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Heutige Ratssitzung entscheidet Schicksal der Essener TuP
Einsicht dringend erforderlich
Essen, 4. März 2009. Trotz der Solidarität des Publikums ist die Bezirksregierung Düsseldorf offenbar nicht bereit, der Theater- und Philharmonie Essen GmbH (TuP) einen Finanzausgleich für die Tariferhöhungen der Jahre 2008 und 2009 zu gewähren. Das sagte der TuP-Betriebsratsvorsitzende Adil Laraki gestern gegenüber einem Nachrichtenjournalisten von ddp. Was dazu führe, dass sich bis 2013 ein Defizit von mehr als 15 Millionen Euro anhäufen werde.
Den Angaben zufolge lassen sich Einsparungen in diesem Umfang nicht umsetzen, ohne die künstlerische Qualität einzuschränken oder einzelne Sparten zu schließen. Um alle künstlerische Sparten zu erhalten, ist in der vergangenen Woche eine Unterschriftenaktion gestartet worden, an der sich inzwischen mehr als 10.000 BürgerInnen beteiligt haben. Die TuP umfasst die Bereiche Oper, Schauspiel, Philharmonie und Ballett.
Heute sind die rund 700 Mitarbeiter aufgerufen, als "bunter Zug" zur Ratsversammlung zu gehen, um für Unterstützung zu werben. Denn heute soll die Entscheidung fallen, ob ein rettender Sonderzuschuss in Höhe von 3,4 Millionen Euro für die finanziell angeschlagene TuP gewährt wird.
(ddp via Theaterkanal / peko)
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