zeitungen 280 imago19. Januar 2018

Go global

Der Trend geht zum Globe Theatre. Nachdem die Süddeutsche Zeitung neulich über Pläne des Landestheaters Coburg berichtete, ein Globe als Er-/Zusatz-Spielstätte zu errichen, plant der Berliner Morgenpost zufolge nun auch die Berlin Shakespeare Company ein eigenes Rundhaus – mit guten Realisierungschancen.

18. Januar 2018: Die Berner Zeitung porträtiert Mizgin Bilmen

18. Januar 2018: "Das Theater habe ich relativ spät entdeckt, meine Eltern und das nähere Umfeld empfanden das eher als etwas Abgehobenes." Heute ist Mizgin Bilmen eine der gefragtesten Regisseurinnen ihrer Generation. Die Berner Zeitung porträtiert die 34-Jährige.

17. Januar 2018. AfD in Kulturausschuss des deutschen Bundestags

Wie die FAZ berichtet, will die AfD-Fraktion den umstrittenen Philosophen Marc Jongen für den Vorsitz des Kulturausschusses des Bundestags nominieren. Der Deutsche Kulturrat forderte wiederholt, dass der AfD nicht der Vorsitz des Ausschusses zufallen dürfe.

17. Januar 2018. Dramatiker Dominik Busch im Porträt 

Busch gilt der Neuen Zürcher Zeitung als ein "Paradebeispiel geglückter Schweizer Dramatikerförderung". Eine Begegnung mit dem Autor vor der Uraufführung seines neuen Stücks in Basel.

14. Januar 2018. Dramatiker Peter Turrini im Interview

Für den Standard hat Ronald Pohl ein Gespräch mit Peter Turrini geführt. Über seine Volksstücke, den Qualm aus Quatsch und Worten und die neue Regierung in Wien. Zu unserer Zusammenfassung.

14. Januar 2018. Milo Rau über mögliche Folgen von NoBillag

Milo Rau schreibt im Zürcher Tages-Anzeiger eine feine kleine Satire auf die Schweizer (Nicht-)Zukunft nach der gegenwärtig in einem Volksbegehren verlangten Abschaffung der öffentlichen Finanzierung des Schweizer Rundfunks.

14. Januar 2018. Wie fotografiert man Schauspieler?

Für Rang 1 auf Deutschlandfunk Kultur hat André Mumot mit Ute Mahler gesprochen, eine der (berühmten) Fotografinnen der verlässlich wiederkehrenden Kampagnen mit Porträts der Schauspieler*innen der Berliner Schaubühne.

13. Januar 2018: Nina Hoss zur Frauen-Quote am Theater

Im Interview mit den Kieler Nachrichten spricht sich Kino-Star und Schaubühnen-Ensemblemitglied Nina Hoss für mehr Intendantinnen aus – und warnt vor Arroganz gegenüber AfD-Wählern. Zur Zusammenfassung.

13. Januar 2018: Porträt des Regisseurs Felix Hafner im Standard

Früh eisern am Ackern, ist Felix Hafner mit seinen 25 Jahren bereits ein erfolgreicher, gut gebuchter Regisseur. In St. Pölten bringt er jetzt Joseph Roths Die Flucht ohne Ende auf die Bühne. Im Standard porträtiert ihn Margarete Affenzeller – bitte hier entlang.

13. Januar 2018: Rang 1-Interview mit dem chilenischen Regisseur Sebastián Squella

Mit dem chilenischen Regisseur Sebastián Squella spricht Marsida Lluca für das Theatermagazin Rang 1 auf Deutschlandfunk Kultur. Squella gastiert bei Santiago a Mil, einem der wichtigsten südamerikanischen Theaterfestivals, das einen regen Austausch mit deutschen Institutionen pflegt. Hier geht’s zum Radiobeitrag.

11. Januar 2018: Das Rudolstädter Theater, Gastspielreisen und das Geld

Das Rudolstädter Theater zeigt seinen "Faust_eins" als Gastspiel in Eisenach, und das sechs Mal. Eine Besonderheit, weil bis 2004 eine Landestheater-Kooperation bestand, die aufgekündigt wurde und nun wieder zur Debatte steht. Mehr darüber in der TLZ, wir fassen zusammen.

