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Berliner Ensemble: Dieter Ripberger wird Geschäftsführender Direktor

17. April 2025. Zum 1. Juni 2025 wird der Kulturmanager Dieter Ripberger Geschäftsführender Direktor des Berliner Ensembles. Zusammen mit Intendant Oliver Reese wird er zukünftig auch als zweiter Geschäftsführer der Theaterleitung vorstehen. Das gibt das Berliner Ensemble in einer Pressemitteilung bekannt.

Dieter Ripberger, 1987 in Schwäbisch Gmünd geboren, studierte Philosophie und Kulturmanagement an der Universität Hildesheim sowie Arts Administration an der Universität Zürich. Nach Stationen am Theater Konstanz, am Theater Lindau und am Thalia Theater Hamburg war er als Referent für Kulturpolitik im Deutschen Bundestag tätig. Von 2018 bis 2023 arbeitete er als Co-Intendant und Geschäftsführer mit Peer Mia Ripberger am Institut für theatrale Zukunftsforschung im Tübinger Zimmertheater.

Zuletzt leitete Dieter Ripberger ab Februar 2024 als Geschäftsführender Direktor das Staatstheater Kassel zusammen mit Intendant Florian Lutz. Dort wurde er im September 2024 ohne Begründung von seiner Tätigkeit freigestellt, wogegen er vor dem Amtsgericht Kassel klagte. Der Intendant und die Spartenleitungen des Hauses protestierten gegen Ripbergers Freistellung. Im November 2024 einigten sich das Hessische Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) und Ripberger auf eine Beendigung ihrer Zusammenarbeit.

(Berliner Ensemble / eph)

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Kommentare  
Dieter Ripberger ans BE: Gratulation
Herzlichen Glückwunsch. Dieter Ripberger, der richtige Mann für die Aufgabe.
Dieter Ripberger ans BE: Schweigen
Was genau sich in Kassel ereignet hat wird wohl niemand erfahren, klingt seltsam.
Dieter Ripberger ans BE: Glückwünsche
@#2: Sonderlich viel muss in einer Probezeit nicht passieren. Im Zweifelsfall kann da schon (beispielsweise) Krankheit ausreichen, die unter ungünstigen Bedingungen als Dienstpflichtverletzung gedeutet werden kann - oder etwaige Fettnäpfchen, die sich hieraus möglicherweise ergeben können (oder als solche gesehen werden möchten). Oder eben doch tatsächliche Verletzungen - Schwierigkeiten in der Wirtschaftlichkeit oder im Umgang. Aber das möchte ich nicht behaupten. Oben genanntes - oder Vergleichbares - wäre jedenfalls bereits nichts Neues.

Ansonsten, zum Thema: Glückwunsch.
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