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Claessen, Max

Max Claessen, geboren am 23. Februar 1978, ist Regisseur.

Nach dem Studium der Theater- und Medienwissenschaft, Neueren deutschen Literaturgeschichte und Kunstgeschichte an der FAU Erlangen-Nürnberg war Claessen von Sommer 2006 bis 2009 Regieassistent am Thalia Theater Hamburg. Seit der Spielzeit 2009/10 arbeitet er als freier Regisseur an vielen Theatern im deutschsprachigen Raum, darunter dem Deutsches Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Deutsches Theater Göttingen, Theaterhaus Jena, Theater Osnabrück, Saarländisches Staatstheater, Theater Münster, Theater Erlangen, Théâtres de la Ville du Luxembourg, Schauspielhaus Salzburg. Bei den Hamburger Privattheatertagen 2013 erhielt er den Publikumspreis für seine Inszenierung von "Der Vorname" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière.

nachtkritiken zu Arbeiten von Max Claessen:

Feuer mit mir (UA) am Theater Chemnitz (2/2011)

Fräulein Hallo und der Bauernkaiser am Theater Münster (4/2014)

Martinus Lutherus am Theater Münster (9/2016)

Der Geldkomplex am Theater Münster (9/2021)

Link:

www.maxclaessen.com

 

 

Clausen, Martin

Martin Clausen, geboren 1973 in Laubach (Oberhessen), ist Performer und Regisseur.

Er studierte Kultur- und Theaterwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin. 2000 gründete er mit Angela Schubot das Performance- und Tanznetzwerk TWO FISH. Clausen arbeitete bereits mit diversen freien Theatergruppen, u.a. Gob Squad, Nico and the Navigators, Die Bairishe Geisha, SEE! und Lubricat.

Nachtkritiken zu Arbeiten von und mit Martin Clausen:

Obwohl ich dich kenne. Intelligente Feinde und bessere Hälften – ein Stück über die Freundschaft von Nico and the Navigators auf Kampnagel Hamburg (3/2008)

Saving the World von Gob Squad am HAU Berlin (10/2008)

Name sei! von Martin Clausen beim Stadtprojekt "Munich Central" an den Münchner Kammerspielen (6/2010)

Das Sausen der Welt – Eine Raumeroberung von PeterLicht am Schauspiel Köln (2/2013)

Don't Hope von Martin Clausen am HAU Berlin (2/2013)

Ok, Panik von SEE! beim Festival "Favoriten 2014" in Dortmund (11/2014)

Nachts sind das Tiere am Theater Freiburg (12/2014)

Orlando am Landestheater Schwaben (5/2023)



Link:

mclausenundkollegen.com

 

 

Coltof, Liesbeth

Liesbeth Coltof, geboren 1955 in den Niederlanden, ist Theaterregisseurin und Theaterleiterin.

Liesbeth Coltof absolvierte eine Lehrerausbildung in Kunst in Utrecht. Sie ist Leiterin der Toneelmakerij Amsterdam. Zuvor war sie Gründerin des Theater Eldorado (mit Pauline Mol) und künstlerische Leiterin des Huis aan de Amstel (ab 1989), das mit Theatergroep Mutual zu De Toneelmakerij Amsterdam fusionierte. Coltofs Arbeiten richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, ihr Repertoire besteht aus Adaptionen von Klassikern, Stücken zeitgenössischer Autor:innen und Theaterprojekten.

Zu ihren diversen Preisen zählen der "Prinz Bernhard Culture Award" (2013), der Jugendtheaterpreis "Gouden Krekel" (2014), der Ehrenpreis "ASSITEJ Award for Artistic Excellence" (2014) sowie zweimal der deutsche Theaterpreis "Der Faust": 2016 für ihre Düsseldorfer Inszenierung "Der Junge mit dem Koffer" und 2022 für "Miroloi" am Jungen DT Berlin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Liesbeth Coltof:

Mit der Faust in die Welt schlagen am Staatsschauspiel Dresden (9/2019)

Nadzieja i tęsknota / Umut ve Özlem / Hoffen und Sehnen am Schauspielhaus Bochum (6/2022)

Das Pommes-Paradies am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2024)

The Drop am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2025)