11. Januar 2018: Videospiel – das Gesamtkunstwerk?

Videospiele gehören seit Langem zur Welt des Theaters. Zahlreiche immersive Theaterprojekte beziehen sich auf sie. Jetzt erklärt die FAZ sie gar zum Gesamtkunstwerk, angelehnt an Richard Wagners Begriff der Verschmelzung von Dichtung, Musik, Tanz, Architektur. Mehr in der Zusammenfassung.

10. Januar 2018: Wie kann in der Freien Szene besser gefördert werden?

Freie Künstler*innen müssten heute in Antragskunde promovieren, schreibt Petra Kohse in der Berliner Zeitung und macht sich Gedanken über die kunstfremden Vorgaben unserer Förderstrukturen. Sie hat dabei auch konkrete Verbesserungsvorschläge. Hier unsere Zusammenfassung.

10. Januar 2018: Corinna Harfouch-Interview in der NZZ

Corinna Harfouch spielt in Zürich bei Herbert Fritsch Theater. Deshalb spricht die Neue Zürcher Zeitung mit ihr. Über #MeToo, Fritsch, das feudalistische System Theater und natürlich die Volksbühne und Frank Castorf. Hier, lesen Sie selbst, bitte sehr.

10. Januar 2018: Die Sächsische Zeitung porträtiert den Schauspieler Stephen Bestier

Warum verlassen Schauspieler*innen ein Festengagement in der Provinz? Gründe von Stephan Bestier und Kerstin Slawek, die beide das Theater Zittau verlassen.

9. Januar 2018: Der Nachtkritik-Kolumnist und -redakteur a.D. Wolfgang Behrens

Mit Spielzeitbeginn wechselte Wolfgang Behrens, langjähriger Theaterkritiker und nachtkritik-Redakteur, als Dramaturg ans Staatstheater Wiesbaden. Die Allgemeine Zeitung stellt ihn in der Reihe "Hinter den Kulissen" vor - und zeigt ihn sogar im Anzug! Zum Bild und zum Text hier entlang.

9. Januar 2018: Die taz porträtiert die Beiruter Theatergruppe Zoukak

In Beirut hat die Theatergruppe Zoukak eine besondere Form dramatischen Spiels entwickelt, um Gewalterfahrungen zu verarbeiten. Tom Mustroph porträtiert die Gruppe in der taz. Hier gehts zum Text.

8. Januar 2018: Der NDR porträtiert den Schauspieler Murat Yeginer

"Ich spreche besser türkisch als plattdütsch", sagt der Regisseur und Schauspieler Murat Yeginer im NDR-Videoporträt, das sich mit seinem Weg ins Theater beschäftigt – Yeginer war in den 80er Jahren einer der ersten Schauspielstudierenden mit Migrationshintergrund. Hier der Link zum Film.

7. Januar 2018: Mehr weibliches Theater in Irland

Unter dem Hashtag #WakingTheFeminists formierte sich 2016 eine feministische Emanzipationsbewegung in der Theaterszene Irlands – mit großem Erfolg. Über mehr weibliche Chefinnen und Stimmen auf Irlands Bühnen berichtet The Guardian.

6. Januar 2018: Die WOZ zur Volksbühnen-Debatte

"Castorfs Volksbühne verachtete die Norm. Jetzt muss seine Regentschaft für diese Norm selbst stehen. Es ist so vieles verkehrt an dieser Debatte." In der Schweizer Wochenzeitung identifiziert Tobi Müller lauter Widersprüche im Streit um Chris Dercons Volksbühne Berlin. Zur Zusammenfassung.

5. Januar 2018: Schauspielerin Helen Mirren im Porträt

Die Süddeutsche Zeitung traf die große Film-Schauspielerin und Royal-Shakespeare-Company-Mitglied Helen Mirren und erlebte "eine laute Feministin" (ein YouTube-Hit: ihre Coolness angesichts des Sexismus eines Moderators im BBC-Fernsehen 1975). Der SZ-Text steht online.

