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Leipziger Hochschule beendet Zusammenarbeit mit nt Halle
7. Februar 2025. Wie der mdr berichtet, beendet die Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig ihre Kooperation mit dem Neuen Theater Halle. Ab 2026 sollen die Studierenden im Fach Schauspiel nicht mehr in Halle, sondern am Schauspiel Köln praktische Erfahrungen sammeln.
Die Hochschule verspricht sich von der Kooperation mit dem dann von Kay Voges geleiteten Haus unter anderem eine bessere Sichtbarkeit für die Studierenden. Das Neue Theater Halle will sich nun eine andere Partner-Institutionen für ihr Schauspielstudio suchen.
(MDR / miwo)
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Dass die Hochschule sich für eine Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln entscheidet – unter der Leitung von Kay Voges, einem der innovativsten Regisseure des deutschen Theaterbetriebs – zeigt die Unzulänglichkeit in Bezug auf Sichtbarkeit und künstlerische Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende. Ein solches Signal von einer so renommierten Institution ist keineswegs ein Zufall, sondern ein deutlicher Hinweis auf die Schwächen des Neuen Theaters Halle.
Hinzu kommt, dass die Geschäftsführerin des Theaters, wie ebenfalls berichtet wird, das Haus verlassen wird. Diese Veränderung in der Führungsebene verstärkt die Unsicherheit, die derzeit das Theater umgibt. Der Weggang der Geschäftsführerin könnte als eine Konsequenz der strategischen Orientierungslosigkeit und des fehlenden langfristigen Plans interpretiert werden. Es ist bedauerlich, dass das Neue Theater Halle scheinbar nicht in der Lage ist, sich zu behaupten und ein kreatives, nachhaltiges Konzept zu entwickeln, das sowohl junge Talente anzieht als auch die notwendige Stabilität für eine erfolgreiche Zukunft bietet.
Der Abbruch der Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und der bevorstehende Wechsel in der Geschäftsführung werfen die Frage auf, wie sich das Neue Theater Halle weiterentwickeln wird. Statt in kreative Partnerschaften und eine klare künstlerische Linie zu investieren, scheint die Intendanz die Herausforderung zu scheuen, das Haus für die Zukunft zu rüsten. Die Frage bleibt, ob die Verantwortlichen die nötigen Schritte unternehmen werden, um das Theater zu revitalisieren und als bedeutenden Akteur in der deutschen Theaterlandschaft zu positionieren.
Mag auch alles so stimmen (ich warte noch auf das Einlösen seines Versprechens bei einem Sieg der fpö, das Volkstheater Wien in "Deutsches Volktheater" umzubenennen) tatsächlich sehe ich es aber eher umgekehrt: Die Hinwendung zum Besten der Besten kann jeder nachvollziehen, dass sie, Johannes, damit dann gleich wieder Halle schlecht machen ist - sehr deutsch und sehr traurig. Warum? Woher wissen sie, dass dort den Schauspielschüler:innen nichts geboten wird? Weil sie keine künstlerische Linie sehen? (Zugegeben, ich war noch nie in Halle und ich kenne die Menschen nur vom Namen nach.)
Und ich bin enttäuscht von der mangelnden Solidarität der Leipziger Schule. Wenn ihnen die Qualität zu schlecht ist in Halle, warum haben sie nicht das Gespräch gesucht und sind in den Dialog gegangen?
Wie gesagt: Alles nachvollziehbar, aber dennoch im Wesen auch sehr elitär und trumpisch: Es muss das Beste sein, der größte Name! Mal sehen, ob Kay Voges den Schüler:innen auch alle einen Job gibt oder ob einige dann doch im traurigen Halle nachfragen müssen. Wir werden sehen.
Ich gebe #1 recht: der ganze Vorgang wirft erneut kein gutes Licht auf die beiden Schauspielintendantinnen (...)
(...)