Safe and Sorry am Theater der Jungen Welt Leipzig (3/2026)

copy & waste

copy & waste ist ein Berliner Theater-Kollektiv, das sich aus Künstlern aus dem deutschsprachigen Raum zusammensetzt. Gegründet wurde es 2007 von Jörg Albrecht (Autor) und Steffen Klewar (Regisseur und Schauspieler). Zusammen mit Experten für Video, Musik, Raum und Spiel gestalten copy & waste intermediale Theaterabende und Performances, in denen es um die Verteilung von Macht in städtischen Räumen geht.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von copy & waste:

Berlin Ernstreuterplatz am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2009)

Einsatz hinter der V.ierten Wand im Ringlokschuppen Mülheim (1/2013)

Anarchie in Ruhrstadt im Rahmen der Theatertour durch Mülheim und Oberhausen Die 54. Stadt (9/2014)

Ruckzuck in die Zukunft am English Theatre Berlin (8/2015)

Gewonnene Illusionen am Schauspiel Leipzig (10/2017)

Andere Beiträge zu copy & waste:

Meldung: George Tabori Preis 2018 (5/2018)

Link:

www.copyandwaste.de

Siehe auch: Albrecht, Jörg

Coronakrise

Unter Coronakrise  wird die im März 2020 durch die Einstellung des Spielbetriebs der deutschsprachigen Theater entstandene Krisensituation für Künstler*innen, Kulturinstitutionen und den Kulturjournalismus verstanden. Der Spielbetrieb war zum 15. März 2020 eingestellt worden, um die Ausbreitung des neuartigen Virus Covid-19 zu verhindern. Im Zuge dessen verlegten zahlreiche Theater, Festivals und Künstler*innen ihre Aktivitäten ins Internet. Auf nachtkritik.de informiert seither ein Digitaler Spielplan über die diversen Netzaktivitäten und Streams. Darüber hinaus startete nachtkritik.de den eigenen nachtkritikstream.

Im Juli 2020 wurden die Maßnahmen gelockert, Hygienebestimmungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Spielzeit 2020 / 21 verabschiedet. Ende Oktober 2020 beschloß die Bundesregierung in Deutschland einen zweiten Lockdown für den Monat November, in dem auch die Theater wieder schließen mussten. Auch in Österreich wurde der Spielbetrieb eingestellt. In der Schweiz waren zunächst noch Vorstellungen vor bis zu 50 Zuschauer*innen möglich. Am 11. Dezember 2020 wurde auch hier der Spielbetrieb komplett eingestellt. Erst im Mai 2021 öffneten die Theater sukzessive wieder. Aber sie spielten nur im Sommer. Im November 2021 führten erneute Corona-Maßnahmen zu sehr eingeschränktem Spielbetrieb

 

Beiträge zur Coronakrise auf nachtkritik.de:

Meldung: Vorstellungsausfall an Schweizer Theatern (2/2020)

Meldung: Leipziger Buchmesse abgesagt wegen Corona (3/2020)

Meldung: Großverstaltungen droht wegen Corona das Aus (3/2020)

Meldung: Corona: Absagen in Österreich, Bayern, Berlin (3/2020)

Auflistung: Das Theater betreffende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (3/2020)

Handreichung: Corona-Virus – Was Theaterschaffende in Deutschland wissen müssen (3/2020)

Meldung: Corona – Verbände fordern Notfallfonds (3/2020)

Meldung: Petition für freiberufliche Kulturschaffende gestartet (3/2020)

Meldung: Spielbetrieb im deutschsprachigen Raum eingestellt (3/2020)

Theaterbrief New York: Das Corona-Virus lässt auch am Broadway die Lichter ausgehen (3/2020)

Meldung: Corona – Deutsche Bundesregierung will der Kultur beistehen (3/2020)

Meldung: Corona-Krise: Soforthilfen für Kulturschaffende (3/2020)

Kolumne Aus dem bürgerlichen Heldenleben: Esther Slevogt ruft Künstler*innen und Theaterschaffenden zu: Ihr seid systemrelevant! (3/2020)

Auflistung: Corona-Shutdown – Neue Initiativen von Künstler*innen und Theatern (3/2020)

