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Kunstfest Weimar: Neue Leitungsdoppelspitze ab 2026

Das neue Leitungsduo Katharina Germo und Juliane Hahn © Jakob Schröter

26. November 2026. Katharina Germo und Juliane Hahn übernehmen als Doppelspitze ab 2026 die Leitung des Kunstfests Weimar. Das teilt das Nationaltheater Weimar mit.

Damit werde die Ausrichtung des Festivals erstmals durch zwei junge hochqualifizierte Kulturarbeiterinnen verantwortet, die in der Nachwendezeit in den ostdeutschen Bundesländern aufgewachsen sind, wie es in der Mitteilung weiter heißt – in der Zeit, als sich auch das 1990 gegründete Kunstfest etablierte.

Die gebürtige Hallenserin Katharina Germo (geb. 1991) wird als erfahrene Co-Leiterin und Programmdramaturgin vorgestellt. Nach Stationen am Theater ROXY Birsfelden und am Theaterfestival Basel ist sie seit August 2023 Co-Leiterin des Fabriktheater Rote Fabrik Zürich. Auch die Thüringerin Juliane Hahn (geb. 1987 in Friedrichroda) arbeitete von 2020 bis 2024 in Zürich, wo sie Co-Leiterin des Theaterhauses Gessnerallee war. Aktuell verantwortet sie als Produktionsleiterin das Festival Politik im Freien Theater in Leipzig.

Katharina Germo und Juliane Hahn treten die Nachfolge von Rolf C. Hemke an, der das Kunstfest Weimar seit 2019 leitet.

(DNT / sle) 

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Kommentare  
Leitungswechsel Kunstfest Weimar: Eine gute Wahl
Gute und kluge Wahl für dieses Festival!
Leitungswechsel Kunstfest Weimar: Gute Nachricht
Das sind die ersten guten Nachrichten seit Tagen im Kulturbereich, große Freude über dieses tolle Duo!
Leitungswechsel Kunstfest Weimar: Modernes Programm
Ich freue mich sehr über diese tolle Leitung, unter der das Publikum ein spannendes und modernes Programm erwarten darf!
Leitungswechsel Kunstfest Weimar: Zweite Chance
Katharina Germo sucht wohl schnell das Weite, nachdem die rote Fabrik ordentliche Finanzprobleme ankündigte. Da scheint wohl der Wurm drinn zu sein und mit ihrem kurzen Aufenthalt ist sie sicher nicht dafür verantwortlich. Sie scheint eine gute Wahl für Weimar zu sein.
Aber wieso Julia Hahn gleich wieder eine Leitungsposition bekommt, nachdem sie es schaffte die Gessnerallee innerhalb von vier Jahren in die Bedeutungslosigkeit zu versenken, ist mir dann doch Schleierhaft. Naja, jede*r hat ne zweite Chance verdient. Wünsche den beiden alles Gute.
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