch

Mehr Volksbühne, war ja so lange Pause: Fragen zur Person Marietta Piekenbrock auf Deutschlandfunk. Zum Nachhören hier.

3. April 2018: Gastspiel des Gogolcenters aus Moskau in Berlin

Eigentlich sollte Kirill Serebrennikow dieses Frühjahr im Deutschen Theater Berlin inszenieren. Wegen einer (politisch motivierten?) Anklage steht er aber seit vergangenem Herbst in Moskau unter Hausarrest. Das DT hat nun zwei Gastspiele von Serebrennikows Gogolcenter nach Berlin eingeladen. Über "Kafka" und "Machine Müller" berichten u.a. taz und DLF Kultur.

3. April 2018: #MeToo-Fall beim Semperoper-Ballett Dresden

"Das Semperoper-Ballett ist durch einen 'Me Too'-Fall in eine tiefe Krise geraten", schreibt Dorion Weickmann in der Süddeutschen Zeitung.

3. April 2018: Der Tagesspiegel über ein Istanbul-Gastspiel des Berliner Ensembles

Das Berliner Ensemble ist der Einladung eines Istanbuler Theaters gefolgt und zeigte die Inszenierung "Der kaukasische Kreidekreis". Der Tagesspiegel berichtet.

1. April 2018: Hermann Beil über die 68er im Theater

1968 war eine Zäsur in der bundesdeutschen Gesellschaft. "Es war eine elementare Zeit", sagt Hermann Beil in Rang 1 auf Deutschlandfunk Kultur. Das ganze Gespräch mit dem langjährigen Dramaturgen und Ko-Direktor von Claus Peymann hier zum Nachhören.

1. April 2018: Der Augsburger Intendant André Bücker im Interview

André Bücker spricht mit der Augsburger Allgemeinen über sein erstes halbes Jahr als Intendant am Theater Augsburg. Hier geht es zum Artikel.

30. März 2018: Kommentar zum Abgang von Matthias Lilienthal in München im Freitag

"München will offenbar lieber ein zweites Residenztheater." Michael Stadler kommentiert im Freitag den Abgang von Matthias Lilienthal als Intendant der Münchner Kammerspiele. Und er spekuliert, wer das Hausübernehmen könnte. Leicht werde es der oder die Nachfolger/in sicher nicht haben. Zum Artikel.

30. März 2018: Burg-Intendantin Karin Bergmann zum Heldenplatz-Skandal vor 30 Jahren

Es war ein Triumph der Kunst über die Krakeeler." Die damalige Pressesprecherin und heutige Intendantin des Wiener Burgtheaters Karin Bergmann erinnert sich an den Skandal um die Uraufführung von Thomas Bernhards Stück Heldenplatz vor dreißig Jahren. Zum Interview mit der Wiener Zeitung. 

30. März 2018: Österreich: Streit um Klassenzimmerstück zum Thema Flucht und Asyl

Das österreichische Innenministerium hat ein Klassenzimmer-Stück zum Thema Flucht in Auftrag gegeben. Dessen Botschaft erhitzt die Gemüter. Der Radiosender FM4 berichtet.

29. März 2018: Keine Beweise gegen Dieter Wedel bei Bavaria

Die Filmproduktionsfirma Bavaria hat ihre interne Untersuchung im #metoo-Fall Dieter Wedel abgeschlossen. Es seien keine Belege für sexuelle Übergriffe gefunden worden. Spiegel Online berichtet.

29. März 2018: NZZ-Bericht über (Theater-)Zensur in Ägypten

Lückenlos und "strikter denn je zuvor" sei die ägyptische Zensur unter Machthaber al-Sisi. Das schreibt die Neue Zürcher Zeitung in einem Bericht über das unabhängige Kulturfestival D-Caf in Kairo. Hier geht's zum Artikel.

29. März 2018: Der Standard zur Sanierung des Wiener Volkstheaters

Verschoben, weil die der Bauboom die Preise nach oben getrieben hat: So steht’s um die dringend nötige Sanierung des Wiener Volkstheaters. Ab 2019 wird renoviert, berichtet der Standard hier.

