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Wim Wenders setzt Arbeit an Pina-Bausch-Film fort
Der immer noch präsente Blick
22. Februar 2009. Wie die London erscheinende Tageszeitung The Guardian gestern gemeldet hat, wird Wim Wenders seine Arbeit an dem 3D-Dokumentarfilm "Pina" auch nach dem plötzlichen Tod der Choreografin fortsetzen.
Der Regisseur, Pina Bauschs Tanzcompany und ihre Familie, schreibt das Blatt, hätten sich für die Realisation des Filmes entschieden. Natürlich müsse ein neues Konzept entwickelt werden, wird Wenders zitiert. "Daran arbeiten wir. Denn wir wollen weder auf die Möglichkeit noch das Privileg verzichten, Choreografien und Tanzkompositionen, die noch von Pina Bausch geprobt worden sind, und in denen ihr ebenso kritischer wie liebender Blick noch immer präsent ist, zu dokumentieren." Der Film werde eine tiefe Verbeugung vor der Schönheit, die Pina Bausch in die Welt gebracht habe, eine Hommage an die Frau, die dem Tanz eine neue Sprache gab.
(sle)
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Sich danach zu sehnen, einfach und völlig
dem Gefühl leben zu dürfen, das ohne die
Verpflichtung, zur Tat, zum Tanz zu werden,
süß und träge in sich selber ruht - und
dennoch tanzen, behend und
geistesgegenwärtig den schweren, schweren
und gefährlichen Messertanz der Kunst
vollführen zu müssen, ohne je ganz das
demütigen Widersinns zu vergessen, der
darin lag, tanzen zu müssen, indes man
liebte.
(Thomas Mann, Tonio Kröger)