Interview: Theater in der Corona-Krise – Wie das Mehrspartenhaus in Plauen-Zwickau seinen Betrieb umstellt (3/2020)

Interview: Der Corona-Shutdown und die Folgen – Der Präsident des Deutschen Bühnenvereins & Intendant des Deutschen Theaters Berlin Ulrich Khuon (3/2020)

Kolumne Heimatgeschichten: Lara-Sophie Milagro über Corona-Quarantäne, Astronauten und unsere Gesellschaft auf dem Prüfstand (3/2020)

Interview: Theater in der Corona-Krise – INTHEGA-Präsidentin Dorothee Starke erläutert, warum die Einstellung des Spielbetriebs die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum bedroht (3/2020)

Report: Theater in der Corona-Krise – Ein Streifzug durch die stillgelegte deutschsprachige Theaterlandschaft (3/2020)

Meldung: Corona: Förderprogramm Fonds Darstellende Künste (3/2020)

Essay: Liveness im digitalen Raum – Über den Internet-Rush der Theater in Zeiten von Corona und Social Distancing (3/2020)

Meldung: Corona: Änderungen bei Berliner Projektförderung (3/2020)

Meldung: Corona – Theater nähen Gesichtsmasken (4/2020)

Meldung: Soforthilfe in Berlin (4/2020)

Interview: Interview – Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg vom Schauspielhaus Zürich erzählen, wie aus der Limitierung durch die Coronakrise Ideen erwachsen (4/2020)

Kolumne Als ob!: Michael Wolf entdeckt dramatische Spielräume in den Corona-Verordnungen (4/2020)

Essay: nachtkritikstream – Wie das Streamen von abgefilmtem Theater der Bühnenwelt neue kulturelle Bedeutung verschaffen kann (4/2020)

Der Theaterpodcast: Monika Gintersdorfer und Christopher Rüping sprechen über die Coronakrise, Theater im digitalen Raum und den hyperaktiven Stillstand (4/2020)

Kolumne Heimatgeschichten: Lara-Sophie Milagro über das groteske Theater des Realen in Zeiten der Corona-Pandemie (4/2020)

Kommentar: Wie die selbsternannte "Kulturnation" Österreich der Corona-Pandemie widerstehen will – Die Schriftstellerin Teresa Präauer zur jüngsten kulturministeriellen Pressekonferenz (4/2020)

Interview: Corona-Krise, Kultur-Krise? – Interview mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters (4/2020)

Presseschau: Regisseur Frank Castorf kritisiert im Spiegel die Corona-Maßnahmen (4/2020)

Umfrage: Theater-Streams: Wer nutzt das Angebot? (4/2020)

Bericht: Theater-Streaming & Video-On-Demand im Internet und das Urheberrecht – Ein Überblick (4/2020)

Bildergalerie: DISTANCE PORTAITS von Fabian Raabe (4/2020 + 7/2020)

Interview: Kulanz, Kurzarbeit und das abstandssichere Theater – Interview mit Marc Grandmontagne, geschäftsführender Direktor des Bühnenvereins (4/2020)

Essay: Epochenwechsel? – Digitalität und Theater in der pandemischen Krise (4/2020)

Bildergalerie: Lea Reusse auf den Spuren verlassener Theaterfiguren während des Corona-Shutdowns (5/2020)

Der Theaterpodcast: Gestaltungsspielraum trotz Hygienevorschriften: Welche Live-Formate sind unter Corona-Bedingungen denkbar, Cornelia Fiedler und Martin Wuttke? (5/2020)

Recherche in den Bundesländern: Die deutschen Theater proben für den Neuanfang in Corona-Zeiten (5/2020)

Bildergalerie: Theater ohne uns von Léonie Medea (6/2020)

Bericht: Kultur in Zeiten der Pandemie – Schriftsteller Navid Kermani über eine Lesung unter Corona-Bedingungen (6/2020)

Der Theaterpodcast: Theaterpodcast (26) – Drama in der Krise: Was Theaterautor*innen jetzt schreiben. Mit Necati Öziri und Gerhild Steinbuch (6/2020)

Meldung: Berlins Kultursenator Klaus Lederer für Corona-Tests an Theatern (6/2020)

Bericht: Zur Lage der deutschsprachigen Schauspielschulen unter den Corona-Schutzverordnungen (6/2020)

