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Billeteure: Österreichische Bundestheater wollen wieder insourcen
Zeitlich prioritär
30. Dezember 2013. Die österreichischen Bundestheater erwägen, den Publikumsdienst wieder von den einzelnen Häusern selbst übernehmen zu lassen. Das meldet die Wiener Tageszeitung Der Standard. "Wir überlegen, ob wir das Ganze wieder insourcen", wird der Chef der Bundestheater Holding Georg Springer zitiert. Parallel prüft man aber auch eine Neuausschreibung des Publikumsdienstes.
Zeitlich prioritär
30. Dezember 2013. Die österreichischen Bundestheater erwägen, den Publikumsdienst wieder von den einzelnen Häusern selbst übernehmen zu lassen. Das meldet die Wiener Tageszeitung Der Standard. "Wir überlegen, ob wir das Ganze wieder insourcen", wird der Chef der Bundestheater Holding Georg Springer zitiert. Parallel prüft man aber auch eine Neuausschreibung des Publikumsdienstes.
Mit der Aktion des Billeteurs Christian Diaz habe die jetzige Entscheidung allerdings nichts zu tun, hat Springer dem Standard zufolge allerdings betont. Diaz hatte im Oktober im Kontext des Jubiläumskongresses "Vor welchem Theater träumen wir?" im Wiener Burgtheater auf die Arbeitsbedingungen der outgesourcten Mitarbeiter und die fragwürdigen Aktivitäten seines wirklichen Arbeitgebers, des internationalen Sicherheitsdienstes G4S, hingewiesen. Das Einzige, das man dem protestierenden Billeteur verdanke, sei, so Springer, dass man nun die Verhandlungen über einen Kollektivvertrag zeitlich prioritär betreibe. "Meine Dankbarkeit hält sich trotzdem in engen Grenzen", wird Georg Springer im Standard zitiert.
(Der Standard / sle)
Hier geht's zur Chronik der Debatte um die Protestaktion des Billeteurs Christian Diaz beim Jubiläumskongress des Wiener Burgtheaters.
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