29. März 2018: Theaterberuf Souffleuse: Porträt in der Thüringischen Landeszeitung

Arnhild Munitzk ist Souffleuse am Meininger Theater. Ihren Beruf und Munitzks individuellen Werdegang stellt die Thüringische Landeszeitung vor. Hier geht's zum Porträt.

27. März 2018: Debatte über Verantwortung der Medien in puncto #MeToo

Der Selbstmord des früheren Theaterleiters Benny Fredriksson löst in den Zeitungen eine Debatte über die Verantwortung der Medien in puncto #MeToo aus. Hier geht es zu unserer Presseschau.

27. März 2018: Das Kollektiv Henrike Iglesias im Porträt in der SZ

Die Süddeutsche Zeitung porträtiert das Performance-Kollektiv Henrike Iglesias. Hier geht's zum Text.

27. März 2018. Über eine Wiener Horváth-Ausstellung berichtet die Presse

Von einer ambitionierten und kundigen Ödon von Horváth-Ausstellung im Wiener Theatermuseum berichtet Norbert Mayer in der Wiener Tageszeitung Die Presse: Ich denke ja gar nichts, ich sage es ja nur. Ödön von Horváth und das Theater.

26. März 2018: 60 Jahre Biedermann + Brandstifter von Max Frisch

Vor sechzig Jahren feierte Max Frischs Biedermann und die Brandstifter in Zürich seine Uraufführung. Bis heute hält sich der Klassiker auf den Spielplänen. Dabei ist überhaupt nicht klar, worauf die Parabel eigentlich abzielt. "Der Freitag" grübelt über ein rätselhaftes Stück.

26. März 2018: Ulrich Khuon über ein Kirill-Serebrennikov-Gastspiel am DT

Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters, hat Gastspiele zweier Inszenierungen des in Russland unter Hausarrest stehenden Regissseurs Kirill Serebrennikov organisiert. "Es ist ein Zeichen für Kirill und dafür, dass auch die russische Gesellschaft dem Widerspruch einen Raum geben soll", sagt er im Interview mit der taz. 

25. März 2018: Regisseur Ersan Mondtag über politischen Einfluss auf Intendanzen

Im Spiegel-Interview regt sich Regisseur Ersan Mondtag "sehr darüber auf", dass mit der Intendanz Matthias Lilienthals an den Münchner Kammerspielen 2020 Schluss sein soll. Angesichts der Einmischung der CSU fordert er einen "Aufschrei" der Kulturschaffenden. Zur Zusammenfassung.

24. März 2018: Heidi Mahler auf DLF Kultur übers Millowitsch-Theaters

Abschied von der Bühne – Aus für Millowitsch-Theater: Deutschlandfunk Kultur hat mit Schauspielerin Heidi Mahler über das legendäre Volkstheater gesprochen. Heute wird dort zum letzten Mal gespielt, dann ist Schluss. Zum Radio-Beitrag.

24. März 2018: Monika Grütters über ihre Anliegen für die neue Legislaturperiode

Monika Grütters ist die neue und alte Kulturstaatsministerin. 3sat sprach mit ihr über ihre Anliegen für die neue Legislaturperiode, darunter Schlagworte wie kulturelle Vielfalt, Digitalisierung, Urheberrecht und soziale Absicherung oder das ambitionierte Humboldtforum. Hier der Link.

23. März 2018: Die RP über die Spendenkampagne des D'dorfer Schauspielhauses

In der Spendenkampagne des Düsseldorfer Schauspielhauses, für die Sönke Wortmann Filme drehte (hier unser Bericht), sind rund 6 Mio. Euro zusammengekommen. Die Modernisierung der Publikumsbereiche im Haus am Gründgens-Platz sei damit finanziell gesichert, berichtet die Rheinische Post.

23. März 2018: Die Berliner Zeitung interviewt Herbert Fritsch

Die Berliner Zeitung hat mit Regisseur Herbert Fritsch Vorabendserien im TV geschaut. "Legoschauspielerei", wie Fritsch sagt. Publikum "Die schwimmen wohlig in ihrer Knödelsoße." Alles auf berliner-zeitung.de.