Theaterbrief New York: Die Theaterszene zwischen Coronastillstand und der Wucht der #BlackLivesMatter-Proteste (6/2020)

Interview: Was kann Corona der Gegenwartsdramatik anhaben? – Interview mit dem österreichischen Autor Ferdinand Schmalz (7/2020)

Bericht: Frischluft-Kur – Wie moderne Lüftungssysteme die Theater infektionssicher machen sollen (7/2020) 

Meldung: Der zweite Lockdown – Theater schließen ab Montag bis Ende November 2020 (10/2020)

Kommentar: Warum der zweite Lockdown für Theater und Künstler*innen wie eine Ohrfeige wirkt (10/2020)

Meldung: Schweiz – Schärfere Corona-Maßnahmen (10/2020)

Presseschau: Der Lockdown II und die Folgen fürs Theater (10/2020)

Meldung: Verbände und Institutionen protestieren gegen den zweiten Lockdown (10/2020)

Meldung: Lockdown auch in Österreich (10/2020)

Meldung: Österreich: Neues Rettungspaket für Kulturbranche (11/2020)

Meldung: Shutdown – Offener Brief der Berliner Theater (11/2020)

Meldung: Hamburg –1 Mio. Euro für Künstler*innen aus Stiftung (11/2020)

Kolumne: Über den Appell von Berliner Theatern, trotz steigender Covid-Zahlen zu spielen (11/2010)

Meldung: Österreich – Neue Corona-Hilfen für Bundestheater (11/2020)

Interview: Frank Büttner und Sina Martens über Schauspielarbeit unter Lockdown-Bedingungen bei Frank Castorf am Berliner Ensemble (11/2020)

Meldung: Dresdener Erklärung zum Europäischen Theater (11/2020)

Meldung: Sonderstellung der Kultur im Infektionsschutzgesetz (11/2020)

Meldung: Hamburg: Intendanten fordern Öffnung der Häuser (11/2020)

Theaterbrief aus Griechenland: Savas Patsalidis über die Auswirkungen der Krise auf die griechische Theaterlandschaft und ihre Fragen an die Zukunft des Theaters (11/2020)

Theaterbrief aus Frankreich: Joseph Hanimann über französische Theaterexperimente im Lockdown (11/2020)

Theaterbrief aus Russland: Olga Fedianina über die Pandemie-Spielzeit in Russland und die Streaming-Euphorie (11/2020)

Theaterbrief aus Großbritannien: Alice Saville über Großbritanniens immersive Theaterszene im Lockdown (12/2020)

Meldung: Erneuter Kultur-Lockdown in der Schweiz (12/2020)

Meldung: Bundesweite Corona-Maßnahmen beschlossen (12/2021)

Meldung: Einbruch der Besucherzahlen im Kulturbereich durch Corona (12/2021)

Meldung: Corona-Lockerungsszenario beschlossen (2/2022)

Beiträge zu coronabedingtem Netztheater auf nachtkritik.de:

Nachtkritik: Dekalog: Folge 1 – Fürs Schauspielhaus Zürich verlegt Christopher Rüping Krzysztof Kieślowskis Filmreihe auf die digitale Bühne (4/2020)

Bericht: Die Pest + Der Decameron – Wie Theater in Berlin, Dessau, Oberhausen und Paderborn im Internet zwei Schlüsseltexte zur Krise präsentieren (4/2020)

Nachtkritik: Corona zu Zweit Das Theater Gütersloh wagt sich an die erste Uraufführung in Zeiten der Pandemie (4/2020)

Nachtkritik: Die Methode am Deutsches Theater Göttingen – Antje Thoms inszeniert Juli Zehs Gesundheits-Dystopie in der Autogarage als erste Premiere in der Corona-Zwangspause (5/2020)

Nachtkritik: Vorstellungsänderung: Der unheimliche Eindringling – Ein Theaterabend des Burgtheaters in Zeiten der Seuche auf Twitter (5/2020)

Bericht: Radar Ost Digital am Deutsches Theater Berlin – Ein Theaterfestival als interaktive 50-Stunden Graphic-Novel mit integrierten Streams (6/2020)

