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Der Bürgerentscheid "Rettet die Ku'damm"-Bühnen ist gescheitert
Es fehlen 1,32 Prozent
Berlin, 17. Januar 2011. Der Bürgerentscheid "Rettet die Kudamm-Bühnen" in dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist am gestrigen Sonntag aufgrund einer zu geringen Wahlbeteiligung gescheitert. 13,68 Prozent der Wahlberechtigten haben sich an der Abstimmung beteiligt. Die Vorlage des Bürgerentscheids hätte nur als angenommen gegolten, wenn mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten an der Abstimmung teilgenommen und von diesen mehr als 50 Prozent der Vorlage zugestimmt hätten.
Es fehlen 1,32 Prozent
Berlin, 17. Januar 2011. Der Bürgerentscheid "Rettet die Kudamm-Bühnen" in dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist am gestrigen Sonntag aufgrund einer zu geringen Wahlbeteiligung gescheitert. 13,68 Prozent der Wahlberechtigten haben sich an der Abstimmung beteiligt. Die Vorlage des Bürgerentscheids hätte nur als angenommen gegolten, wenn mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten an der Abstimmung teilgenommen und von diesen mehr als 50 Prozent der Vorlage zugestimmt hätten.
Die Abstimmungsfrage lautete: "Stimmen Sie folgendem Ersuchen zu: Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin wird aufgefordert, den Erhalt der beiden Schauspielhäuser 'Komödie' und 'Theater am Kurfürstendamm' am Kurfürstendamm 206 - 209 in ihrer Nutzung und in ihrem baulichen Bestand zu sichern und dafür alle geeigneten planungsrechtlichen Instrumente auszuschöpfen?"
Diejenigen, die den Weg ins Wahllokal fanden, stimmten der Vorlage mit der großen Mehrheit von 90,54 Prozent zu.
Der Misserfolg des Bürgerentscheids macht nun den Weg für den britischen Investor Ballymore frei, in dessen Plänen zur Neubebauung des entsprechenden Areals am Kurfürstendamm der Abriss einer der beiden historischen, in den 1920er Jahren von dem Architekten Oskar Kaufmann entworfenen Bühnen vorgesehen ist.
Vor zwei Monaten hatte sich – wie gemeldet – der Intendant der Berliner Theater am Kurfürstendamm, Martin Woelffer, gegen die Bürgerinitiative "Rettet die Kudamm-Bühnen" gestellt, da er den mit dem Investor ausgehandelten Kompromiss, wenigstens eine der Bühnen zu erhalten, durch den Bürgerentscheid gefährdet sah.
(wb / berlin.de)
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vielmehr vereinen wir sämtliche kunstgattungen unter einem dach!
das ist viel schlimmer als ein flohzirkus! das ist ein irrenhaus!
was wohl max reinhardt dazu sagen würde?
ich glaube an die unsterblichkeit der deutschsprachigen bühnen,
nicht nur am KU'DAMM!
TORSTEN VOGELSBERG,
DER "KLEiNE" TORSTEN.