23. März 2018: Zur Geschichte des Kölner Millowitsch-Theaters

Zum Ende des Millowitsch-Theaters in Köln wirft der WDR 5 noch einmal einen Blick auf Geschichte und Gegenwart des berühmten Volkstheaters. Auf wdr.de.

 

21. März 2018: Die Pläne für die Jubiläumsausgabe des Steirischen Herbsts

Die Süddeutsche Zeitung unterhält sich mit der neuen Intendantin des Festivals "Steirischer Herbst" Ekaterina Degot über ihre Pläne für die Jubiläumsausgabe des Festivals in Graz, das in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. Hier geht es zum Artikel.

21. März 2018: Presseschau zum Abgang Matthias Lilienthals in München

Die Süddeutsche Zeitung ist uneins über Verdienst und Versagen von Matthias Lilienthal an den Münchner Kammerspielen, die Abendzeitung ebenso. Unsere Presseschau.

20. März 2018: Gespräch mit der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig

Die Frankfurter Doppelanlage aus Schauspiel und Oper muss saniert werden. Die Technik ist hin. Wie ist der Stand der Dinge? Muss das Theater aus Kostengründen verlegt werden? Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig im Radiogespräch.

20. März 2018: Laudatio auf Sophie Rois gehalten von Thomas Oberender

Sophie Rois hat den Gertrud-Eysoldt-Ring bekommen. So ziemlich das Höchste, was man kriegen kann als Schauspielerin. Thomas Oberender hat die Laudatio gehalten.

20. März 2018: Gespräch mit Josef Bierbichler über seine Zwei Herren im Anzug

Zur Premiere von Zwei Herren im Anzug, der Verfilmung seines Romans Mittelreich gibt es all überall Gespräche mit dem großen Josef Bierbichler, hier das in der Tageszeitung Die Welt.

15. März 2018: Streit um Inszenierung von Wer die Nachtigall stört

Die Nachlassverwalter von Harper Lee untersagen die Broadway-Adaption ihres Romans Wer die Nachtigall stört durch Aaron Sorkin, wie der Standard berichtet.

14. März 2018: Zum Bonner Treffen der Theatermacherinnen "Burning Issues"

In der Süddeutschen Zeitung berichtet Christine Dössel vom Treffen der Theatermacherinnen Burning Issues in Bonn. Man kann über alles reden, nur über sexuelle Übergriffe redet frau besser nicht. Zur Zusammenfassung.

14. März 2018: Intendant Thomas Oberender über ostdeutsche Identität

In einem Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur setzt sich Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele und selber in der DDR geboren mit ostdeutscher Identität und Rückwärtssehnsucht auseinander. Hier geht's zur Website.

13. März 2018: Gespräch mit dem Rising Star-Schauspieler Franz Rogowski

Im Interview mit critic.de sagt Franz Rogowski, der im Wettbewerb der Berlinale gleich doppelt vertreten war, warum er "im Moment" lieber Film als Theater macht und den Performance-Kurs von Matthias Lilienthals Kammerspielen (wo er bis 2017 im Ensemble war) trotzdem nicht falsch findet. Die Zusammenfassung.

12. März 2018: Yvonne Büdenhölzer zum Theaterfrauen-Treff "Burning Issues"

Viele junge Regisseurinnen bekämen für ihre ersten Arbeiten noch eine gewisse Aufmerksamkeit, sagt Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Berliner Theatertreffens, im Interview mit Deutschlandfunk Kultur. "Dann irgendwann kommt der Frauenschwund." Zum vollständigen Interview hier entlang.

10. März 2018:  Die Dresdener Diskussion zwischen Uwe Tellkamp und Durs Grünbein

Eine kontroverse Diskussion zwischen den Autoren Uwe Tellkamp und Durs Grünbein gab es in Dresden. Die Sächsische Zeitung präsentiert einen Mitschnitt des MDR in voller Länge. Deutschlandfunk Kultur berichtet, die Zeit und die Süddeutsche kommentieren.