5. Januar 2018: Proteste gegen Konzert am Berliner HAU

Der Tagesspiegel berichtet über Proteste gegen ein Konzert, das der israelische Wahlberliner Ariel Ashbel zum Andenken an die ägyptische Sängerin Oum Kalthoum am Berliner HAU organisiert. Im Internet würden beteiligte arabische Künstler dazu aufgerufen, die Veranstaltung zu boykottieren. HAU-Leiterin Annemie Vanackere verteidigt Ashbel gegen ein "identitäres Reinheitsdenken" in der Kampagne. Mehr auf tagesspiegel.de.

4. Januar 2018: Regisseurin Susanne Kennedy im Deutschlandfunk-Interview

"Ich versuche, das Theater an seine Grenzen zu bringen, um die Kraft des Theaters aufs Neue wiederzubeleben", sagt die Regisseurin Susanne Kennedy im Interview mit dem Deutschlandfunk. Nachzuhören und zu -lesen hier.

4. Januar 2018: Die SZ über Pläne für ein Globe-Theater in Coburg

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über Pläne für ein Globe-Theatre als Ausweichspielstätte fürs Landestheater Coburg.

31. Dezember 2017: Lukas Bärfuss über die Kampagne "No Billag" in der Schweiz

"Wie kann es sein, dass die Ideologie von libertären Sektierern von der Öffentlichkeit breit diskutiert wird?" fragt der Schriftsteller Lukas Bärfuss in der auflagenstarke Schweizer Boulevardzeitung Blick angesichts der Kampagne zur Abschaffung öffentlich rechtlicher Medien. "Wie kann es sein, dass diese Männer mit ihren antidemokratischen Extremismen zur ideellen Avantgarde wurden und weite Teile bisher bürgerlicher Kreise für sich eingenommen haben?" Hier die Zusammenfassung.

31. Dezember 2017: Milo Rau über seine Ausladung beim Ringier-Verlag

Im Berner Bund berichtet der Theatermacher Milo Rau über seine Ausladung von einem Debattenforum des Schweizer Medienkonzerns Ringier. Unsere Zusammenfassung hier.

30. Dezember 2017: Zwischenbilanz der ersten Spielzeit der Dercon-Volksbühne

Die Zeitungen und Rundfunkanstalten ziehen nach einem halben Jahr Volksbühnen-Intendanz Chris Dercon Zwischenbilanz und sind alle enttäuscht sowie mehr oder weniger streng. Wir fassen eine Auswahl an Stimmen kurz zusammen.

30. Dezember 2017: Der Deutschlandfunk über Theater im KZ

Theater im KZ – Der Deutschlandfunk berichtet über eine Krakauer Ausstellung über Theater von Häftlingen in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Nachzuhören hier.

30. Dezember 2017: Im Archiv des Schauspielers August Wilhelm Iffland

Der Tagesspiegel hat sich ins Archiv von August Wilhelm Iffland begeben, der Berlin vor 200 Jahren aus der Theaterprovinz führte.

30. Dezember 2017: Geburtstagsfeature für Jahrhundertkritiker Alfred Kerr

Deutschlandfunk Kultur schenkt Alfred Kerr ein Feature zum 150. Geburtstag. Nachzuhören hier.

30. Dezember 2017: Der Dramatiker David Hare über das Theater seiner Träume

In The Guardian malt der britische Dramatiker David Hare sich das Theater seiner Träume aus: mit Writers' Room, einer guten Bar – und Schauspiel-Ensemble: "Certain actors will be associated with the Playhouse." Read more

29. Dezember 2017: Der Tagesspiegel über die Restaurierung des Räuberrads

Wieviel Patina soll es behalten dürfen, wieviel muss weg, damit es wieder sicher steht? Und wo überhaupt? Das Räuberrad, Symbol der "alten Volksbühne" am Rosa-Luxemburg-Platz, wird zur Zeit in Berlin restauriert, natürlich gibt es auch in dieser Sache Konfliktparteien, wie der Tagesspiegel berichtet.

29. Dezember 2017: #MeToo in der Tanzwelt

Die Stuttgarter Zeitung stellt an internationalen Beispielen dar, wie #MeToo Debatten in der Tanzwelt auslöst. Voilà.

