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Residenztheater: Kurt-Meisel-Preis für Moritz Treuenfels
Die Preisträger*innen Isabell Antonia Höckel, Moritz Treuenfels und Vassilissa Reznikoff mit Residenztheater-Intendant Andreas Beck (2. v.l.) © Adrienne Meister
15. Juli 2024. Der Schauspieler Moritz Treuenfels ist gestern mit dem 28. Kurt-Meisel-Preises der Freunde* des Residenztheaters München ausgezeichnet worden. Die Förderpreise erhielten Isabell Antonia Höckel und Vassilissa Reznikoff. Das meldet das Theater in einer Presseaussendung.
Jährlich wählt das Abonnement-Publikum des Residenztheaters München die Ensemblemitglieder, die der Förderverein bei einer Gala auszeichnet.
Der Kurt-Meisel-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, die Förderpreise mit je 3.000 Euro. Die Förderpreise vergibt der Verein der Freunde des Bayerischen Staatsschauspiels e.V. seit 1983, den Kurt-Meisel-Preis seit 1997.
Zum Theatertreffen eingeladene Ensembleinszenierung
Dieses Jahr entschied sich das Publikum mit Moritz Treuenfels für einen in München ausgebildeten Schauspieler, der am Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Hans Otto Theater Potsdam und dem Theater Basel engagiert war, bevor er 2019/20 ins Ensemble des Residenztheaters München wechselte. Zu sehen ist er am Haus derzeit u.a. als Menelaos in Ulrich Rasches "Agamemnon", als Alexander in Simon Stones "Drei Schwestern", als Graf Wetter vom Strahl in Elsa-Sophie Jachs "Das Käthchen von Heilbronn" oder als Toby Darling in Matthew Lopez’ "Das Vermächtnis", das in der Regie von Philipp Stölzl mit dem das Residenztheater zum Theatertreffen 2023 eingeladen war.
Förderpreise an zwei Spielerinnen unter 35 Jahren
Vassilissa Reznikoff absolvierte eine Bühnentanz-Ausbildung in Hamburg und Berlin bevor sie am Salzburger Mozarteum Schauspiel studierte. Sie war bereits während des Studiums bei den Salzburger Festspielen zu sehen, wurde ans Schauspielhaus Wien und das Nationaltheater Mannheim engagiert und kam 2022/23 ans Residenztheater. Sie spielt derzeit u.a. in "Lysistrata macht Urlaub" von Oleksandr Seredin, Karin Henkels Kafka-Abend "Das Schloss" oder in der Roman-Adaption "Spitzenreiterinnen" von Yana Eva Thönnes und gibt die Solveig in Sebastian Baumgartens "Peer Gynt" und Demetria im "Sommernachtstraum" von Stephan Kimmig.
Isabell Antonia Höckel studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und war am Residenztheater und den Münchner Kammerspielen zu sehen. 2022/23 trat sie am Residenztheater ihr erstes Engagement an. Sie ist u.a. in Claudia Bauers "Valentiniade", Thom Luz’ "Sternstunden der Menschheit" nach Stefan Zweig, "Peer Gynt" und dem Liederabend "Jetzt oder nie" ihrer Schauspielkollegen Max Rothbart und Florian Paul von der "Kapelle der letzten Hoffnung" besetzt.
(Residenztheater / eph)
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