10. März 2018: Interview mit Sonja Anders  zur Frauenfrage

Deutschlandfunk Kultur spricht mit Sonja Anders, designierte Chefin des Schauspiels Hannover, über das erste Treffen der Theatermacherinnen in Bonn am Wochenende.

10. März 2018: Die FAZ zur Vorgeschichte von #MeToo

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geht es um die Vorgeschichte von #MeToo, die öffentliche Frau und das Theater als Ort des Kontrollverlustes. Zur Zusammenfassung.

10. März 2018: Radioreportage aus Polen über Antisemitismus

Deutschlandfunk Kultur berichtet über Warschauer Bühnen, die sich mit den antisemitischen Verfolgungen in Polen 1968 auseinandersetzen.

10. März 2018: Zum 100. Todestag des Dramatikers Frank Wedekind

Zum 100. Todestag von Frank Wedekind sendet der Deutschlandfunk ein Kalenderblatt.

9. März 2018: In die Luft schreiben, ein neues Buch über Luc Bondy

Der 2015 verstorbene Regisseur Luc Bondy hätte dieses Jahr seinen 70 Geburtstag gefeiert. Geoffrey Layton widmet ihm nun mit In die Luft schreiben ein Buch. Zur Rezension in der Süddeutschen.

8. März 2018: Christoph Nix im Radio Eins-Podcast mit Serdar Somuncu

Der Konstanzer Intendant Christoph Nix spricht auf Radio Berlin Brandenburg mit Serdar Somuncu über seine Herkunft, das Links-Sein, über Gerechtigkeit, seine Konstanzer Arbeit, von seinen Erfahrungen in Afrika und das Theater der Gegenwart. Zum Nachhören.

8. März 2018: Über ein immersives Großprojekt des Filmemachers Ilja Khrzhanovskij

Das Kunstmagazin Monopol berichtet über ein immersives Großprojekt des russischen Filmemachers Ilja Khrzhanovskij, das die Berliner Volksbühne von Chris Dercon im Herbst 2017 eröffnen sollte, aber scheiterte. Wir fassen zusammen.

8. März 2018: Der Schweizer SRF über Critical Whiteness

Wie weiß ist das deutschsprachige Theater, fragt die Kultursendung Kontext im Schweizer SRF. Hier der Link.

8. März 2018: Der Zürcher Tagesanzeiger über Am Königsweg

Über Elfriede Jelineks "Am Königsweg", Premiere heute, sprechen die Schauspielerinnen Isabelle Menke und Elisa Plüss mit dem Zürcher Tages-Anzeiger.

8. März 2018: Elisabeth Schweeger über das Fehlen von Führungsfrauen

Das Fehlen von Führungsfrauen im Theaterbetrieb bespricht die Esslinger Zeitung mit Elisabeth Schweeger, der Leiterin der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg. 

8. März 2018. Klaus Maria Brandauer zur MeToo-Debatte auf Spiegel Online: "Es ist kein Zustand am Theater, dass man sagt: Man muss andere Menschen verletzen."

8. März 2018: Gespräch mit Ingo Diehl, Präsident der Hessischen Theaterakademie

 Ingo Diehl, Präsident der Hessischen Theaterakademie, spricht in hr2-kultur über sein neues Amt. Nachzuhören hier.

7. März 2018: "Große Umbruchsphase": DLF-Interview mit Marietta Piekenbrock

Der Deutschlandfunk befragt die Programmdirektorin der Berliner Volksbühne Marietta Piekenbrock, warum das Haus mit seinem avancierten theoretischen Überbau als Theater für die Zuschauer nicht funktioniert. Piekenbrock sieht eine "große Umbruchsphase". Zur Zusammenfassung.

7. März 2018: Yvonne Gimpel, die neue Chefin der österreischichen IG Kultur, im Standard

Der Standard stellt die neue Chefin der österreichischen IG Kultur vor, die die Interessen von 350 freien Kulturinitiativen vertritt. Yvonne Gimpels Forderungen sind nachzulesen hier.

7. März 2018: Porträt der Schauspielerin Stefanie Reinsperger in der Berliner Zeitung

"Ich hasse Fasching", sagt die ex-Wiener, jetzt Berliner Starschauspielerin Stefanie Reinsperger zu Ulrich Seidler, der sie für die Berliner Zeitung porträtiert.

