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Salzburg: Außergerichtliche Einigung mit Marina Davydova

13. Dezember 2024. Das Direktorium der Salzburger Festspiele und die Ende November fristlos gekündigte Schauspieldirektorin Marina Davydova haben sich außergerichtlich geeinigt. Das meldet der WDR.

Vermeiden wollten die beiden Parteien damit langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen, so der WDR. Über den Inhalt der Einigung sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die Salzburger Festspiele hatten sich aufgrund von Verstößen gegen vertragliche Dienstpflichten nach nur einer Saison von Davydova getrennt. Als Grund wurde insbesondere Davydovas Tätigkeit bei einem Berliner Theaterfestival genannt. Laut Süddeutscher Zeitung gibt die Regisseurin an, das Festival ehrenamtlich beraten zu haben. Der wahre Grund für ihre Entlassung sei ein anderer, zitiert die SZ Davydova, die damit auf weitergehende Differenzen mit dem Direktorium und namentlich Markus Hinterhäuser hindeutet.

Das von Marina Davydova kuratierte Programm für die Salzburger Festspiele 2025 wird im Sommer noch zu sehen sein.

(WDR, SZ / eph)

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