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Sopranistin Beate Ritter mit 41 Jahren verstorben
Beate Ritter als Engel in "Saint François d’Assise / Scènes franciscaines" von Olivier Messiaen in Stuttgart 2023 © Martin Sigmund
23. Juni 2025. Die Koloratursopranistin Beate Ritter ist nach kurzer Krankheit im Alter von 41 Jahren verstorben, meldet der Standard. Sie war lange Jahre Ensemblemitglied der Wiener Volksoper und hätte hier im Herbst die Paraderolle der Königin der Nacht in Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Zauberflöte" in der Regie von Intendantin Lotte de Beer singen sollen.
Beate Ritter, 1983 in Grieskirchen/Oberösterreich geboren, absolvierte eine Musicalausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und anschließend ein Studium des klassischen Sologesangs an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Ihr Operndebüt feierte sie 2009 am Theater an der Wien als Yniold in Claude Debussys "Pelléas et Mélisande". Von 2010 bis 2018 war sie Ensemblemitglied an der Wiener Volksoper und wechselte anschließend ins Ensemble der Staatsoper Stuttgart.
In Stuttgart erlebte nachtkritik.de Beate Ritter im Juni 2023 in Anna-Sophie Mahlers Inszenierung "Saint François d'Assise / Scènes franciscaines" von Olivier Messiaen. Nachtkritikerin Verena Großkreutz schreibt über den Auftritt: "Und dann die Sopranstimme von Beate Ritter! Nicht ganz von dieser Welt, und doch von menschlich-anziehender Wärme, wunderschön. Ein magischer, sehr berührender Moment, genau getaktet mit der Musik, die hier ihre ganze irisierende Schönheit entfaltet."
(standard.at / staatsoper-stuttgart.de / chr)
- Die Homepage der Sopranistin: www.beate-ritter.at
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