7. März 2018: Charly Hübner im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur

"Im Gespräch" mit Deutschlandfunk Kultur ist Charly Hübner und plaudert eine gute halbe Stunde über Gott und die Welt. Nachzuhören hier.

6. März 2018: Interviews mit Luk Perceval

Schon öfter hat der Regisseur Luk Perceval über das deutsche Stadttheatersystem geklagt – aufgeblasene Verwaltungsapparate, zu wenig kreativen Freiraum bemängelt. In Interviews mit zwei Wiener Zeitungen teilt er weiter aus, gegen Altersdiskriminierung und verpasste Chancen im Internet. Wir fassen zusammen.

6. März 2018: Gespräch über die Woche junger Schauspieler in Bensheim

Derzeit läuft die Woche junger Schauspieler in Bensheim an der Bergstraße. Im Kulturgespräch auf HR 2 saß Marlene Anna Schäfer, Mit-Kuratorin dieses Wettbewerbs um den Günther-Rühle-Preis vor dem Mikrophon. Das Gespräch zum Nachhören.

4. März 2018: Zur kulturellen Dominanz des Westens in der BRD

In einem Artikel der SZ zur Situation in Ostdeutschland äußert sich neben anderen ostdeutschen Intellektuellen Thomas Oberender (Berliner Festspiele) zur Dominanz des Westens. Ein Langfassung des Interviews unter anderem mit Aussagen zur Berliner Volksbühne gibt's auf dem Blog der Festspiele.

3. März 2018: Drohende Zwangsversteigerung des Hamburger Hansa-Theaters 

Über eine drohende Zwangsversteigerung der traditionsreichen Hamburger Kleinkunst-Bühne Hansa-Theater aufgrund von Erbschaftsstreitigkeiten berichtet der NDR.

3. März 2018: Der Inspizient des Hamburger Schauspielhauses im Film

Schaltstelle der Theater-Aufführung: Olaf Rausch, Inspizient des Hamburger Schauspielhauses, wird im NDR vorgestellt.

3. März 2018: Claus Peymann kriegt Post vom BaWü-Ministerpräsidenten

Claus Peymann kann immer noch Politiker gegen sich aufbringen. BaWü-Ministerpräsident Winfried Kretschmann wehrt sich gegen Peymanns Vorwurf, dass Stuttgart durch den neuen Bahnhof "eine menschenfeindliche Stadt" sei, mit Verweis auf die Volksbastimmung von 2011. Auf stuttgarter-nachrichten.de.

2. März 2018: Übers Nacktsein auf der Bühne

Die Badische Zeitung unterhält sich mit den Freiburger Schauspieler*innen Janna Horstmann und Henry Meyer, die aktuell Titania und Oberon im Sommernachtstraum spielen, wie es sich anfühlt, nackt auf der Bühne zu stehen. Und zwar hier.

2. März 2018: Die SZ über eine Faust-Ausstellung in München

Die Süddeutsche Zeitung berichtet ausführlich über eine Faust-Ausstellung im Deutschen Theatermuseum München. Hier entlang.

2. März 2018: Die #Metoo-Debatte im Theater

In der Welt macht sich Eva Biringer Gedanken über die #Metoo-Debatte im Theater. Zum Text geht es hier.

Ersan Mondtag über Sexismus und Machtmissbrauch am Theater – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/29738838 ©2018

1. März 2018: Die Zeit über den Burgtheater-Finanzskandal

Ein ZEIT-Recherche-Team ist nach Wien gefahren, um den Burgtheater-Finanzskandal zu durchleuchten. Es zeigt sich ein "Bild voller grauer, unkenntlich gemachter Figuren". Kein Prozess gegen einzelne Beteiligte ist abgeschlossen und die Aussichten darauf versanden. Das Anti-Lehrstück über die "Welt als Wille und Abschreibung" gibt's online auf zeit.de.

