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Westwind Festival: Jurypreise vergeben

Westwind Festival 2025: Die Kinderjury mit ihrem Preisträger TOBOCO © Daniel Raboldt

7. Juni 2025. Beim 41. Westwind Festival für junges Theater wurden gestern die Jurypreise vergeben. Die Kinder- wie die Fachjury zeichneten die Produktion "Monsterrrr!" von TOBOSO aus Essen aus, die Jugendjury wählte "in liebe," von c.t.201 aus Köln. Das gibt das Junge Schauspielhaus Düsseldorf als Co-Veranstalter in einer Pressemitteilung bekannt.

  • Die Kinderjury (Aedan D’Inca, Marie Höhn, Momo Knevels, Tosca Knoebel, Lieselotte Rüdel, Maya Seuken, Lotta Singh, Mia Tangen und Rona Tarhan) wählte die Physical Comedy-Produktion "Monsterrrr!" von TOBOSO (mit Trygve Wakenshaw, Regie: Fabian Sattler) für Menschen ab 7 Jahren mit folgender Begründung: "Es war sehr bunt und einfallsreich und nicht zu furchteinflößend. Das Kostüm hat zu einem Kostüm gepasst, das nicht Unheil wollte, sondern Spaß. Unsere Highlights waren die selbst produzierten Soundkulissen und die vielen spontanen Witze."
  • Die Jugendjury (Eli Aliashvili, Hannah Claas, Kassandra Giftaki, Thien Kim Phan, Danyil Kostiunin und Julian Lambrozov) zeichnete die Stückentwicklung "in liebe," von c.t.201 (Regie: Sefa Küskü und Ensemble) aus Köln für Publikum ab 14 Jahren aus: "Ein Stück, das eine unbequeme Realität auf die Bühne bringt – ohne zu belehren, sondern mit Klarheit, Emotion und Mut. Es ist ein starkes, mutiges Stück, das aktuelle Realität künstlerisch verdichtet, das uns als Jugendliche ernst nimmt – und das eine Geschichte erzählt, die gehört werden muss."
  • Die Fachjury (Kuratorin Mijke Harmsen, Theaterleiter, Tänzer und Choreograf Jan Kress und Kulturjournalistin Dorothea Marcus) entschied sich ebenfalls für die Produktion "Monsterrrr!" von TOBOSO: "Ein Stück, das uns alle auf verschiedenen Sinnesebenen anspricht und gleichzeitig gesellschaftlich-relevante Themen wie Ausgrenzung, Autorität und Othering anspricht. Themen wie Einsamkeit, Wut und Entgrenzung werden psychologisch tief aufgearbeitet und gleichzeitig bringt die Inszenierung uns so sehr zum Lachen, das wir fast nicht mehr können."

Das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro wurde paritätisch zwischen den Gewinnergruppen aufgeteilt.

Beim Westwind Festival konkurrieren zehn von einer Auswahljury vorgeschlagene Inszenierungen um die von den drei Festivaljurys vergebenen Preise. Westwind wird jedes Jahr von einem anderen Theater in NRW ausgerichtet. Gastgeber des 41. Westwind Festivals war das Junge Schauspiel in Zusammenarbeit mit dem FFT Düsseldorf und dem tanzhaus NRW.

(D’haus / eph)

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