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Schauspieler Alfred Müller gestorben
Der James Bond des Ostens
11. Dezember 2010. Einer Traueranzeige in der Berliner Zeitung vom heutigen Tag zufolge, ist der Schauspieler Alfred Müller gestorben, und zwar bereits am 2. Dezember. Müller gehörte viele Jahrzehnte lang zum Ensemble des Berliner Maxim Gorki Theaters, an das er 1955 von Maxim Vallentin engagiert worden war.
1963 wurde der 1928 in Berlin-Wedding geborene Schauspieler im Agententhriller "Streng geheim" als "James Bond des Ostens" berühmt und spielte seitdem in über 100 Film- und Fernsehfilmen mit. 1969 erhielt er für seine Darstellung von Karl Marx in Helmut Dschiubas Film Mohr oder die Raben von London den Nationalpreis der DDR. Auf der Bühne konnte man Müller in den letzten Jahren im Theater am Kurfürstendamm und dem Theater des Westens erleben, wo er für eine Rolle im Musical "Blue Jeans" noch als über Siebzigjähriger das Rock'n'Roll-Tanzen lernte.
(sle)
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