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Saarbrücken: Armin Petras übernimmt 12. Poetikdozentur
21. Mai 2025. Der Regisseur Armin Petras übernimmt die zwölfte Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik. Das teilt das Saarländische Staatstheater Saarbrücken mit, das die Dozentur gemeinsam mit der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, der Stadt Saarbrücken und dem VHS Regionalverband ausrichtet.
Unter dem Titel "Krieg und Theater“ werde Petras im Mai und Juni 2025 drei Vorlesungen über seine Stücke und sein Konzept des Theaters halten. Auf die Vorlesung "5 einführende Anmerkungen zur Theorie und Geschichte des Dramas" am 26. Mai 2025 folgt "Der Nibelungen-Apparat" am 2. Juni 2025. Die Reihe schließt am 9. Juni 2025 mit "45 literaturwissenschaftliche Begriffe erläutert (anlässlich einer möglichen Verwendung für einen Theatertext über Napoleon Bonaparte und seine Welt)".
Armin Petras, geboren 1964 im sauerländischen Meschede und in Ost-Berlin aufgewachsen, ist Regisseur, Theaterleiter und Autor, letzteres meist unter dem Pseudonym Fritz Kater. Er war Oberspielleiter am Theater Nordhausen (1996–1999), Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel, Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt, langjähriger Intendant des Maxim Gorki Theaters Berlin (2006–2013), Schauspielintendant des Staatstheaters Stuttgart (2013–2018), Hausautor und Hausregisseur am Theater Bremen, am Staatstheater Cottbus und ist seit 2022 Schauspieldirektor am Staatstheater Cottbus.
Die Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik wurde zuerst im Wintersemester 2011/12 mit dem Ziel ausgerichtet, "herausragende Bühnenautoren und Theatermachende der Gegenwart aus Deutschland, der Schweiz und Österreich nach Saarbrücken einzuladen, um in öffentlichen Vorträgen ihre Poetik, ihren Begriff von Drama und Theater zu formulieren und darüber zu reflektieren", wie es in der Mitteilung heißt. Unter den Inhaber*innen der Saarbrücker Poetikdozentur früherer Jahre sind Rimini Protokoll, Roland Schimmelpfennig, Kathrin Röggla, Albert Ostermaier, Falk Richter, Susanne Kennedy, Milo Rau, She She Pop, Rebekka Kricheldorf, Ewald Palmetshofer und Philipp Löhle.
(Saarländisches Staatstheater Saarbrücken / sle)
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