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Theaterpreis des Bundes wird fortgesetzt

24. Juli 2025. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) übernimmt den Theaterpreis des Bundes, den Monika Grütters (CDU) 2015 aus der Taufe gehoben hat und der bereits von ihrer Nachfolgerin Claudia Roth (Grüne) fortgesetzt wurde.

2026 soll "die Vielfalt der Darstellenden Künste als eine der tragenden Säulen des Kulturlebens in Deutschland" gewürdigt werden, so eine Pressemitteilung des Kulturstaatsministers. Um die Auszeichnung können sich Stadt- und Staatstheater sowie Landesbühnen, Privattheater und Gastspielhäuser sowie Produktionshäuser der Freien Darstellenden Künste in der Bundesrepublik Deutschland bewerben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein regelmäßiger Spielbetrieb mit verschiedenen Stücken und gesellschaftlich relevanten, partizipativen Programmbestandteilen in einer eigenen Spielstätte. Prämiert werden herausragende Theaterprogramme ab der Spielzeit 2023/2024. 

Der Theaterpreis des Bundes ist zweckgebunden mit Preisgeldern von insgesamt 500.000 Euro dotiert. Sie sollen von den prämierten Theatern zur Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Programmarbeit oder Produktionsbedingungen eingesetzt werden. Verliehen wird ein Hauptpreis sowie je eine Auszeichnung in drei Kategorien. Wesentliche Kriterien sind laut Pressemitteilung "neue Ansätze zur ästhetisch-künstlerischen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen, diverse Publika sowie ökologische und soziale Nachhaltigkeit oder technisch-digitale Neuerungen".

Der Theaterpreis des Bundes wird auf Vorschlag einer Fachjury verliehen. Projektträger ist der Fonds Darstellende Künste e.V. in Kooperation mit dem Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e.V. (ITI). Bewerbungen können vom 1. September bis zum 15. November 2025 beim Fonds Darstellende Künste e.V. eingereicht werden.

(Kulturstaatsminister / sd)

 

 

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