1. März 2018: Ivana Sajko über den Rechtsruck in Kroatien

Über den Rechtsruck in Kroatien und den politischen Umbau kultureller Institutionen schreibt die Schriftstellerin Ivana Sajko in der ZEIT. Wir fassen zusammen.

1. März 2018: Theatersanierung in Thüringen

In Thüringen sind diverse Theater baufällig. Aber ein Sanierungsprogramm ist angelaufen. Wir fassen die Medienberichte zusammen.

1. März 2018: Volksbühnen-Unmut continued

Die Medien haben zwar wenig Neues erfahren bei Intendant Chris Dercon im Berliner Brecht-Haus. Aber sie berichten dennoch: die Berliner Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und der Tagesspiegel.

28. Februar 2018: Kritik an Chris Dercons Volksbühne aus der freien Szene Berlins

Volksbühnen-Unmut Teil Fünfhundertzwölf: "Chris Dercon ist der beeindruckendste und konsequenteste Kommunikationsverweigerer. Er spricht nicht mit der Stadt." So sagt es Christophe Knoch, Sprecher der Koalition der freien Szene Berlins, im Deutschlandfunk.

28. Februar 2018: Berlins Ex-Senator Stölzl warnt vor Ensemble-Abbau an der Volksbühne

Volksbühnen-Unmut Teil Fünfhundertdreizehn: Berlins Ex-Kultursenator Christoph Stölzl warnt mit Blick auf den Rosa-Luxemburg-Platz davor, Theater-Ensembles abzubauen und sich "besoffen" machen zu lassen von "dieser Crossover-Idee". Auf Deutschlandfunk Kultur.

28. Februar 2018: Friedenstheater in Kolumbien

"Ein Frieden muss gelebt werden, erzählt und besungen": Mit ehemaligen Farc-Guerilleros hat die kolumbianische Dramaturgin Patricia Ariza ein Theaterstück entwickelt. Über "populäres Volkstheater" zur Traumabewältigung und Friedenspädagogik in einem Land ohne kohärente Kulturförderung spricht Ariza im taz-Interview.

27. Februar 2018: MeToo-Vorwürfe gegen den Leiter der Festspiele Erl

Erl  Anonym erhebt ein Blogger schwere Vorwürfe gegen Gustav Kuhn. Der Leiter der Festspiele Erl in Tirol soll seine Mitarbeiter*innen schikaniert haben und sexuell übergriffig geworden sein. Kuhn bestreitet die Vorwürfe. Der ORF berichtet.

27. Februar 2018: Besuch beim kleinsten Musik- und Tanztheater der USA

Mitten in der Mojave-Wüste gründete die Künstlerin Marta Becket vor 50 Jahren das kleinste Musik- und Tanztheater der USA. Der Deutschlandfunk besuchte das Amargosa Opera House.

26. Februar 2018: Neue Leitung Berliner Staatsballett

Heute gaben Sasha Waltz und Johannes Öhman ihre Programm-Pressekonferenz als designierte Leitung des Berliner Staatsballetts. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gab Öhman in einem Interview vorab ausführliche Auskunft über die Pläne. Wir fassen zusammen.

26. Februar 2018: Reportage: sanierungsbedürftigen Theater in Thüringen

Die Thüringische Landeszeitung guckt in einer Reportage hinter die Kulissen der sanierungsbedürftigen Theater in Nordhausen und Altenburg, wo sich Hornisten in Kohlenkellern einspielen und Uraltelektronik zu explodieren droht. Nachzulesen hier.

25. Februar 2018: Die SZ über eine Faust-Ausstellung

Von der großen Ausstellung Du bist Faust – Goethes Drama in der Kunst in München, mit Faust-Bildern, Faust-Auswirkungen auf Musik und Bildende Kunst in den letzten zwei Jahrhunderten berichtet die Süddeutsche Zeitung. Hier geht's zum Artikel.

23. Februar 2018: Porträt des Schauspielers Thomas Schmauser in der SZ

in der  In der Süddeutschen Zeitung porträtiert Christine Dössel den Münchner Schauspieler Thomas Schmauser, der einer von mehreren ist, die seit Matthias Lilienthals Antritt als Intendant der Münchner Kammerspiele von den Kammerspielen ans Residenztheater gewechselt sind. Aber Schmauser ist nicht böse auf Lilienthal, sowieso hat für ihn "ein Leben jenseits des Theaters" im Zweifelsfall Priorität. Weiterlesen auf sueddeutsche.de.