28. Dezember 2017: Tina Lanik über Diskriminierung am Theater

RuhrNachrichten.de interviewt die Schauspiel- und Opernregisseurin Tina Lanik. Das ausführliche Gespräch über Stellung und Verhalten von Frauen und weiblichem Führungspersonal am Theater können Sie hier nachlesen.

28. Dezember 2017: Deutschlandfunk-Gespräch mit Chris Dercon

Chris Dercon auf allen Kanälen, immer. Auf Deutschlandfunk erklärte er seine selten spielende Volksbühne jetzt zu einem "neuartigen Mischwesen". Hier geht's zur Zusammenfassung.

26. Dezember 2017: #MeToo die SZ protokolliert Erfahrungen von Schauspielerinnen

Im Oktober hat die Süddeutsche Zeitung Schauspielerinnen zu ihren Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Anzüglichkeiten befragt. Jetzt geben sie in der SZ zu Protokoll, was sich seitdem verändert hat. Hier der Link.

„Glück allein reicht nicht“ Otto Mellies spricht über sein Leben - Erfolg und Tragik – Quelle: https://www.mz-web.de/29387514 ©2017
„Glück allein reicht nicht“ Otto Mellies spricht über sein Leben - Erfolg und Tragik – Quelle: https://www.mz-web.de/29387514 ©2017

23. Dezember 2017: Die SZ porträtiert den Schauspieler Charly Hübner

In der Süddeutschen Zeitung porträtiert Christine Dössel den Film- und Theaterschauspieler Charly Hübner als "Geschoss".

23. Dezember 2017: Interview mit Otto Mellies in der MZ

"Glück allein reicht nicht" - der Schauspieler Otto Mellies, der im Januae 86 Jahre alt wird, spricht im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung über seinen Blick und seine Wünsche ans Theater. Hier gehts zum Text.

23. Dezember 2017: Chris Dercon über Social Media auf DLF

Facebook und Twitter kümmern ihn nicht, sagt Chris Dercon, Intendant der Volksbühne Berlin und Gründer einer "digitalen Bühne" ebendort, im "Kulturfragen"-Gespräch mit dem Deutschlandfunk (Ausstrahlung: 26.12.). Für die Beliebigkeit dort habe er einfach keine Zeit. Hier die Meldung des DLF mit dem betreffenden Gesprächsauszug.

22. Dezember 2017: Die NZZ interviewt Philipp Ruch (ZPS)

"Erregung, die vom Territorium der Kunst aus in eine Gesellschaft gezündet wird, sollten wir in Zeiten, in denen nach dem Nutzen der Kunst gefragt wird, keineswegs verächtlich machen", sagt Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung.

22. Dezember 2017: DLF Kultur über kulturpolitische Forderungen der AfD

Die AfD Sachsen-Anhalt fordert die Entlassung des Intendanten der Oper Halle und fordert Theater und Opern als "Erziehungsanstalten, die der deutschen Nationalbildung dienen". Deutschlandfunk Kultur berichtet.

20. Dezember 2017: Finanzdefizit am Theater Chemnitz

Das Theater Chemnitz steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Intendant Christoph Dittrich muss sich wegen eines wachsenen Finanz-Lochs vor dem Aufsrichtsrat verantworten. Innerhalb von zwei Monaten soll das Defizit um fast 600.000 Euro gestiegen sein. Die Freie Presse berichtet.

16. Dezember 2017: Theaterfotografin Birgit Hupfeld im Porträt

Auf WDR 3 porträtiert Stefan Keim die Theaterfotografin, deren Bilder im wiedereröffneten Dortmunder Schauspielhaus ausgestellt werden (und auch in unserer Bildleiste laufen).

16. Dezember 2017: Simon Strauß von der FAZ verlangt wirkliche, also zweckfreie Kunst

Simon Strauß von der FAZ liest eine osbkure Zeitschrift und findet das alte  Lied: Wann gibt es endlich wieder zweckfreie Kunst? Er wartet: auf einen neuen Beckett. Zum Nachlesen einstweilen nur hinterm Paywall hier.

