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Restrukturierung der Bonner Bühnen geplant

20. März 2025. In einer sogenannten "Zukunftsagenda Bonner Bühnen" plant die Bundesstadt Bonn die organisatorische Restrukturierung des Theaters Bonn und des Beethoven-Orchesters Bonn sowie der kommunalen Freien Szene.

Wie die Stadt in einer Presseaussendung mitteilt, eröffneten das Ende der aktuellen Vertragslaufzeiten der Intendanzen in Theater Bonn (31. Juli 2028) und Beethoven-Orchester Bonn (31. Juli 2027) sowie anstehende Baußmaßnahmen ein "einmaliges Zeitfenster für strukturelle Weichenstellungen, Kooperationen und inhaltliche Neukonzeptionen. Ziel des Prozesses ist es zudem, Einsparungen zu erzielen, die den städtischen Haushalt künftig entlasten." Gesucht würden jetzt Möglichkeiten zur "Optimierung von Betriebsstrukturen und Leistungsbeziehungen" sowie Wege zur "Bündelung von Bereichen (unter anderem Administration, Vermittlung, Marketing, Ticketing)" und "Synergien und Unterstützungsmöglichkeiten für die freie Szene."

Hintergrund der Restrukturierungs- und Sparmaßnahmen sind die "sich seit Jahren entwickelnde Problemlage um die bauliche Substanz der Gebäude des Theaters Bonn (Opernhaus, Werkstätten Beuel und Schauspiel Bad Godesberg), die absehbar deutlich steigenden Personalkosten (Tarifsteigerungen) sowie die Haushaltslage der Stadt Bonn", heißt es in der Beschlussvorlage, die dem Rat der Stadt Bonn für die Beratung am 8. Mai 2025 vorliegt.

Zur Umsetzung der "Zukunftsagenda" ist eine "Projektstruktur" mit Einrichtung einer Stabsstelle sowie einer internen, fachübergreifenden Projektgruppe "unter Hinzuziehung externer Planer und Berater alle operativen Handlungsfelder" vorgesehen.

"Theater Bonn und Beethoven Orchester Bonn erkennen diese Notwendigkeit und wollen diesen Prozess – auch vor dem Hintergrund der Haushaltskonsolidierung – aktiv mitgestalten, um unkontrollierte und strukturschädliche Einschnitte zu vermeiden", heißt es in der Beschlussvorlage.

(Bundesstadt Bonn / chr)

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