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Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa verstorben
14. April 2025. Der peruanische Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa ist im Alter von 89 Jahren in Lima verstorben, melden diverse Medien.
Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, war einer der herausragenden Romanciers und Essayisten der südamerikanischen Literatur. Zu seinen belletristischen Hauptwerken zählen "Das Grüne Haus", "Tante Julia und der Kunstschreiber", "Lob der Stiefmutter", "Das böse Mädchen" und "Das Fest des Ziegenbocks". Seine Bücher waren autobiographisch gefärbt, seine Themen der "Widerstand gegen jede Form der Unterdrückung" und das "Lob der Freiheit", wie Deutschlandfunk Kultur in einem Porträt anlässlich seines 80. Geburtstags hervorhob.
Die Rechte an seinen von Dagmar Ploetz und Heidrun Adler übersetzten Theaterstücken und Hörspielen "Das Fräulein von Tacna", "La Chunga", "Tante Julia" und "Lob der Stiefmutter" hält der Suhrkamp Theaterverlag.
Llosa promovierte in den 1970er Jahren über seinen kolumbianischen Schriftsteller-Kollegen Gabriel García Márquez, mit dem er später auch eine Zeitlang befreundet war. Llosa war 1987 Mitgründer und später auch Vorsitzender der liberalen Partei "Movimiento Libertad" und scheiterte 1990 bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen gegen Alberto Fujimori. Den Literatur-Nobelpreis erhielt er 2010.
(deutschlandfunkkultur.de / suhrkamptheater.de / chr)
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