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Oper Halle: Schwerer Wasserschaden durch Sabotage

26. April 2025. Ein offener Hydrant hat im Opernhaus Halle einen erheblichen Wasserschaden verursacht. Das berichten verschiedene Medien, darunter der MDR. Der neue Bühnenboden hat sich den Berichten zufolge aufgrund der Nässe bereits verzogen, Maschinen und der Motor der Drehbühne wurden beschädigt. Vieles deutete auf Sabotage hin, heißt es. Nun ermittele das Landeskriminalamt.

Die Polizei in Halle geht laut MDR zum derzeitigen Zeitpunkt davon aus, dass ein Hydrant in der Oper durch einen oder mehrere unbekannte Täter manipuliert wurde. Ein Polizeisprecher habe gegenüber MDR Sachsen-Anhalt davon gesprochen, dass vor Ort Spuren wie DNA und Fingerabdrücke gesichert worden seien. Einer Sprecherin der Bühnen Halle zufolge sind enorme Mengen Wasser auf den Bühnenbereich und in die Unterbühne geflossen. Der Schaden belaufe sich allein an der Bühne auf mindestens 100.000 Euro. 

Eine politisch motivierte Tat im Zusammenhang mit einem geplanten Konzert von Igor Levit am Mittwoch schließen die Ermittler laut MDR zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus. Der Starpianist gilt als politischer Aktivist und engagiert sich unter anderem gegen Antisemitismus. Aufführungen können jedoch am Wochenende nicht in geplanter Form stattfinden. Die Premiere von "The Turn of the Screw" werde nur "konzertant", also nur musikalisch stattfinden.

(MDR / Mitteldeutsche Zeitung / sle)

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