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Milo Rau: Das geschichtliche Gefühl - In seiner Saarbrücker Poetikdozentur knüpft der Künstler einen ästhetischen Zusammenhang zwischen Ökonomie und Repräsentationskritik

It's the economy, stupid!

von Falk Schreiber

29. Mai 2019. Ohne Superlative geht es nicht. Also wird
Milo Rau im Klappentext des Bandes "Das geschichtliche Gefühl" mit hymnischen Pressezitaten gewürdigt, als "einflussreichster" (Die Zeit), "interessantester" (De Standaart) oder "ambitioniertester" (The Guardian) Theatermacher der Gegenwart. Was inhaltlich zwar wenig aussagt, aber zumindest klarstellt, dass Rau sehr international wahrgenommen wird, im durch Sprachgrenzen eingehegten Sprechtheater bis heute eher unüblich.

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