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Neue Leitung am Jungen Theater Kiel

Franziska-Theresa Schütz © Theater Kiel

9. Oktober 2025. Franziska-Theresa Schütz wird neue Leiterin des Jungen Theaters im Werftpark, teilt das Theater Kiel mit, zu dem das Junge Theater gehört. Sie tritt ihre Stelle zur Spielzeit 2026/2027 als Nachfolgerin von Astrid Großgasteiger an, die ans Landestheater Niederbayern wechselt.

Franziska-Theresa Schütz, 1971 in Berlin geboren, studierte Schauspiel an der Ecole Philippe Gaulier in London und gründete dort 1993 das Gargoyle Theatre. Es folgte zusätzlich ein Regie-Studium an der Central School of Speech and Drama London. Nach freien Projekten in England arbeitete sie von 1998 bis 2000 als Regieassistentin und Regisseurin am Landestheater Linz. Von 2000 bis 2011 folgten Jahre als freie Regisseurin, unter anderem am Schauspiel Leipzig, Stadttheater Konstanz, Theater Würzburg, Landestheater Linz, Theater der jungen Welt Leipzig und am MOKS in Bremen.

Von 2011 bis 2016 leitete sie das Junge Theater Heidelberg am Theater und Orchester Heidelberg. Seit 2016 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin unter anderem am Landestheater Schleswig-Holstein, Theater Bremerhaven, Theater Osnabrück, Theater Erlangen, Neue Bühne Senftenberg, Staatstheater Braunschweig und Theater für Niedersachsen Hildesheim.

(Theater Kiel / chr)

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Kommentare  
Junges Theater Kiel: Glückwunsch und Willkommen
Genau. An dieser Stelle kann es nur heißen: GLÜCKWUNSCH und WILLKOMMEN !!

Die Vita von Franziska-Theresa Schütz (siehe ihre Seite) liest sich spannend, ist stationenreich und spricht für reichlich Theatererfahrung !
Insofern wird sie auch ganz gut wissen, wie hoch im Grunde die Latte durch die Vorgängerintendanzen von Norbert Aust und Astrid Großgasteiger liegt.

Auch wenn es jetzt "Junges Theater Kiel" heißt und nicht mehr "Werftparktheater", ist dieses Theater mehr, ist eben nicht "nur" ein überregional ausgewiesenes Kinder- und Jugendtheater, sondern auch soetwas wie ein "Gaardener Theater", soetwas wie das (!) BASISLAGER erster und immerwiedererster
Theaterberührungen, Stätte des Bühnenlernens und des -eben- basalen Austausches über das Theater und seine Möglichkeiten, Stätte der Integration und des generationenübergreifenden (!) Spieles (!!), wie es der Generationenclub "theatermenschen" (23 SpielerInnen zwischen 25 und 82 Jahren) erst kürzlich in "Kleinfelden, die Buche und das große Glück" fulminant und mit überraschender Wendung ins Krimigenre (27.9., 28.9., 30.9.) in der Regie von Denise von Schön-Angerer zum Auftakt der Spielzeit 2025/2026 unter Beweis stellte (dieser Produktion -eine Farce über unserer Zusammenleben und eine Liebeserklärung an unsere große Rotbuche im Alten Botanischen Garten Kiel-, die ursprünglich nur drei Spieltermine kennt, also quasi "ausgespielt" ist, ist zu wünschen (ich weiß, die Spielenden würden es gern !!), daß sie noch Zusatztermine erfährt: auch hier quasi "mein Plädoyer" für das Basislager im Basislager, für Kleinfelden im Werftparktheater also)..
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