meldung
Landesministerin plädiert gegen Karlsruher Kürzungsplan
Badisches Staatstheater bedroht?
20. April 2016. Das Badische Staatstheater Karlsruhe ist von schwerwiegenden Kürzungen im Kulturhaushalt der Stadt und damit auch des Landes bedroht. Das geht aus einer Pressemitteilung der Kunstministerin des Landes Baden-Württemberg Theresia Bauer hervor.
Die Pressemitteilung bezieht sich auf ein Schreiben von Bauer, in dem sie heute mittag an die Stadträte von Karlsruhe appellierte, die geplanten Kürzungen im Kulturbereich zu überdenken, die wohl am schwerwiegendsten das (gerade erst zum Berliner Theatertreffen eingeladene) Theater und das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) betreffen sollen.
Elf Millionen Euro weniger bis 2022
In der Gesamtsumme – also die Kürzungen der Stadt und die daran gekoppelten automatischen Kürzungen beim Landesanteil in gleicher Höhe zusammengerechnet – ergäben die geplanten strukturellen und dauerhaften Kürzungen in Höhe von 3,6 Prozent zum Beispiel beim Badischen Staatstheater eine Einsparsumme bis 2022 von rund elf Millionen Euro, beim ZKM in Höhe von 4,2 Millionen Euro, rechnet die Pressemitteilung vor und zitiert Ministerin Bauer mit der Einschätzung: "Eine solche Einsparsumme erschüttert das Badische Staatstheater in seinen Grundfesten und beschädigt es nachhaltig und schwer in seiner Leistungsfähigkeit." So etwas könne ohne substanzielle Einschränkungen nicht verkraftet werden.
(Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg / sd)
mehr meldungen
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne
neueste kommentare >
-
Thyra Uhde Tiefstes Mitgefühl
-
Wokey Wokey, München Virtiosität schlägt Inhalt
-
Frauenliebe und - sterben, Hamburg Leichte Irritation
-
Nach dem Leben, Nürnberg Empfehlung
-
Die Quelle, Wien Claquere unterwegs
-
Leser*innenkritik Black Rider, SHL Flensburg
-
Burn, Baby, Burn!, Hannover Sagenhaft gut
-
Die Quelle, Wien Bitte weitermachen
-
Fräulein Else, Wien Danke!
-
Über die Notwendigkeit, ... , Wiesbaden Super Abend


Wenn die mir ganz genau sagen oder schreiben können, wen genau die damit gerettet haben, schimpf ich auch mit F.P.S. auf die Frau Staatsministerin, wenn mir die Rettung so konkret Geretteter nicht gefällt. Wenn F.P.S. mir die Adresse von der Frau Bundesministerin mitteilt, die private, schreib ich ihr auch wegen dieser Theater-Sache. Als jemand Unbedeutendes natürlich auf Augenhöhe nur privat, ist ja klar. Vielleicht überzeuge ich sie ja.
kunstministerin-befuerchtet-fuer-den-fall-der-umsetzung-der-geplanten-sparmassnahmen-der-stadt-karls-2/
http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/kunstministerin-befuerchtet-fuer-den-fall-der-umsetzung-der-geplanten-sparmassnahmen-der-stadt-karls-2/Das
Die Wirtschaft wächst, die Steuereinnahmen wachsen, die Haushalte wachsen. Wie kommt die Stadt dazu gerade bei der Kunst zu kürzen??
Was ist daran so schwer zu verstehen? Sie können davon ausgehen, dass intern hart ge- und verhandelt wird und nicht jeder Schritt öffentlich palavert wird. Also: Was fehlt Ihnen?