23. Februar 2018: Das Schauspieler-Ehepaar Lina Beckmann und Charly Hübner

In seiner Reihe "Sagen Sie jetzt nichts" stellt das SZ Magazin das Schauspieler-Ehepaar Lina Beckmann und Charly Hübner einander gegenüber. Voilà.

23. Februar 2018: Ostsee-Zeitung über die schleppende Theatersanierung in Greifswald

"Bröckelnder Putz, abgewetzte Teppiche, wacklige Stühle, marode Leitungen": Schon vor Jahren sollte das Theater in Greifswald saniert werden. Allzu langsam geht es stadtseitig voran, wie die Ostsee-Zeitung berichtet.

22. Februar 2018: Interview mit Ersan Mondtag

Die Berliner Zeitung sprach mit Ersan Mondtag, der unter anderem mal bei Frank Castorf und Claus Peymann hospitiert hat, über Sexismus und Machtmissbrauch am Theater. Hier der Link zum Interview.

21. Februar 2018: Interview mit Ayad Akhtar in der FAZ

Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat mit dem Dramatiker Ayad Akhtar gesprochen. Wir geben im Folgenden einige Auszüge, die sich um Akhtars umstrittenes Stück Geächtet drehen, das zu den erfogreichsten Stücken der letzten Zeit zählt.

21. Februar 2018: Bühnenverein pro Strukturkritik: Ulrich Khuon im Zeit Online-Interview

Über die Rolle der Intendanz in Fragen des Machtmissbrauchs und über konkrete Vorhaben des Bühnenvereins spricht Ulrich Khuon, dem Intendanten des Deutschen Theaters in Berlin und Präsidenten des Deutschen Bühnenvereins, mit Zeit Online. Wir fassen zusammen.

21. Februar 2018: Vorab, erster Eindruck vom Dok-Film über die Volksbühne

Wer schon mal einen Blick werfen möchte auf Partisanen, den Film über die Volksbühne – hier im Berlinale-Magazin des rbb, ab Minute 17:55.

21. Februar 2018: Schauspielerin Mateja Meded über Rassismus in Film und Theater

Wie es ist, in der Film- und Theaterwelt trotz Schauspielstudiums nur als "undeutsches Fleischprodukt angesehen" zu werden? Und in Deutschland nur "geduldet zu sein?" Mateja Meded erzählt's in ihrer Kolumne auf Zeit Online. Hier geht's zum Text.

19. Februar 2018: Stefan Bachmann über Machtmissbrauch am Theater

"Es ist gute, radikale, wahnsinnige, anarchische oder eben auch erotische Kunst möglich, ohne mit den Mitteln des Machtmissbrauchs zu arbeiten," sagt Stefan Bachmann im Interview mit dem Wiener Standard. Das ganze Interview: hier.

19. Februar 2018: Die Berliner Zeitung über das Leid der Volksbühnen-Gewerke

Die Berliner Zeitung hat sich hinter den Kulissen der Dercon-Volksbühne umgeschaut. Die Werkstätten klagen über mangelnde Beschäftigung und fürchten den Arbeitsplatz-Abbau. Mehr in unserer Zusammenfassung.

19. Februar 2019: Die RambaZamba-Schauspielerin Hieu Pham im Gespräch

In der Zeit-Rubrik "Kontoauszug" berichtet die RambaZamba-Schauspielerin Hieu Pham (23) über ihr Einkommen (270 Euro netto im Monat) und wie sie davon lebt. Auf zeit.de.

19. Februar 2019: Claus Peymann probt in Stuttgart King Lear

"Mein Geburtsjahr ist 1968". Ein unterhaltsames Filmchen mit Claus Peymann (Jahrgang 1937), der gerade an alter Wirkungsstätte in Stuttgart den "King Lear" probt, hat der SWR im Angebot.

Ältere Presseschauen finden Sie in der Übersicht.