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Dramatiker Jochen Berg gestorben
Im Osten ungespielt
Berlin, 28. Juni 2009. Wie wir erst heute in der Berliner Zeitung (27.7.) lesen, ist am vergangenen Donnerstag der Dramatiker Jochen Berg im Alter von 61 Jahren in Berlin verstorben.
Von 1974 bis 1991 war Berg Hausautor am Deutschen Theater in Berlin, eine Position, die damals oft Dramatiker bekleideten, die von den Theaterleuten geschätzt, von den Behörden aber verboten wurden.
Da in der DDR keines seiner Stücke aufgeführt werden durfte, fanden die Uraufführungen von Bergs Werken bis zur Wende an westdeutschen Bühnen statt. Sein Hauptwerk "Tetralogie", der "Versuch einer deutschen Orestie" (Gerold Theobalt), etwa wurde 1984 in Stuttgart uraufgeführt. Nach der deutschen Vereinigung inszenierte Frank Castorf 1991 an der Berliner Volksbühne die Uraufführung von Bergs ein Jahr zuvor entstandenem Gegenwartsstück "Fremde in der Nacht".
(Berliner Zeitung/ wikipedia/ jnm)
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Werter Herr Sonntag,
ich habe nicht gründlich geschaut, wo sich ein Wort zu Jochen Berg findet, weiß aber, dass es in der heutigen Ausgabe der Berliner Zeitung einen Nachruf gibt, einen kurzen zwar, aber immerhin.
Herzlich, Dirk Pilz
Ja, Volker Saupes Text bietet einen optimal guten Überblick über das institutionell öffentliche Wirken des verstorbenen Dichters. Aber, ich fragte nach der literarischen Leistung. Wird es eine Würdigung geben? Insofern ist Ihre Überschrift zu meinem Kommentar nicht ganz richtig aufgestellt. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Gerd Sonntag
Peter-Hacks.de
Peter-Hacks.de
bitten Angehörige und Freunde des Dichters Jochen Berg um Hilfe.