Nachtkritik: Show Me A Good Time im HAU Hebbel am Ufer Berlin – Das Performance-Kollektiv Gob Squad mit einem 12-Stunden-Städtetrip als Midsommernachts-Netztheater-Traum (6/2020)

Nachtkritik: No Limit an den Sophiensaele Berlin – Angela Alves lässt nichtbehinderte Gäste ihrer kreischbunten Zoom-Performance spüren, wie es ist, nicht gemeint zu sein (6/2020)

Nachtkritik: Der Mitarbeiter. Tagebuch eines Wahnsinnigen am Staatstheater Augsburg – André Bücker liefert Gogols Antihelden per VR nach Hause (6/2020)

Überblickstext: Am virtuellen Lagerfeuer – Wie die Theater in der Corona-Krise Videokonferenz-Apps als Spielwiese entdecken (6/2020)

Nachtkritik: Homecoming am Forum Freies Theater Düsseldorf und anderen | Online – machina eX zeigen eine neue Folge Pandemie-Reflexion im Gameformat (10/2020)

Nachtkritik: Geschichten aus dem Wiener Wald am Deutsches Schauspielhaus Hamburg – Heike M. Goetze streamt Ödön von Horváths Stück als Geistervorstellung mit Geistern live (11/2020)

Festivalbericht: Fast Forward – Das zehnte Festival für junge europäische Regie am Staatsschauspiel Dresden bleibt auch noch hinter beschränkten Online-Möglichkeiten zurück (11/2020)

Nachtkritik: Golem 24143 am Theater Kiel – Tabea Wiese und Team zeigen digitales Gruseltheater zwischen phantastischer Literatur und Escape-Room (11/2020)

Nachtkritik: Der Zauberberg am Deutschen Theater Berlin – Sebastian Hartmann unternimmt mit Thomas Mann im Streaming eine Reise in die Traumwelt (11/2020)

Nachtkritik: Superspreader Nora Schlocker legt am Residenztheater München Albert Ostermaiers
Monolog "Erreger" als Zoomperformance neu auf (12/2020)

Nachtkritik: Holiday Sauce… Pandemic! – Ibsen Award-Gewinner* Taylor Mac entwirft gemeinsam mit (s)einer Drag-Community für die Berliner Festspiele einen glamourösen Ersatz für das Konzept dysfunktionaler Familienweihnachten (12/2020)

Nachtkritik: Woyzeck Interrupted – Mahin Sadri und Amir Reza Koohestani zeigen am Deutschen Theater Berlin die Online-Fassung ihrer Büchner-Überschreibung (12/2020)

 

Beiträge zu Live-Theater unter Hygiene-Bestimmungen:

Nachtkritik: Glückliche Tage | Endspiel | Warten auf Godot am Staatstheater Wiesbaden – Uwe Eric Laufenberg startet ins Postcorona-Theater mit Beckett (6/2020)

Nachtkritik: Composition (vor) IV  am Schauspielhaus Zürich – Wu Tsang und Moved by the Motion eröffnen die Nach-Coronazeit und Abstandsregeln führen zu faszinierenden Lösungen (6/2020)

Nachtkritik: Bericht über eine unbekannte Raumstation an den Westfälischen Kammerspiele Paderborn – Mit J.G. Ballards Kurzgeschichte schickt Katharina Kreuzhage das Publikum auf Entdeckungsreise durch das coronare Theateruniversum (6/2020)

Nachtkritik: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner am Schauspiel Wuppertal – Anna-Elisabeth Frick inszeniert Ingrid Lausunds Wohltätigkeits-Satire (6/2020)

Nachtkritik: Der Trafikant am Theater Pforzheim – Sascha Meys Inszenierung von Robert Seethalers Erfolgsstoff hat vor 5 Kritiker*innen Premiere (11/2020)

Nachtkritik: Versammlung für einen Frosch am Schauspielhaus Zürich – Nicolas Stemann zeigt sein abgesagtes Weihnachtsmärchen als Lesung (11/2020)

 

Spezial

Künstler im Leidenszustand – Ein unbekanntes Berliner Feuilleton von Alfred Kerr (6/2020)
Theater, Opern und Konzerthäuser sind geschlossen, tausende von Künstler*innen geraten in Not. Diese Situation gab es in Deutschland schon einmal: im Jahr 1901, als die Kaiserin starb und sechswöchige Landestrauer angeordnet wurde. Ein junger Theaterkritiker, der einmal zu den berühmtesten seiner Zunft zählen würde, hat damals Partei für die Künstler*innen ergriffen: Alfred Kerr. nachtkritik.de dokumentiert ihn exklusiv.

