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Barrie Kosky ist Opernregisseur des Jahres
In London gefeiert
9. April 2014. Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, gewinnt den Preis "Regisseur des Jahres" bei den "International Opera Awards" in London. Kosky setzte sich gegen andere Grenzgänger zwischen Oper und Sprechtheater durch: Calixto Bieito (der auch an der Komischen Oper Berlin inszeniert) und gegen Martin Kušej (Intendant des Münchner Residenztheaters). Weitere Nominierte waren die Opernregisseure Tatjana Gürbaca, Dmitri Tcherniakov und Graham Vick.
In London gefeiert
9. April 2014. Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, gewinnt den Preis "Regisseur des Jahres" bei den "International Opera Awards" in London. Kosky setzte sich gegen andere Grenzgänger zwischen Oper und Sprechtheater durch: Calixto Bieito (der auch an der Komischen Oper Berlin inszeniert) und gegen Martin Kušej (Intendant des Münchner Residenztheaters). Weitere Nominierte waren die Opernregisseure Tatjana Gürbaca, Dmitri Tcherniakov und Graham Vick.
Der gebürtige Australier Barrie Kosky (Jahrgang 1967) hat in seiner Karriere immer wieder Brücken zwischen Musik- und Sprechtheater geschlagen. Von 2001 bis 2005 war er Co-Direktor des Wiener Schauspielhauses. 2008 inszenierte er am Deutschen Theater Berlin Ein Traumspiel von Strindberg, 2012 am Schauspiel Frankfurt Shakespeares Kaufmann von Venedig. In seiner gefeierten "Zauberflöte" an der Komischen Oper Berlin arbeitete er mit der britischen Animationstheatergruppe 1927 zusammen. Im Rahmen des Fonds Doppelpass der Bundeskulturstiftung wird demnächst das britisch-deutsche Live-Art-Kollektiv Gob Squad an Koskys Komischer Oper arbeiten. Koskys Komische Oper ging aus der Kritikerumfrage der Frachzeitschrift Opernwelt 2013 als "Opernhaus des Jahres" hervor.
(chr)
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