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AdK Berlin: Neue Stipendiaten für die JUNGE AKADEMIE

31. Juli 2025. Die Regisseurin Jaz Woodcock-Stewart, die Illustratorin Charlie Casanova und der Performer, Bühnen- und Kostümbildner Michael Graessner wurden im Bereich der Darstellenden Kunst von der Akademie der Künste Berlin für das Residenzprogramm der JUNGEN AKADEMIE 2025/26 ausgewählt. Das gibt die Institution in einer Presseaussendung bekannt.

Insgesamt werden 18 internationale Künstler:innen verschiedener Sparten an den in der JUNGEN AKADEMIE gebündelten Residenzprogrammen teilnehmen. Die entsprechenden Stipendien richten sich an Künstler:innen, "die bereits mit ersten Werken in die Öffentlichkeit getreten sind" und bieten "die Möglichkeit, sich über die Akademie der Künste mit Mitgliedern zu vernetzen, kreativ im interdisziplinären Kontext auszutauschen und künstlerische Projekte zu entwickeln", heißt es in der Mitteilung.

Jaz Woodcock-Stewart, die zuletzt am Theater Basel Tennessee Williams' "Glasmenagerie" inszenierte und Charlie Casanova, die vor allem durch die dokumentarische Illustration von Regiearbeiten Herbert Fritschs in der Theateröffentlichkeit bekannt wurde, erhalten jeweils ein mit 5.000 Euro dotiertes Berlin-Stipendium, das einen dreimonatigen Aufenthalt in den Ateliers der Berliner Akademie der Künste am Hanseatenweg ermöglicht und zusätzlich mit 3.000 Projektgeld verbunden ist. Michael Graessner, der als Bühnenbildner arbeitet und überdies als Performer etwa dem FARN Kollektiv um die Schauspielerin Sandra Hüller angehört, wurde für das ebenfalls dreimonatige, mit 4.500 Euro dotierte Villa-Serpentara-Stipendium ausgewählt, das jährlich insgesamt vier Berliner Künstler:innen einen Arbeitsaufenthalt in der Villa Serpentara in Olevano bei Rom bietet.

(Akademie der Künste Berlin / cwa)

Mehr dazu:

  • "Dinge des Lebens" – Janis El-Biras Kurzporträt über Jaz Woodcock-Stuart in der Reihe "durchgestartet"

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