Corte, Justine del

Justine del Corte, geboren1966 in Culiacán, Sinaloa (Mexiko), ist eine Schauspielerin, Theater- und Drehbuchautorin.

Del Corte studierte an der Universität der Künste Berlin sowie in New York Schauspiel, zudem Filmproduktion und Regie in Hamburg. Neben einigen Kinofilmen wirkt sie vor allem in Fernsehproduktionen mit. Ihr Bühnendebüt gab sie als "Stella" bei den Salzburger Festspielen 1992. Zahlreiche Theaterproduktionen folgten, etwa am Staatstheater Stuttgart oder am Theater Bremen. Zudem war sie Ensemblemitglied der Hamburger Kammerspiele und der Schaubühne Berlin. Darüber hinaus schreibt Corte seit 2004 eigene Stücke für die Bühne. Sie ist mit dem Dramatiker und Regisseur Roland Schimmelpfennig verheiratet.

Nachtkritiken zu Justine del Corte:

Der Alptraum vom Glück bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2007, Autorin)

Sex bei den Hamburger Autorentheatertagen am Thalia Theater (6/2007, Autorin)

Die Ratte am Schauspielhaus Zürich (1/2008, Autorin)

Sex am Schauspielhaus Zürich (10/2008, Autorin)

Am Ende - Ohne alles am Schauspielhaus Bochum (6/2010, Autorin)

Sex am Staatstheater Kassel (3/2011, Autorin)

Der Komet am Wiener Akademietheater (9/2012, Autorin)

Crimp, Martin

Martin Crimp, 1956 in Dartford/England geboren, ist Dramatiker.

Crimp studierte in Cambridge englische Literatur. Neben zahlreichen Theaterstücken hat er mehrere preisgekrönte Hörspiele und Opernlibretti geschrieben sowie Übersetzungen und Bearbeitungen veröffentlicht. Für "Der Dreh" erhielt er 1993 den John Whiting Dramatikerpreis. 1997 wurde er mit "Angriff auf Anne" international bekannt. Im selben Jahr war er Hausautor am Londoner Royal Court Theatre.

Nachtkritiken zu Stücken von Martin Crimp:

Die Stadt in der Berliner Schaubühne (3/2008)

In der Republik des Glücks am Deutschen Theater Berlin (11/2013)

Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino am Hamburger Schauspielhaus (11/2013)

In der Republik des Glücks am Thalia Theater Hamburg (1/2014)

Im Haus / Im Tal am Theaterhaus Jena (10/2016)

Schlafende Männer am Hamburger Schauspielhaus (3/2018)

Cyrano de Bergerac am Burgtheater Wien (4/2022) 

Angriffe auf Anne an der Schaubühne Berlin (2/2025)

Weitere Beiträge zu Martin Crimp:

Meldung: Theater heute wählt Martin Crimps Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino zum ausländischen Stück des Jahres (8/2014)

Crombholz, Cornelia

Cornelia Crombholz, geboren 1967 in Halle/Saale, ist Regisseurin.

Crombholz studierte 1986 bis 1989 an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg Schauspiel, in den 90er Jahren Regie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Seitdem arbeitet sie als Theater- und Opern-Regisseurin an verschiedenen Theatern. Sie inszenierte unter anderem am Berliner Ensemble, am Residenztheater München und vielfach am Schauspielhaus Graz, wo sie lange Zeit Hausregisseurin war. In der Spielzeit 2013/14 leitete sie für ein Jahr kommissarisch das Schauspiel am Volkstheater Rostock. Seit Beginn der Spielzeit 2014/2015 ist sie Schauspieldirektorin am Theater Magdeburg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Cornelia Crombholz:

Pyrenäen am Schauspielhaus Graz (1/2008)

Till Eulenspiegel am Theater Rostock (9/2013)

Spur der Steine am Theater Madgeburg (9/2014)