16. Dezember 2017: Gespräch mit der Regisseurin Yael Ronen

Der Europäische Theaterpreis wurde in diesem Jahr unter anderem an die Regisseurin Yael Ronen verliehen. Deutschlandfunk Kultur nahm die Gelegenheit der Verleihung wahr, um sich mit der vielfach gepriesenen und bepreisten Regisseurin zu unterhalten.

14. Dezember 2017: Wird die Volksbühne ein Produktionshaus, Marietta Piekenbrock?

Wird die Volksbühne Berlin unter Chris Dercon als Ensemble- und Repertoiretheater abgewickelt und als Produktions- und Gastspielhaus neu eröffnet? Das fragt die Berliner Zeitung Dercons Programmdirektorin Marietta Piekenbrock. Unsere Zusammenfassung.

14. Dezember 2017: Zur Sanierung des Schauspiels Dortmund

Kurz vor der Rückkehr des Schauspiels Dortmund an seine angestammte Spielstätte geben die Ruhrnachrichten einen Überblick über Ablauf und Kosten der Sanierung. Auf ruhrnachrichten.de.

13. Dezember 2017: Intendant J. Lux zu den Arbeitsbedingungen am Thalia Hamburg

Nachdem Jens Harzer am Sonntag die Arbeitsbedingungen für Schauspieler kritisierte, und wir die Argumente nochmal zusammen fassten, hatte sich auch Thalia-Intendant Joachim Lux in einem Leserkommentar auf nachtkritik.de zu Wort gemeldet. Das Hamburger Abendblatt berichtet darüber, hier der Link.

11. Dezember 2017: Diskussion in Linz über Regie-Frauen im Theater 

Derzeit arbeiten vier Regisseurinnen gleichzeitig am Landestheater Linz. Die Oberösterreichischen Nachrichten haben mit Susanne Lietzow, Katka Schroth, Verena Koch und Stephanie Mohr über die Benachteiligung von Frauen im Theater gesprochen.

11. Dezember 2017: Jens Harzers Boy-Gobert-Preisrede

Gestern war in Hamburg Verleihung des Boy-Gobert-Preis an den jungen Steffen Siegmund vom Thalia Theater. In seiner Laudatio redete der Thalia-Kollege Jens Harzer seinem Intendanten ins Gewissen. Unsere Zusammenfassung.

11. Dezember 2017: Die Schauspielerin Wiebke Puls in der SZ

Die Bildstrecke "Sagen Sie jetzt nichts" im Magazin der Süddeutschen Zeitung bestreitet in der neuesten Ausgabe Wiebke Puls, Schauspielerin und Pastorentochter aus Husum.

11. Dezember 2017: Der Regisseur Ersan Mondtag im DF Kultur

In seiner regelmäßigen Theaterkolumne auf Deutschlandfunk Kultur sprach der Regisseur Ersan Mondtag diesmal über Ekeltheater und Altersekel.

10. Dezember 2017: Plauderei mit dem Schauspieler Marc Hosemann

"Eigentlich hatte ich die Vorstellung, eine reiche Frau zu heiraten und zu chillen. Aber das hat aus verschiedenen Gründen nicht geklappt." Marc Hosemann, langjähriges Ensemblemitglied an Frank Castorfs Volksbühne, plaudert mit der Berliner Zeitung.

10. Dezember 2017: Premiere von Kirill Serebrennikows Ballettstück Nurejew

Der russische Regisseur Kirill Serebrennikow steht unter Hausarrest. Sein zunächst abgesagtes Balettstück Nurejew feierte nun doch Premiere – ohne ihn. Die Deutsche Welle berichtet.

9. Dezember 2017: Schauspieler Thomas Schmauser im Interview

Ein einlässliches Gespräch über (nicht nur) Münchner Theaterdinge hat Michael Stadler für die Münchner Abendzeitung mit dem Schauspieler Thomas Schmauser geführt, der von den Kammerspielen ans Residenztheater wechselt. Unsere Zusammenfassung.

8. Dezember 2017: Das Zentrum für politische Schönheit soll aufregen, steht in der NZZ

erntet viel Kritik für seine Aktion gegen den AfD-Politiker Björn Höcke. In der Neuen Zürcher Zeitung verteidigt Milosz Matuschek nun die Gruppe: Kunst dürfe aufregen, schockieren und provozieren. Zur Zusammenfassung.

