meldungen

Schneller Arbeitslosengeld für Schauspieler:innen

29. November 2022. Die Anwartschaftszeit zum Bezug von Arbeitslosengeld I für kurzfristig beschäftigte Schauspieler:innen soll dauerhaft gesetzlich verkürzt werden. Das meldet heute unter anderem der WDR unter Berufung auf den Bundesverband Schauspie (BFFS). Die verkürzte Anwartschaftszeit stand bislang nur provisorisch im Gesetz, soll nach dem Willen der deutschen Ampelkoalition aber ab Januar dauerhaft fixiert werden. 

Musterklage gegen Salzburger Festspiele

28. November 2022. Wie heute unter anderem Der Standard berichtet, ist am Arbeits- und Sozialgericht der Stadt Wien eine Musterklage gegen den Salzburger Festspielfond eingereicht worden. Dabei gehe es um den Vorwurf der "unzulässige(n) Beschäftigungspraxis bei den Salzburger Festspielen", wie die Initiativen "Anwaltspetition für Freischaffende" und "Aufstehen für die Kunst" mitteilen.

Solidarität mit "Letzte Generation"

23. November 2023. In einer gemeinsamen Erklärung unter dem Titel "Klimaschutz ist kein Verbrechen" haben zahlreiche Künstler:innen, darunter viele aus dem Theater, ihre Solidarität mit der Protestbewegung "Letzte Generation" bekundet. In der von den Schauspieler:innen Sophie Basse, Birte Schrein, Daniel Stock und Sandrine Zenner sowie dem Autor Lothar Kittstein und dem Regisseur Volker Lösch initiierten Erklärung heißt es: 

Verlag der Autoren kritisiert "Vögel"-Absetzung

22. November 2022. Mit "großer Bestürzung" habe der Verlag der Autoren, in dessen Programm Wajdi Mouawads Stück "Vögel" erscheint, die Entscheidung des Münchner Metropoltheaters zur Kenntnis genommen, das Stück vom Spielplan zu nehmen. Das teilt der Verlag heute in einer Presseerklärung mit. Die von zwei jüdischen Studierendenverbänden in einem offenen Brief erhobenen Vorwürfe des Antisemitismus seien "ungerechtfertig". Jüdinnen und Juden würden in dem Stück "nicht 'als prinzipiell rassistisch dargestellt und dämonisiert', wie es in dem Brief heißt", so die Pressemitteilung, die anschließend auf mehrere kritisierte Passagen des Stücks eingeht. So sei etwa die Zuschreibung antisemitischer Züge bei der Figur des Holocaust-Überlebenden Etgar "nicht nachzuvollziehen": 

Marcel Gomes leitet das Ballett der Semperoper Dresden

19. November 2022. Marcel Gomes wird für die Spielzeit 2023/24 Leiter des Semperoper Balletts in Dresden, meldet die Neue Musikzeitung (NMZ). Gomes, bislang Erster Solist und Ballettmeister des Balletts, ersetzt damit Aaron S. Watkins, der ans English National Ballet in London wechselt. Zur Spielzeit 2024/25 soll die Ballettleitung an der von Intendant Peter Theiler geführten Sächsischen Staatsoper endgültig neu besetzt werden.

Aufruf zur Unterstützung der Ukraine im Kriegswinter

18. November 2022. In einem auf spiegel.de veröffentlichten Offenen Brief fordern 70 Schriftsteller:innen, Wissenschaftler:innen und Politiker:innen eine stärkere Unterstützung für die Ukraine. Sie rufen zu "Spenden, humanitärer und technischer Hilfe" auf sowie zur Lieferung von Waffen, um die russischen "Invasionstruppen zurückzudrängen".

Wiesbaden: Doppelspitze für Staatstheaterintendanz

15. November 2022. Dorothea Hartmann und Beate Heine werden Intendantinnen des Staatstheaters Wiesbaden, das meldet das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Die hessische Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende haben die Entscheidung heute bekannt gegeben.

Dramaturgin Karla Kochta verstorben

Systemkritik zwischen Zeilen und Bildern

15. November 2022. Die Dramaturgin Karla Kochta ist tot. Das teilt das Sächsische Staatsschauspiel Dresden mit, wo die 1949 Geborene seit 1972 tätig war. Hier betreute sie der Mitteilung zufolge unter anderem Klaus Dieter Kirsts legendäre Uraufführungen von Christoph Hein wie "Passage" (1987) und "Die Ritter der Tafelrunde", die 1989 eine Signaturinszenierung der Wende wurde. 1994 folgte noch "Randow", ebenfalls in der Regie von Klaus Dieter Kirst.

Nestroy-Preise 2022 vergeben

14. November 2022. Am gestrigen Sonntagabend wurden in Wien zum 23. Mal die Nestroy-Preise für die besten Theateraufführungen in Österreich und im deutschsprachigen Raum vergeben. Die Verleihung fand erstmals wieder live statt, und zwar in den Art for Art Dekorationswerkstätten im Wiener Arsenal. Zuvor stand bereits fest, dass die Schauspielerin Elisabeth Orth den Preis für ihr Lebenswerk erhält.

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