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AfD Hamburg stellt Strafanzeige gegen Kampnagel-Intendantin
Illegal im Kunstwerk hausend?
9. Dezember 2014. Die AfD Hamburg hat nach eigenem Bekunden Missstände im hochsubventionierten Kulturbetrieb festgestellt. Die AfD-Politikerin Karina Weber berichtet auf ihrer Homepage, dass der Landesvorstand Strafanzeige gegen Kampnagel-Leiterin Amelie Deuflhard wegen des Verdachts der Beihilfe zu Ausländerstraftaten gemäß § 95 Abs. 1 Ziffern 2, 3, 5 und 6a AufenthG i.V.m. § 27 Abs. 1 StGB sowie des Verdachts der Untreue gemäß § 266 Abs. 1 StGB gestellt habe. Verschiedene Medien, unter anderem Zeit Online, haben mittlerweile darüber berichtet.
Illegal im Kunstwerk hausend?
9. Dezember 2014. Die AfD Hamburg hat nach eigenem Bekunden Missstände im hochsubventionierten Kulturbetrieb festgestellt. Die AfD-Politikerin Karina Weber berichtet auf ihrer Homepage, dass der Landesvorstand Strafanzeige gegen Kampnagel-Leiterin Amelie Deuflhard wegen des Verdachts der Beihilfe zu Ausländerstraftaten gemäß § 95 Abs. 1 Ziffern 2, 3, 5 und 6a AufenthG i.V.m. § 27 Abs. 1 StGB sowie des Verdachts der Untreue gemäß § 266 Abs. 1 StGB gestellt habe. Verschiedene Medien, unter anderem Zeit Online, haben mittlerweile darüber berichtet.
Deuflhard beherbergt in einem sogenannten "Kunstwerk", einem Holznachbau der legendären "Roten Flora" auf dem Kampnagel-Gelände, sechs sich hier illegal aufhaltende Lampedusa-Flüchtlinge, heißt es auf der AfD-Website. Der illegale Aufenthalt sei gemäß Aufenthaltsgesetz strafbar und die Intendantin leiste durch die Unterbringung Beihilfe zu einer Straftat. Außerdem gebe es für das Kunstobjekt weder eine Genehmigung, die eine Nutzung als Wohnraum zulässt, noch verfügt es über einen Brandschutz: "Jedem Bürger, der z.B. in seiner Gartenlaube in einer Gartenkolonie übernachten will, wird die Übernachtung genau aus diesen Gründen verboten."
Amelie Deuflhard äußerte sich gestern Abend auf Deutschlandradio Kultur zu den Vorwürfen. Sie habe sich einen Anwalt genommen, gehe davon aus, dass die Vorwürfe haltlos seien. Bei dem Aktionsraum für Flüchtlinge handele es sich um ein Kunstprojekt, das die Gruppe "Baltic Raw" ihr vor längerer Zeit vorgeschlagen habe, sagte Deuflhard. Es schlage "modellhaft eine andere Art von Unterbringung von Flüchtlingen vor. Und das hat jetzt erst einmal gar nichts mit legal oder illegal zu tun."
(sik)
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