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Christoph Schlingensief schwer erkrankt
Schwere Operation
Berlin, 30. Januar 2008. Wie die Donnerstags-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung mit Rekurs auf dpa und den Berliner Kurier mitteilt, ist der Regisseur Christoph Schlingensief offenbar schwer erkrankt. Dem Bericht zufolge hat er sich in einem Berliner Krankenhaus einer schweren Operation unterziehen müssen.
"Ihm wurde ein Lungenflügel herausoperiert", zitiert das Blatt den mit Schlingensief befreundeten Schauspieler Udo Kier. Die Deutsche Oper Berlin, wo Schlingensief zur Zeit die Jeanne d'Arc-Oper Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna von Wolfgang Braunfels vorbereitet, habe sich zur Sache nicht äußern wollen.
Laut Welt online bestätigte die Deutsche Oper Berlin eine Erkrankung Schlingensiefs, ohne Einzelheiten zu nennen. Felix Schnieder-Henninger, Sprecher der Deutschen Oper Berlin, sagte nur, der Regisseur werde sich in den nächsten Tagen selbst äußern.
(sle/jnm)
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Natürlich zielen auch sie auf eine brisante Mischung bestehend aus Sensation und Krebsängsten des Lesers, die ihren Bericht zu einem vielversprechenden Produkt werden lässt, das eine hohe Klickrate erzielen wird. Strukturell unterscheiden sie sich damit in keiner Weise von Medien, über die wir "Kulturschaffenden" sonst so gerne die Nase rümpfen. Im Januar berichteten sie noch über die Produktion "Breaking News" des Theaterkollektivs "Rimini Protokoll" am HAU2 in Berlin. Tatsächlich konnte man dort einiges über die marktorientierte Systematik der Nachrichtengenerierung und ihrer Verwendung lernen. Vielleicht lesen sie dort die vielen Einträge noch einmal und löschen anschließend ihre Meldung über Christoph Schlingensief samt meines Kommentars!
Ich musste auch gerade Nase rümpfen. Ist die Meldung falsch? Dann hätten Sie sie richtig stellen können. Ist sie so unwichtig, dass man sie uns "Kulturschaffenden" vorenthalten soll? Nein. Da scheien Sie bei Rimini Protokoll irgendetwas in den falschen Hals bekommen zu haben.