Schiff der Träume - Am Volkstheater Rostock setzt Konstanze Lauterbach einen berühmten Stoff von Federico Fellini um
Kein Schiff wird kommen
Nachdenken über Christa T. / Störfall - In Schwerin mixt Patrick Wengenroth einen Christa-Wolf-Cocktail
Im Nebel von Tschernobyl
von Frank Schlößer
Schwerin, 11. November 2017. In meinem Regal stehen "Kindheitsmuster", "Kein Ort. Nirgends.", "Kassandra". Durch keines dieser Bücher bin ich durchgekommen. Aber ich kenne Leute, die Christa Wolf gern und mit Gewinn gelesen haben. Das ist Arbeit. Kaum ein Gedanke landet unreflektiert im Text. Immer existenziell. Wenig bis gar kein Humor. Wenn ich Christa Wolf denke, dann sehe ich sie am 4. November 1989 auf dem Alex stehen, auf einem "W50", auf dieser grob gezimmerten Rednertribüne. Diese zehn Minuten haben mich erreicht.
Das Sparschwein - Johanna Schall lässt in Rostock Labiches Kleinbürger in die Abgründe kleinbürgerlicher Wünsche und Ängste tanzen
Turnen, singen, toben
von Hartmut Krug
Rostock, 13. Oktober 2017. Sie poltern durch die Tür und fallen über den Tisch, an dem sie dann zueinander finden, sich auf die Nerven gehen und hinter ihren riesigen Spielkarten verstecken: Johanna Schalls Inszenierung von Eugène Labiches Schwank "Das Sparschwein" am Volkstheater Rostock zeigt sich von Beginn an als ein hochtouriger Slapstick-Tanz von komischen Landeiern. Wenn diese endlich ihr volles Sparschwein schlachten, das durch die Einzahlungen der Verlierer bei den Kartenspielen voll geworden ist, und sich für eine Fahrt nach Paris entscheiden, dann ahnt man sofort: Das wird nicht gut gehen – auch, weil jeder einen anderen Plan hat, was er in Paris machen möchte.
Regie: Patrick Wengenroth
Regie: Klaus Gehre
Regie: Wolfgang Bordel
Regie: David Czesienski
Regie: André Rößler
Regie: Sewan Latchinian
Regie: Klaus Gehre / Theater Handgemenge
Regie: Theu Boermans
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