Intensiv und ohne Sicherheitsnetz

Berlin, 27. April 2009. Wie der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft mitteilt, geht der Dramatikerpreis der deutschen Wirtschaft über 10.000 Euro in diesem Jahr an Juliane Kann. Die 1982 geborene Autorin wurde von einer fünfköpfigen Jury – Ulrich Khuon (Deutsches Theater Berlin), Wilfried Schulz (Staatsschauspiel Dresden), Barbara Mundel (Theater Freiburg), Amélie Niermeyer (Düsseldorfer Schauspielhaus) und Andreas Schneider (Will Media GmbH) – unter dem Vorsitz von Nina Hugendubel (Vorsitzende des Gremiums Literatur des Kulturkreises) aus 19 nominierten Autoren ausgewählt.

Zur Begründung schreibt Nina Hugendubel: "Der Dramatikerpreis des Kulturkreises richtet sich besonders an junge, am Anfang ihrer Karriere stehende Theaterautoren. Juliane Kann ist ein hervorragendes Talent dieser Generation. Ihre Stücke zeigen plastisch Sorgen, Nöte und Hoffnungen einer Jugend, die intensiv und ohne Sicherheitsnetz lebt."

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der deutschen Industrie, der die Auszeichnung jedes Jahr in Kooperation mit einer "nahmhaften Bühne" vergibt, verleiht ihn diesmal in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin. An den Preis geknüpft ist ein Stückauftrag, bei dem "in enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble des Deutschen Theaters" ein Text geschrieben werden soll, der dann in der Spielzeit 2010/11 in Berlin uraufgeführt wird.

Die Preisverleihung wird während der Jahrestagung des Kulturkreises am 10. Oktober 2009 in Mainz stattfinden. Zu den bisherigen Dramatikerpreisträgern zählen Joanna Laurens, Händl Klaus, Nuran Calis, Thomas Freyer, Philipp Löhle und Ewald Palmetshofer.

(ape)

 

 
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