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Oscar-Nominierung für "Das weiße Band" mit Christian Friedel und Burghart Klaußner
Vom weiten Land ins weiße Band
Bochum/Hollywood, 2. Februar 2010. Wie das Bochumer Schauspielhaus in Bezug auf ddp mitteilt, ist Michael Hanekes Film Das weiße Band für den Oscar in der Kategorie 'Bester nicht-englischsprachiger Film' nominiert; die berühmte amerikanische Filmtrophäe wird am 7. März verliehen. "Das weiße Band" wurde bereits in Cannes, beim Europäischen Filmpreis und den Golden Globe Awards ausgezeichnet.
Zahlreiche Rollen des Films sind mit Theaterschauspielern besetzt. So spielt der am Staatstheater Dresden engagierte Christian Friedel die Rolle des Lehrers. Er steht in Dresden zurzeit u.a. als Wilhelm Meister (Regie: Friederike Heller) und Peer Gynt (Regie: Nuran David Calis) auf der Bühne. Die ebenfalls tragende Rolle des Dorfpfarrers ist mit Burghart Klaußner besetzt, der auch am Schauspielhaus Bochum aktiv ist und dort auf der Bühne etwa in Das weite Land (Regie: Dieter Giesing) und Geschichten aus dem Wiener Wald (Regie: Elmar Goerden) zu sehen war bzw. ist. Als Regisseur zeichnet Klaußner für die Bochumer Inszenierungen von Gott des Gemetzels und Der Ignorant und der Wahnsinnige verantwortlich.
Neben Klaußner und Friedel sind in Hanekes bis in die Nebenrollen exzellent besetztem Film noch weitere (ehemalige) Theaterschauspieler zu sehen, u.a. Ulrich Tukur, Ursina Lardi, Steffi Kühnert, Josef Bierbichler, Gabriela Maria Schmeide, Susanne Lothar und Birgit Minichmayr.
(ddp via Schauspielhaus Bochum / ape)
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(Vielen Dank für den Hinweis, wir haben korrigiert. Die Red.)
Dann haben Sie den Film wohl nicht verstanden. Also etwas Eindrucksvolleres kann man zum Thema Ausbildung diktatorischer Wesenzüge in einer Gesellschaft und opportunistischen Verhaltens gegenüber Diktaturen in einem Film nicht machen, ohne den Zuschauer ständig zu belehren und zu langweilen mit Binsenweisheiten. Selbst wenn das ein eher schwächerer Haneke-Film sein sollte, ist er doch um Längen besser, als das was sonst so im deutschen Autorenfilm gezeigt wurde. Oder nennen Sie mir Alternativen zur Nominierung.
aber vorwerfen, dass der film total schlecht und misslungen wäre, kann man ihm glaub ich nicht. und das oscarnominierungen an so einen film gehen ist doch ein gutes zeichen. immerhin den letzten deutschen oscar holte das leben der anderen, das finde ich bedenkich, aber auch typisch für hollywood.