Crombholz studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen «Konrad Wolf» in Potsdam-Babelsberg Schauspiel, in den 90er Jahren Regie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Seit etwa 15 Jahren arbeitet sie als Regisseurin an verschiedenen Theatern in Deutschland und im Ausland. Sie inszenierte unter anderem am Berliner Ensemble, am Residenztheater München und vielfach am Schauspielhaus Graz. In der kommenden Spielzeit 2013/14 wird sie für ein Jahr kommissarisch das Schauspiel am Volkstheater Rostock leiten, wie das Theater Magdeburg weiter mitteilte. (dpa/sa) – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/6287480 ©2017

Kruso am Theater Madgeburg (9/2015)

Antigone und Ödipus am Theater Magdeburg (9/2017)

Die Präsidentin am Theater Magdeburg (6/2018)

Düsterbusch City Lights am Theater Magdeburg (4/2019)

Danckwart, Gesine

Gesine Danckwart, geboren 1969 in Elmshorn/Schleswig-Holstein, ist Autorin und Regisseurin.

Die ausgebildete Theaterwissenschaftlerin gründete noch während ihres Studiums Anfang der 1990er Jahre das "Theaterdock", eine Spielstätte für freies Theater in Berlin-Moabit. Später arbeitete sie u.a. am Theaterhaus Jena. In ihrem Wohnort Berlin laufen ihre Stücke und Inszenierungen an den wichtigen Off-Häusern Sophiensaele und Hebbel am Ufer (HAU). Regelmäßig ist Danckwart auch an Stadttheatern aktiv. 2009 debütierte sie als Filmregisseurin mit "UmdeinLeben".

Nachtkritiken zu Arbeiten von Gesine Danckwart:

Ping Tan Tales an den Sophiesaelen in Berlin (4/2008)

Auto am Hebbel am Ufer in Berlin (1/2009)

Und die Welt steht still am Nationaltheater Mannheim (4/2009)

Kill the katz/kac am Nationaltheater Mannheim (5/2010)

Goldveedelsaga am Schauspiel Köln (10/2011)

Wunderland am Nationaltheater Mannheim (1/2013)

Chez Icke bei der Theaterbiennale Impulse 2013 (6/2013)

Your Lover Forever beim Kunstfest Weimar (8/2014)

Vom Ende der Kindheit am Theater Chemnitz (6/2015)

Dannemann, Thomas

Thomas Dannemann, geboren 1968 in Bad Saarow, ist Schauspieler und Regisseur.

Dannemann studierte von 1990 bis 1994 an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", war einer der wichtigen Schauspieler in der letzten Werkphase von Jürgen Gosch in Düsseldorf und wurde 2004 von der Fachzeitschrift Theater heute für seine Darstellung in Jürgen Goschs Düsseldorfer Inszenierung "Sommergäste" zum Schauspieler des Jahres gewählt. Erste eigene Regiearbeiten enstanden in der Spielzeit 1999/2000 am Staatsschauspiel Dresden.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Thomas Dannemann:

Vor den Vätern sterben die Söhne/ Warum läuft Herr R. Amok? am Staatstheater Stuttgart (5/2007)

Iwanow am Staatstheater Stuttgart (9/2008)

Simplicissimus Teutsch am Schauspiel Köln (1/2009)

Der gute Mensch von Sezuan am Staatstheater Stuttgart (1/2011)

Warten auf Godot am Schauspiel Köln (5/2011)

Der Balkon am Staatstheater Stuttgart (11/2011)

Troilus und Cressida am Jungen Schauspiel Hannover (1/2012)

Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben am Schauspiel Hannover (9/2013)

Antonius und Cleopatra am Residenztheater München (6/2015)

Romulus der Große am Deutschen Nationaltheater Weimar (11/2015)

Zersplittert am Schauspiel Hannover (2/2016)

Eines Langen Tages Reise in die Nacht am Cuvilliéstheater München (1/2017)

Maria Stuart am Sächsischen Staatstheater Dresden (1/2018)

Die Vereinigten Staaten von Amerika gegen Herbert Nolan am Schauspielhaus Bochum (19/2020)

Good Bye, Lenin am Staatstheater Meiningen (1/2024)