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Theater Augsburg: Sanierung beschlossen
Mehr Bürgerbeteiligung gefordert
30. Juli 2015. Der Augsburger Stadtrat hat am Mittwoch die Sanierung des Theaters beschlossen. Das berichtet die sueddeutsche.de. Dem Bericht zufolge werden die Gesamtkosten werden auf 189 Millionen Euro geschätzt. Der Freistaat Bayers werde sich 107 Millionen beteiligen. Im Jahr 2017 soll zunächst mit der Renovierung des maroden Großen Hauses begonnen werden. Damit wird die Sanierung weniger kosten, als die zunächst veranschlagten 235 Millionen Euro, schreibt die Augsburger Allgemeine.
Mehr Bürgerbeteiligung gefordert
30. Juli 2015. Der Augsburger Stadtrat hat am Mittwoch die Sanierung des Theaters beschlossen. Das berichtet die sueddeutsche.de. Dem Bericht zufolge werden die Gesamtkosten werden auf 189 Millionen Euro geschätzt. Der Freistaat Bayers werde sich 107 Millionen beteiligen. Im Jahr 2017 soll zunächst mit der Renovierung des maroden Großen Hauses begonnen werden. Damit wird die Sanierung weniger kosten, als die zunächst veranschlagten 235 Millionen Euro, schreibt die Augsburger Allgemeine.
Allerdings rege sich auch Widerstand. So ist auf sueddeutsche.de von einem Offenen Brief Ausburger Kulturschaffender die Rede, in dem bereits vor dem Sanierungsbeschluß mehr Bürgerbeteiligung gefordert wurde.
Während die Kulturschaffenden auch beim Umbau des Großen Hauses mitreden wollten, schließt die Stadtregierung das laut sueddeutsche.de aus. Baureferent Gerd Merkle begründe diese Entscheidung mit der fehlenden Zeit. Und weil es bei dem denkmalgeschützten Gebäude ohnehin kaum gestalterische Spielräume gebe. Immerhin, so sueddeutsche.de weiter, sollen die Bürger beim zweiten Sanierungsabschnitt mitreden dürfen. In einem Dialogprozess unter dem Motto "Zukunft der Theaterlandschaft Augsburg" werde dann diskutiert, wie und wo die Verwaltungsgebäude und die zweite Spielstätte entstehen sollen. Dies sei auch ein Zugeständnis der Stadt an mehr als 50 Unterzeichner des offenen Briefes, so die Augsburger Allgemeine. Zu deren Forderungen hatt auch gehört, zunächst über die inhaltliche Zukunft des Theaters zu sprechen, bevor durch Um- und Neubauten Fakten geschaffen würden.
(sueddeutsche.de / Augsburger Allgemeine / sle)
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