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Sibylle-Berg-Stück gewinnt Berliner Friedrich-Luft-Preis
Von Müttern und Töchtern
Berlin, 6. März 2016. Sebastian Nüblings Uraufführung des Sibylle-Berg-Stücks Und dann kam Mirna erhält den Friedrich-Luft-Preis für die "beste Berliner und Potsdamer Aufführung des Jahres 2015". Der Preis wird seit 1992 alljährlich von der Berliner Morgenpost in Erinnerung an den 1990 verstorbenen Theaterkritiker Friedrich Luft vergeben. Er ist mit 7.500 Euro dotiert.
Von Müttern und Töchtern
Berlin, 6. März 2016. Sebastian Nüblings Uraufführung des Sibylle-Berg-Stücks Und dann kam Mirna erhält den Friedrich-Luft-Preis für die "beste Berliner und Potsdamer Aufführung des Jahres 2015". Der Preis wird seit 1992 alljährlich von der Berliner Morgenpost in Erinnerung an den 1990 verstorbenen Theaterkritiker Friedrich Luft vergeben. Er ist mit 7.500 Euro dotiert.
"Und dann kam Mirna" wurde im September 2015 am Berliner Maxim Gorki Theater uraufgeführt. Das Stück ist als direkter Nachfolger zu Es sagt mir nichts das sogenannte Draußen angelegt, mit dem Sibylle Berg 2014 in der Kategorie "Stück des Jahres" in der Umfrage des Fachblatts "Theater heute" gewann. "Und dann kam Mirna" ist in diesem Jahr auch zum Wettbewerb um den Mülheimer Dramatikerpreis eingeladen.
Die siebenköpfige Jury des Friedrich-Luft-Preises zeigte sich überzeugt von Nüblings und Bergs Arbeit, weil hier "Lebensentwürfe und Generationen temporeich aufeinanderprallen", wie Jury-Mitglied Katrin Pauly in der Morgenpost schreibt. "Die Inszenierung vertraut dem Text von Sibylle Berg, entwickelt schnell einen eigenen Rhythmus und torpediert mit Verve und auch Komik Idealbilder von Müttern und Töchtern."
Zur Jury des Friedrich-Luft-Preises gehören derzeit neben der Theaterkritikerin Katrin Pauly die Schauspielerinnen Martina Gedeck und Claudia Wiedemer, der Intendant der Berliner Staatsoper Jürgen Flimm, der Gründungsintendant des Deutschlandradio Ernst Elitz, die Autorin Lucy Fricke sowie der Kulturchef der Berliner Morgenpost Matthias Wulff. Die letztjährige Siegerinszenierung war "Karamasow" nach Fjodor Dostojewski, in der Regie von Thorsten Lensing.
(Berliner Morgenpost / chr)
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