bücher
Ayad Akhtar: Homeland Elegien - Der Dramatiker entwirft eine moralische Landkarte Amerikas
Wie man Amerikaner wird
von Shirin Sojitrawalla
16. Oktober 2020. Das Motto für seinen zweiten, um es vorwegzunehmen brillanten Roman, leiht sich Ayad Akhtar bei der Autorin, Comiczeichnerin und Test-Erfinderin Alison Bechdel: "Ich kann mir nur etwas über Dinge ausdenken, die schon geschehen sind …". Das Zitat, das Akhtar dem Buch voranstellt, birgt den Kern seiner Poetik.
Christoph Nußbaumeder: Die Unverhofften - Ein Romandebüt, das mit großem historischem Zugriff über eine Unternehmer-Dynastie in Bayern erzählt
Lügen sind wie Giftpilze
von Christian Muggenthaler
24. September 2020. "Mit dem Gurkenflieger in die Südsee", "Das Fleischwerk", "Margarete Maultasch" und diverse weitere Stücke – bisher kannte man Christoph Nußbaumeder als Dramatiker. Jetzt geht er einen Schritt weiter. Vier Jahre lang hat er daran gearbeitet, aus seinem Stück "Eisenstein" (uraufgeführt 2010 am Schauspielhaus Bochum) einen Roman zu erarbeiten: "Die Unverhofften". Einen Roman über eine bayerische Unternehmerfamilie, die "Hufnagel-Dynastie", in mehreren Generationen.
Aenne Quiñones: Gob Squad. What are you looking at? - Ein Porträt der deutsch-britischen Performancegruppe
Lob des Kollektivs
von Falk Schreiber
2. April 2020. Gob Squad, Schnauzen-Schwadron. So heißt keine Theatergruppe, so heißt vielleicht eine Band (tatsächlich existiert eine uninteressante dänische Hardrock-Gruppe dieses Namens). Aenne Quiñones beginnt entsprechend ihr Buch "What are you looking at?" über das britisch-deutsche Performancekollektiv mit einer Anekdote: 1992 seien Lou Bottomley, Sarah Thom, Adam King und Sean Patten aus Nottingham zum Glastonbury Festival gefahren, als Theaterstudent*innen hätten sie die Performance Stage mitbespielt und dafür freien Eintritt aufs Gelände gehabt, und noch auf der Autobahn sei ihnen klargeworden, dass man als Festivalact einen griffigen Gruppennamen bräuchte. Die Geburtsstunde Gob Squads, eine Schnapsidee. Schön.
Alexander Wewerka | Jonas Tinius: Der fremde Blick. Roberto Ciulli und das Theater an der Ruhr - Die umfangreiche Monographie bringt die Kunst des deutsch-italienischen Theatermachers nah
Ein Ort am Wasser
von Falk Schreiber
7. Juni 2020. "Hat man Granada verlassen und nähert sich Fuente Vaqueros, wird die Landschaft lieblicher", beschreibt Roberto Ciulli eine Reise zum Geburtsort Federico Garcia Lorcas. "Hohe Bäume und eine dichte Vegetation verraten die Nähe von Wasser. Eine ungewöhnliche Landschaft für Granada! Wasser ist in dieser Gegend nicht nur ein Teil der Landschaft – sein Vorhandensein bestimmt die Bräuche, Charaktere, die Arbeitsweise, das tägliche Leben, die Geschichte eines Ortes."
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