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Bund stellt Kulturpass für junge Menschen ein
24. September 2025. Die Bundesregierung stellt das Förderprogramm "Kulturpass" für junge Menschen ein. Der Kulturpass ermöglichte seit 2023 mittels einer App 18-Jährigen für eine Gesamtsumme von anfangs 200 Euro, später 100 Euro, Bücher oder ein Musikinstrument zu erwerben oder diverse Kulturveranstaltungen zu besuchen. Der „Kulturpass“ gilt als eines der zentralen Projekte der vorherigen Staatssekretärin für Kultur und Medien, Claudia Roth (Grüne), um nach der Corona-Pandemie den Kultursektor anzuschieben und junge Menschen an Kultur teilhaben zu lassen.
Gemäß Statistik aus dem Februar 2025 liegen bei Nutzung und Umsatz des "Kulturpasses" Bücher und Comics vorn, gefolgt von Konzert- und Theaterkarten sowie Kinokarten.
Der neue Kulturstaatssekretär Wolfram Weimer (parteilos) verweist, nach Angaben der Zeit, auf eine Einschätzung des Bundesrechnungshofs, "wonach der Kulturpass verfassungsrechtlich nicht gedeckt sei". Seit der Einführung des Kulturpasses beliefen sich die Ausgaben laut Ministerium auf mehr als 100 Millionen Euro.
Kritik an der Entscheidung, den Kulturpass Ende 2025 auslaufen zu lassen, kommt von der Bundesschülerkonferenz, den Grünen und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Ähnliche Förderprogramme wie den "Kulturpass" gibt es auch in anderen Ländern wie Frankreich und Italien.
(zeit.de / deutschlandfunkkultur.de / boersenblatt.net / chr)
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Oder Kultur darf gefördert werden, aber nicht für junge Menschen. Und dann konstruiert man eben etwas, um die Streichung zu legitimieren.