meldung
Denkmalschutz für Foyer der Frankfurter Bühnen
Ein Kulturdenkmal
21. Mai 2020. Das Foyer der Theater-Doppelanlage in Frankfurt am Main wird unter Denkmalschutz gestellt. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung und beruft sich auf eine Entscheidung des Landesdenkmalamts. "Das Foyer der Städtischen Bühnen erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen eines Kulturdenkmals aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen", zitiert die FAZ aus einem Gutachten des Amts. Mit seiner urbanen und transparenten Fassade stehe das Foyer für das demokratische Selbstverständnis Westdeutschlands nach 1945. An einem Erhalt bestehe daher ein öffentliches Interesse.
Erst Ende Januar hatte das Stadtparlament den Abriss des gläsernen Theaterdoppelbaus am Willy-Brandt-Platz zu Gunsten eines Neubaus beschlossen, in dem sich seit den sechziger Jahren Schauspiel und die Oper befinden. Der Denkmalschutz dürfte der Einschätzung der FAZ zur Folge den von der Stadt geplanten Abriss der Bühnen nun erschweren, wenn nicht unmöglich machen.
(FAZ / sle)
Mehr zum Thema: Theaterbauten – Wie Kulturimmobilien Stadträume prägen.
mehr meldungen
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne
neueste kommentare >
-
Leser*innenkritik Black Rider, SHL Flensburg
-
Burn, Baby, Burn!, Hannover Sagenhaft gut
-
Die Quelle, Wien Bitte weitermachen
-
Fräulein Else, Wien Danke!
-
Über die Notwendigkeit, ... , Wiesbaden Super Abend
-
Fräulein Else, Wien Phänomenal
-
Irgendetwas ist passiert, Berlin Lauwarm
-
Theaterpodcast Investigativtheater Aufklärung?
-
Quelle, Wien Frontalunterricht
-
Bluets, Berlin Multifunktionsroboter


Sie schreiben im Jahr 2020, dass ein Gebäude aus dem Jahr 1963 "kaum eine Generation alt" sei. Für mich sind das glatt zwei Generationen. Ihr Zeitverständnis ist offenbar im Vergleich zu meinem stark verlangsamt. Sehr stark - denn, wenn Sie in dem Zusammenhang die "Bourgeoisie" anklagen, gehören Sie wahrscheinlich dem "Proletariat" an. Aber wie dem auch sei - ich liebe das Gebäude und freue mich dementsprechend sehr über diese gute Entscheidung.
Denkmalschutz hat auch nichts mit dem Alter von Gebäuden zu tun.
Wikipedia sagt: "Denkmalschutz dient dem Schutz von Kulturdenkmalen und kulturhistorisch relevanten Gesamtanlagen".