meldung

Deutscher Bühnenverein: Präsident Brosda wiedergewählt

7. Juni 2025. Carsten Brosda wurde als Präsident des Deutschen Bühnenvereins wiedergewählt. Das teilt der Deutsche Bühnenverein mit.

Die Mitglieder des Bundesverbands der Theater und Orchester wählten der Pressemitteilung zufolge Hamburgs Senator für Kultur und Medien auf ihrer Hauptversammlung in Chemnitz als Präsident des Deutschen Bühnenvereins einstimmig wieder. Auch die Geschäftsführende Direktorin Claudia Schmitz wurde in ihrem Amt bestätigt.

In den Gruppen wählten die Mitglieder des Bühnenvereins darüber hinaus ihre Co-Vorsitzenden, die zusammen mit dem Präsidenten das Präsidium bilden.

  • Rechtsträgergruppe:
    Annekatrin Klepsch und Eric Seng, Vertreter:innen: Wolfgang Beckermann und Cerstin Gerecht
  • Privattheatergruppe:
    René Heinersdorff und Tobias Veit
  • Intendant:innengruppe:
    Markus Dietze und Kathrin Mädler
  • Verwaltungsdirektor:innengruppe:
    Matthias Köhn und Alexandra Stampler-Brown
  • Außerordentliche Mitglieder:
    Charlotte Sieben und Bernward Tuchmann
  • Landesbühnenausschuss:
    Eva Lange und Stefan Dörr

Einstimmig wurde im Rahmen der Jahresversammlung Jürgen Schitthelm, Mitbegründer der Schaubühne und bis 2012 Theaterleiter, als Ehrenmitglied in den Deutschen Bühnenverein aufgenommen.

"Wir leben in Zeiten, in denen es oftmals so scheint, als gäbe es keine vernünftigen Alternativen zum Status Quo", zitiert die Mitteilung ein Statement Carsten Brosdas zu seiner Wiederwahl. "Diese gefühlte Ausweglosigkeit fordert Theater und Orchester heraus. Auf den Bühnen sehen wir schließlich jeden Tag, dass etwas anderes als die derzeitige Wirklichkeit denkbar und spielbar und damit auch in die Welt zu bringen ist. Wir müssen das gesellschaftliche Bewusstsein für den Wert dieser künstlerischen Arbeit stärken. Ohne Investitionen in eine freie und vielfältige Kunst wird unsere Gesellschaft auf Dauer ärmer werden." 

Auch forderte Brosda die rund 280 Intendant*innen, Verwaltungsdirektor*innen, Kulturpolitiker*innen und Vertreter*innen aus der Kulturverwaltung in Chemnitz auf, freie Kunst zu ermöglichen, die Transformation der Bühnen voranzutreiben und mit zeitgemäßen Tarifverträgen als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.

(Deutscher Bühnenverein / sle)

mehr meldungen

Kommentar schreiben