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Petition gegen Sparvorgabe am Theater Hagen
Der Leuchtturm soll leuchten
20. April 2016. Für das Theater Hagen wurde eine Petition gegen die geplante Sparvorgabe der Stadt gestartet. Sollten die Kürzungen "von 1,5 Millionen zzgl. des 1 Prozentes der Tariferhöhungen umgesetzt werden müssen, wird das Theater Hagen ab 2018 in dieser über die Region anerkannten Form nicht weiter existieren können", heißt es im Petitionstext des Autors und Kabarettisten Christoph Rösner, der die Petition initiiert hat. Es drohe der Verlust des "einzig verbliebenen, nennenswerten Hagener Leuchtturms".
Der Leuchtturm soll leuchten
20. April 2016. Für das Theater Hagen wurde eine Petition gegen die geplante Sparvorgabe der Stadt gestartet. Sollten die Kürzungen "von 1,5 Millionen zzgl. des 1 Prozentes der Tariferhöhungen umgesetzt werden müssen, wird das Theater Hagen ab 2018 in dieser über die Region anerkannten Form nicht weiter existieren können", heißt es im Petitionstext des Autors und Kabarettisten Christoph Rösner, der die Petition initiiert hat. Es drohe der Verlust des "einzig verbliebenen, nennenswerten Hagener Leuchtturms".
Gegen die geplante Sparauflage am mit rund 15 Millionen Euro bezuschussten Theater Hagen, das schwerpunktmäßig Musiktheater spielt, hatte erst unlängst der Deutsche Bühnenverein protestiert. Im Rennen um die Nachfolge des aktuellen Intendanten Norbert Hilchenbach zum Jahr 2017 haben sich die Bewerber*innen nach dem Beschluss der städtischen Ratssitzung, ab 2018 die Zuschüsse auf 13,5 Millionen Euro festzuschreiben, zurückgezogen.
Mit dieser Einsparung drohe der Abbau von bis zu 40 Stellen in dem Betrieb mit aktuell 250 Beschäftigten, informierte das Theater Hagen. Laut Petitionstext zieht das Theater Hagen jährlich rund 180.000 Besucher – auch aus dem Umland – an. Nach vier Tagen hat die Petition rund 2.200 Unterstützer*innen gefunden.
(chr)
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https://www.openpetition.de/petition/online/herr-oberbuergermeister-kassieren-sie-die-sparvorgabe-fuer-eine-sichere-zukunft-unseres-theaters