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Preis der deutschen Theaterverlage 2017 für das Deutsche Theater Göttingen
Keine Selbstverständlichkeit
Berlin, 6. Dezember 2017. Der diesjährige Preis der Deutschen Theaterverlage geht an das Deutsche Theater Göttingen. Wie die Stiftung Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage mitteilt, erhält das Haus den Preis "für seine leidenschaftliche und nachhaltige Förderung von Gegenwartsdramatik".
Keine Selbstverständlichkeit
Berlin, 6. Dezember 2017. Der diesjährige Preis der Deutschen Theaterverlage geht an das Deutsche Theater Göttingen. Wie die Stiftung Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage mitteilt, erhält das Haus den Preis "für seine leidenschaftliche und nachhaltige Förderung von Gegenwartsdramatik".
In der Jurybegründung heißt es, dass sich in der laufenden Saison "zum Beispiel unter elf Schauspiel-Premieren im Großen Haus sage und schreibe sechs Nachinszenierungen moderner Stücke sowie zwei Uraufführungen" fänden. Stückprojekte würden langfristig verfolgt, "und wenn sie sich für eine Spielzeit zerschlagen, so kommt die künstlerische Leitung nicht selten ein, zwei Spielzeiten später doch wieder darauf zurück – keine Selbstverständlichkeit im heutigen schnelllebigen Theaterbetrieb". Neben der deutschsprachigen sei auch die ausländische Dramatik kontinuierlich präsent, auch mit hierzulande teils noch unbekannten Autorinnen und Autoreny.
Zur Jury der Stiftung des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage gehören derzeit die Dramatiker Rebekka Kricheldorf und Lutz Hübner, der Komponist Manfred Trojahn sowie die Bühnenverleger Thomas Maagh (Verlag der Autoren) und Frank Harders-Wuthenow (Boosey & Hawkes).
2016 ging der Preis an die Staatsoper Hannover, 2015 an das Staatstheater Mainz, 2014 an das Theater Heidelberg, 2013 ans Schauspiel Nürnberg, 2012 ans Staatstheater Karlsruhe.
(VDB Stiftung / geka)
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Wer die Möglichkeit hat, sollte sich die Stücke Himmel und Agnes ansehen.
Agnes, Himmel, Licht im Kasten, America First, Vereinte Nationen, Das kleine Pony, Malala, Wasted!
Toll das ein kleines Stadttheater so einen Spielplan abliefert und den Mut hat die Stücke regelmäßig zu spielen