8. Dezember 2017: Die Akademie für Digitalität und Theater in Dortmund

Den Grundstein für eine Akademie für Digitalität und Theater wollen der Dortmunder Intendant Kay Voges und sein Team im nächsten Frühjahr in einer ehemaligen Schule in Dortmund legen. Ein TV-Beitrag des WRD stellt das Projekt vor.

7. Dezember 2017: Intendant Joachim Lux im Interview

Der Intendant des Hamburger Thalia Theaters, spricht im Interview mit dem Hamburger Abendblatt über die Gründe, warum er noch bis 2024 weitermachen will. Und gibt sich selbstkritisch. Mehr in der Zusammenfassung.

7. Dezember 2017: Volksbühnen-Intendant Chris Dercon im Video-Interview

Die Zeit fragt: Woher kommt der Hass in der Berliner Kulturszene? Volksbühnen-Intendant Chris Dercon antwortet. Mehr auf zeit.de.

6. Dezember 2017: Die SZ spekuliert über die neue Resi-Intendanz in München

Die Süddeutsche spekuliert darüber, wer Martin Kusej 2019 am Münchner Residenztheater nachfolgt. Viele Indizien sprechen für Andreas Beck, noch Intendant in Basel. Aber mit Barbara Frey, noch Intendantin in Zürich, steht auch Konkurrenz bereit. Mehr in unserer Presseschau.

6. Dezember 2017: Die Diskussionsrunde zum Ensembletheater in der Berliner AdK

Regional und überregional berichten die Medien von der Berliner "Elefantenrunde" in der Akademie der Künste mit acht Theaterleiter*innen zum Thema Ensembletheater. Ein "Familienfest" mit Eklat. Unsere Presseschau.

5. Dezember 2017: Basels Intendant Andreas Beck will nicht verlängern

Im Sommer war Basels Intendant Andreas Beck einer der heißen Kandidaten auf die neue Leitung des Wiener Burgtheaters. Den Job bekam Martin Kušej, seinen Vertrag in Basel will Beck trotzdem nicht verlängern, wie er heute bekannt gab. 2020 wird er die Stadt verlassen. Im Video-Interview mit Telebasel blickt Beck zurück und nach vorn.

4. Dezember 2017: Rostocks Ex-Intendant Sewan Latchinian im Interview

"Ich würde ein drittes Mal zurückkehren", sagt Sewan Latchinian im Interview mit der Leipziger Volkszeitung über sein Verhältnis zur Stadt Rostock und dem Volkstheater, als dessen Intendant er gleich drei Mal entlassen wurde. Mehr auf lvz.de.

3. Dezember 2017: Deutschlandfunk-Interview zur Frage: Was ist ein Ensemble

Was ist eigentlich ein Ensemble, wo kommt es her, was ist der Unterschied zu einer "Truppe", wie bildet sich ein Ensemble? In Rang 1 auf Deutschlandfunk Kultur hat sich Susanne Burkhardt mit dem Theaterwissenschaftler Peter W. Marx darüber unterhalten.

3. Dezember 2017: Das Obdachlosentheater Ratten 07 im Deutschlandfunk-Porträt

Zum 25jährigen Bestehen gratulierte Deutschlandfunk Kultur dem Berliner Obdachlosentheater Ratten 07 in seiner Theatersendung Rang 1.

3. Dezember 2017: Ulrich Tukur im Deutschlandfunk-Interview

Ulrich Tukur ist ein Multitalent. Schauspieler, Autor, Musiker. Er sei ein Mensch, der an beiden Enden brenne, sagte er im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur.

1. Dezember 2017: Kulturkampf im polnischen Theater

Der MDR referiert Thomas Irmer den aktuellen Stand des polnischen Theaters und den Exodus seiner Künstler. Fazit: Koproduktionen und eine verstärkte Zusammenarbeit auf Festivalebene könnten die Situation aus Deutschland heraus in Polen verbessern. Mehr auf mdr.de.

30. November 2017: Matthias Lilienthal über das Stadttheater der Zukunft

Die Berliner Zeitung spricht mit Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele, über die Herausforderung, ein Ensemble zeitgemäß zu besetzen, und seine Vorstellungen eines Stadttheaters der Zukunft. Unsere Zusammenfassung.

30. November 2017: Stefanie Carp über die Ruhrtriennale 2018-2020

 Im NRW-Kulturmagazin k.west spricht Neu-Intendantin Stefanie Carp über ihre Ideen für die Ruhrtriennale 2018-2020. Unsere Zusammenfassung.

30. November 2017: Die aktualisierte Presseschau zum Zentrum für politische Schönheit

 "Terroristen" sind die Künstler*innen des Zentrums für politische Schönheit für den AfD-Politiker Björn Höcke. Sie hatten ihm ein Holocaust-Mahnmal neben das Wohnhaus gebaut. Neue Kommentare zur Aktion in unserer aktualisierten Presseschau.

30. November 2017:Stefanie Reinsperger im Radio-Eins-Gespräch

Stefanie Reinsperger vom Berliner Ensemble spricht auf Radio Eins über ihre Arbeit mit Frank Castorf an Victor Hugos Les Misérables. Hier nachzuhören.

29. November 2017: Die SZ zur beginnenden Sexismus-Debatte im Ballett

Können Körper abstrakt sein, "reine Form, rein kinetisch"? Oder pflegt das klassische Ballett sexistische Klischees, indem es Tänzerinnen gerne spreizbeinig fotografieren lässt oder sie szenisch als Opfer darstellt? Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine fällige Debatte. Mehr hier.

29. November 2017: Porträt von Necati Öziri in der Berliner Zeitung

Wut als Antriebskraft: Die Berliner Zeitung porträtiert den Autor und Dramaturgen Necati Öziri. Er wechselt vom Maxim Gorki Theater zu den Berliner Festspielen, wo er das Internationale Forum des Theatertreffens leiten wird. Zum Porträt geht's hier entlang.

28. November 2017: Telefonaktion des Peng!-Kollektivs gegen Entmietung

Geschichten von Mietern, die mit fragwürdigen Methoden aus ihren Wohnungen gedrängt wurden, spielt das Künstlerkollektiv Peng! via Anruf an die verantwortlichen Vermieter zurück. Über die Telefonaktion berichtet die taz hier.

27. November 2017: Ändert Arbeitsbedingungen: Oberhausens Intendant Florian Fiedler

Florian Fiedler, frisch gestarteter Intendant am Theater Oberhausen, will einiges anders machen: gleichberechtigter, dehierarchisierter und angstfreier arbeiten. Er hat sich z.B. das eigene Gehalt gekürzt, um Mitarbeiter*innen ihre Einstiegsgehälter erhöhen zu können. Deutschlandfunk Kultur hat mit ihm gesprochen, wir fassen zusammen.

24. November 2017: Kritik an Potsdamer Findungskommission

In den Potsdamer Neuesten Nachrichten kritisiert Lea Rosh in ihrer Funktion als Vorsitzende des Freundeskreises des Hans-Otto-Theaters die Arbeit der Findungskommission, die zur Ernennung der neuen Intendantin Bettina Jahnke führte (Rosh gehörte der Findungskommission selber an). Hier der Link.

24. November 2017: Frank Castorf an neuer Heimstatt in Berlin

Im Berliner Ensemble ist Frank Castorf los – von einem Pressegespräch mit Castorf zu seiner Hugo-Inszenierung "Les Miserables", die demnächst Premiere hat, berichten mit liebevoller Süffisanz Berliner Zeitung und Tagesspiegel.

23. November 2017: Wolfgang Ullrich über einen neuen Totalitarismus der Schönheit

Was haben Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit und einige Denker der extremen Rechten gemein? Ein "schwärmerisch-totalitäres Verständnis von Schönheit", schreibt der Philosoph Wolfgang Ullrich. Sein Aufsatz über die Wiederkehr von Überwältigung statt Emanzipation durch das (Kunst-)Schöne findet sich auf der Webseite der Zeitschrift "Pop. Kultur und Kritik".

 

Ältere Presseschauen finden Sie in der Übersicht.